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Kurzgeschichte zum Thema Verfolgung


von greywulf

Der Wald liegt düster und still da. Kein Sonnenstrahl durchdringt das dichte Dach, was die Äste und Blätter bilden. Kein Laut ist zu hören. Kein Zwitschern der Vögel, Kein Rascheln von Getier in den Büschen und im Gras. Man könnte sagen, es herrscht eine Totenstille.
Doch was war das?
War da nicht ein Knacken von einem trockenen Ast. Laßt uns näher herangehen. Da, ein Rascheln und wieder ein Knacken.
Was ist das nur?
Da, ein Schatten, der sich zwischen den Bäumen bewegt.
Laßt uns noch näher herangehen.
Es ist eine junge Frau. Doch was ist mit ihr?
Ihr Blick wirkt gehetzt.Sie schaut sich immer wieder um, als vermute sie jemanden hinter sich, während sie durch den Wald rennt.
Sie schaut sich wieder um.
War da nicht etwas zwischen den Bäumen?
Ja, genau, da huscht ein dunkler Schatten von Baum zu Baum.
Ihr Blick wird gehetzter und sie versucht an Schnelligkeit zuzulegen.
Vor ihr taucht ein Hochstand auf. Ein Versteck, schießt es ihr durch den Kopf. Sie rennt darauf zu, umfaßt die Leiter mit ihren Händen, als von oben jemand herunterzischt "verschwinde, das hab ich mir ausgesucht." Sie erschrack kurz, verdrehte die Augen und rannte weiter. Sie verschwendete keinen Gedanken ,wieso und weshalb sich dort oben jemand versteckt. ihre Gedanken waren nur bei ihrer Flucht und bei ihrem Verfolger. Sie blickte sich nach ihm um. Sie sah ihn nicht, aber sie spürte seine Gegenwart.
Renn, befahl ihr Gehirn. Ihre Beine,ja der ganze restliche Körper sagten das Gegenteil.Bleib doch stehen, laß dich fangen, dann ist es vorbei.
Aber das Ding in ihrem Kopf war stärker.
RENN!!! schrie es in ihr.
Widerstrebend setzten sich ihre Beine in Bewegung. Erst ging sie, dann lief sie in einem leichten Trab, dann rannte sie, als ob der Teufel hinter ihr her ist.
Ihre Sinne waren bis auf das Äußerte geschärft.
Ihr Blick durchdrang das Dunkel des Waldes als ob sie auf einer sonnenbeschienen Wiese stände.
Ihre Ohren vernahmen das leiseste Knacken und Rascheln, was zwischen den Bäumen ertönte.
Und ihre Nase und ihr Mund nahmen jeden Geruch und Geschmack wahr, die in der Luft lagen.
Aber ein Geruch lag über allen.
Den ihres Verfolgers.
Genauso, wie die Geräusche die sie hörte. Sie stammten alle von ihm. Zumindest glaubte sie das.
Oder war es wirklich so?
Sie wußte es nicht. Es war ihr auch irgendwo egal. Sie wußte nur eins.
Sie wollte nicht gefangen werden.
Auf einmal kam sie auf einen sonnenbeschienene Lichtung.
Sie blieb abrupt stehen, teils erschrocken, teils geblendet durch die Helligkeit nach der Dunkelheit im Wald.
Während sich ihre Augen an die Sonne langsam gewöhnten, drang auf einmal ein lautes Kancken an ihre Ohren. Sie drehte sich um und sah, wie ihr Jäger aus dem Unterholz hervorbrach. Sie stieß einen kurzen Laut des Schreckens aus, dann lief sie los. Aber ihr war bewußt, es war alles aus. Sie würde erwischt. Sie hörte ihn näher kommen, sie legte an Geschwindigkeit zu, aber es hatte keinen Zweck.
Sie spürte schon seinen heißen, feuchten Atem in ihrem Genick. Sie fühlte die Hand, die ihrer Schulter immer näher kam.
Gleich würde er sie packen. Sie zu sich heranziehen. Dann war alles aus.
Ein Teil von ihr wollte das. Sie konnte nicht mehr. Aber der andere Teil zwang sie weiterzurennen,Hacken zu schlagen, alles zu versuchen, um ihrem Verfolger zu entkommen.
Aber es war alles vergebens. Er blieb immer an ihr dran, während sie über die Lichtung hetzten. Und er kam immer näher. Seine Hand kam immer näher.Bis sie sie an der Schulter faßte und dabei eine dunkle Stimme ertönte: "Hab dich, du bist jetzt dran."
Die Worte waren kaum verklungen, als aus dem Wald noch mehr junge Leute kamen.
Sie tanzten um die junge frau und den jungen Mann herum und riefen und sangen immer wieder: "Er hat dicht erwischt, du bist dran! Er hat dich erwischt, du bist dran!"
Das Mädchen hatte eine säuerliche Miene auf dem Gesicht, aber man sah schon, wie es in ihren Mundwinkeln zuckte. Und es dauerte nicht lange, da lachte sie auch schon laut los und fiel ihrem Fänger um den Hals und drückte ihm einen dicken Kuss auf die Wange, was er mit einem breiten Grinsen quittierte.
Dann stellte sie sich vor ihren Freunden auf.
So, ein neues Spiel. Wir machen es wie immer. Ich lasse euche einen Vorsprung, indem ich bis 100 zähle. Also ... EINS!"
Als die erste Zahl ertönte, stoben alle auseinander und rannten in den Wald zurück. Sie hörten nur noch die Worte:
"LASST EUCH NICHT ERWISCHEN!!!"

Anmerkung von greywulf:

diese Geschichte ist meine erste Auftragsarbeit ,oisi mach was draus



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Kommentare zu diesem Text


Isabell.Joyeux
Kommentar von Isabell.Joyeux (16.02.2008)
....Hallo greywulf ... al sich den Anfang deines textes lass, dachte ich an ein schlimmes Ende und nicht an ein Kinderspiel*lächel* Schön beschrieben *lieben Gruß Isabell
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greywulf meinte dazu am 16.02.2008:
danke isabell ,daß dir die geschichte gefällt ein freund fand meine geschichtewn gut und hat von mir eine verlangt ,das ist dabei rausgekommen. vielleicht gibts ja irgendwan dazu ne fotostorie dazu (mein kumpel ist fotograf)
es gibt wirklich ein fangspiel das so heißt nur mal so zur info.
meiner mutter gefällt sie auch ,weil sie net so düster ist oder zumindest kein schlimmes ende ;)

lg tom aka wölfchen
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Isabell.Joyeux antwortete darauf am 16.02.2008:
*lächel* ja früher habe ich dieses Spiel gespielt, deshalb kam es mir auch nicht so düster vor *lach* LG Isabell
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greywulf
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Veröffentlicht am 05.09.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.12.2009). Textlänge: 750 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.310 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.03.2020.
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