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Das zerbrochene Paradies

Prosagedicht zum Thema Gefühle


von Mondsichel

Weißt Du wie es ist wenn die Welten brechen,
unter dem schönen Schein, den Du längst erkanntest?
Den seit Äonen Du in Deinem Herzen hast getragen,
aus tiefster Angst zu fallen in der Unerträglichkeit.
Des weiten All's der blinkenden Sternenlichter,
die wispernd ihre Messer auf Deinen Knochen wetzen.
Und höhnisch blickend auf die weiten Katakomben,
Deiner Gefühle, all Deiner emotionalen Geheimnisse.
Tiefer Dich strafen mit dem Tod der Realitäten,
und zur Hölle Dir das zerbrochene Paradies wandeln.

Weißt Du wie es ist, wenn die Nacht das Kind Dir schenkt,
das im Mondenlichte Du längst in Deinem Bauche spürtest?
Dessen Geburt die Augen Dir mit Blutmeeren überschwemmte,
während tapfer den Schmerz Du an der Hand genommen?
Wie laut war Dein gellender Schrei, den keiner hörte,
wie verfallen Dein Antlitz, im Schreckensbild der Zeit?
Die immer mehr die Kraft aus Deinem Innersten Dir saugte,
gleich einem Seelenvampir, der sich an Deinem Wimmern labt.
Und mit der Peitsche der verlorenen Träume Dich straft,
auf das kriechend Du Deiner eigenen Selbst zu Füßen liegst.

Weißt Du wie es ist zu wissen und doch erstarrt zu sein,
vor dem ewigen Schemata des primitiven Menschseins?
Das hineingepresst in Normen, Moral und Emotionsabläufen,
stets auf die selbe Art und Weise agiert an jenem Punkt.
so dass der Hilferuf des Innersten längst überhört wurde,
bevor er ausgebrochen am Boden nach dem Tode kreischt.
Ein Hass der die Welt in schwarze Tücher Dir hüllt,
ein Fluch, der auf Deinem berstenden Herzen lastet.
Du bist wie sie, wie alle anderen die versuchen zu leben,
auch wenn Deine Seele eine andere Sprache sprechen wird.

Und ich sage Dir, ich werde die Spiegel zerschlagen,
welche mir die verzerrten Trugbilder der anderen offenbaren.
Die mir erzählen wollen, mit ihren Legenden und Märchen,
wo die Wahrheit meiner Welten wohl ihre Arme öffnet.
Ich werde mein Schwert der Erkenntnis in die Leiber all jener
rammen, die meinen mir den klaren Weg vernebeln zu müssen.
Bin ich es selbst doch, die entmündigt vor ihrem eigenen Denken,
den Willen mit blutigem Sinnen vor der Seele verteidigt.
Denn das Tier verweilt nimmer mehr hinter eisernen Vorhängen,
so werde ich sein, der dunklen Dimensionen Lichterschein...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von steyk. (58) (20.09.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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franky
Kommentar von franky (20.09.2007)
Hey liebe Arcy,

Ein Text, der klar und deutlich deine Gedanken widerspiegelt. Ständig auf dem Weg das Licht der Wahrheit zu suchen und bereit bist dafür zu kämpfen.
Liebe Grüsse
Franky
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Zeit des Erwachens.
Veröffentlicht am 20.09.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.10.2007). Textlänge: 360 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.370 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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