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Die Göttin der Unbeschwertheit

Kurzprosa zum Thema Unreife


von Mondsichel

Die Göttin der Unbeschwertheit wandelte auf Erden,
durch den auf ewig blühenden Garten der Gedanken.
Bewunderte die Blumen, ihre Schönheit, ihren Duft,
der ihr reines Herze noch viel lauter pochen ließ.
So ward das Gefühl in ihrem Innersten noch freier,
das sie höher schweben ließ, im Reiche ihrer Selbst.

Niemals berührte sie den rauen Boden den Denkens,
denn viel zu leuchtend flogen ihre Augen zum Himmel.
Wo die Sonne ihr das Angesicht wohlig wärmen wollte,
auf dass sie vergaß, in welchem Garten sie wandelte.
Von naivem Sinnen tanzte sie das Ballett des Glücks,
mit den sündig roten Schuhen der Unantastbarkeit.

Sie vergaß die Zeit, der Wandel des Tages ging voran,
als dass bald die Nacht sich über das Blumenmeer legte.
Und das Gold wandelte sich zum silbernen Begleiter,
der die Blumen des Gartens noch schöner strahlen ließ.
Aus deren Blüten die Sterne hinauf zum Himmel flogen,
um dort den Träumenden ihre Geheimnisse zu flüstern.

Die Göttin wurde im Tanze ihrer Unbeschwertheit,
im Sternenregen vom Lichte des Mondes aufgeschreckt.
Und ihr Fuß berührte in unbedachtem Momente den Boden,
so dass eine Gedankenflut ihr durch die Glieder rann.
Vom Schmerz getroffen erstarrten ihre Flügel zu Eis,
und sie sackte vollends zu Boden, im Gedankenmeere.

Es zog ihr die Kindlichkeit vom Leib in jenem Augenblick,
ein wütend Tränensee ergoss sich ihrem innersten Selbst.
Von Leid erfüllt begann sie die Nacht zu verfluchen,
die doch nur erzählte vom Anbeginn der gnadenlosen Zeit.
So war es dahin, ihr leeres Streben nach geträumter Fülle,
als sie erkannte, dass einsam sie in der Stille weilte.

So wurde aus dem Kinde der sorglosen Mutter Naivität,
ein Hass, dem die Kleider nicht mehr passen wollten.
Denn der Anbeginn des Denkens führt oft auf falsche Wege,
wo noch oft man die Mäntel des Spiegels wechseln wird.
Und so zog sie das Papierschwert ihrer Unwissenheit,
gegen Feuer zu kämpfen, in dem sie schließlich verbrannte.

Oh kindliche Göttin der Unbeschwertheit, wärst Du doch,
niemals von Deinem Himmel der Träume herab gestiegen.
Denn in der Welt der Gedanken, der gnadenlosen Offenbarung,
musst Du erst lernen, um ein Krieger des Lichtes zu werden.
In Deiner Unbedarftheit warst zum Scheitern Du verurteilt,
schon lange bevor Du den Boden der Gedanken berührtest...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Babac (23) (28.09.2007)
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