Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
MolliHiesinger (18.06.), emus77 (14.06.), Lir (13.06.), TheReal-K (13.06.), trinkpäckchen (11.06.), seabass (08.06.), weggeworfenerjunkymüll (02.06.), Linda_L. (29.05.), Austrasier (28.05.), Palo (25.05.), Reiner_Raucher (24.05.), HiKee (14.05.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 690 Autoren* und 109 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.841 Mitglieder und 427.439 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 19.06.2019:
Gesetz
Für alle Angehörigen eines Gemeinwesens geltende Norm, die Gebote und Verbote aufstellt, um das Zusammenleben zu regeln.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Antiproporthologisch von Oreste (27.02.19)
Recht lang:  Parteiengesetz von Aipotu, 1. Abschnitt von Dart (483 Worte)
Wenig kommentiert:  2. Gesetzeserlass von Aipotu von Dart (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Das Gesetz der Zahl von eiskimo (nur 89 Aufrufe)
alle Gesetze
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Prosasammlung_II
von Leahnah
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Die Göttin der UnbeschwertheitInhaltsverzeichnisBeschützermond

Die träumende Venus

Kurzprosa zum Thema Mystik


von Mondsichel

"Wie lang willst noch verweilen Du in Deinem Sinnen?
Selbst die Sterne schon wissen wo Dein Herze verweilt.
Und der Mond singt ihren Namen in Deinen Gedanken stets,
umarmt von Deiner Seele, die nicht loslassen mehr mag.
Wie lang willst noch verweilen Du in Deinem Schatten?
Ihr Antlitz ist schon längst dem Tod anheim gefallen,
der vor den Traualtar der ewigen Stille sie führen wird.
Wenn Du nicht aussprichst, was selbst der Knöcherne weiß,
wird er sich rücksichtslos nehmen, was niemals ihm gebührte",
sprach die Nacht zu jenem der Liebe in seinem Herze trug.

"Hat sie nicht gehört das laute Schlagen meines Herzens,
nicht in meinem Aug' die Meere sie umschlingen gesehen?
Hat sie nicht vernommen die Sehnsucht in meinem Worte,
nicht mein Begehren gespürt, das ihren Nacken küsste?",
rief verzweifelt er in den Wind, der ihn umschmeichelte.
Und jener trug seine Stimme hinauf zum Himmelszelte,
wo sie verhallte und die Leere in sein Innerstes führte.
"Oh sie hat verspürt was Deine Seele ihr flüstern wollte,
doch Dein Schweigen war nicht Liebe genug für ihr Herze.
Kein einzig mal hast Du Dein Fühlen ihr wahrhaft offenbart,
so glaubte sie nur in Träumen ein Teil von Dir zu werden."

"Soll nicht die Liebe das magische Band des Herzens sein,
so dass allein in der Anwesenheit des Geliebten wir fühlen,
welch Worte auf der Zunge nur schwer zu offenbaren sind,
weil wir fürchten, am End' gar uns selbst zu verlieren?"
Fragend blickte er hinauf zum diamantenen Kleid der Nacht,
inständig hoffend noch einmal ihren Rat vernehmen zu können.
Doch sie schwieg und ließ einsam zurück den Verliebten,
der ruhelos durch die Dunkelheit der Welten streifte.
Im Sinnen, auf der Suche nach seinem verlorenen Selbst,
in Gestalt der Venus, nach der schweigend er sich sehnte.

So kreuzte er alsbald den Weg des knöchernen Angesichtes,
das mit der grausamen Maske der Schönheit die Nacht erhellte.
In seinem dunklen Mantel gut verborgen die träumende Venus,
die der süßen Sinnlichkeit des Unsterblichen verfallen.
Welcher ein Spiegel seiner Selbst dem liebenden Jüngling war,
dass er verstand, in welchem Netze die Träumende gefangen.
Und so trat er vor sie hin, vor den Abgrund des Lebens,
streichelte sanft mit seiner Hand über ihre bleiche Haut.
So dass ihre Augen sich öffneten und mit strahlendem Glanz,
ihn als ihren Liebsten im Bann der Dunkelheit erkannten.

Doch der Tod wollte nicht scheiden von ihrem Seelenschein,
er ward eins mit der Göttin seines Verlangens und wandelte sie.
Auf das ihr ewiger Name Glück und Verderben in sich vereinte,
und ihr sachter Kuss Honig und Bitterkeit auf das Fleische hauchte.
Und immer wenn sie sich der Liebe ihrem leuchtenden Engel ergab,
da starb sie im lodernden Feuer stets von neuem einen kleinen Tod.
So dass ein flackerndes Licht des Lebens in ihrem Seufzen erlosch,
um dem zweigeteilten Innersten ihrer Seele gebührend zu huldigen.
So ward sie die Göttin der Liebe und die Führerin der Verwesenden,
in die Erinnerung gebrannt, als Spiegelbild des bebenden Verlangens...

(c)by Arcana Moon

Die Göttin der UnbeschwertheitInhaltsverzeichnisBeschützermond
Mondsichel
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Zeit des Erwachens.
Veröffentlicht am 28.09.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.10.2007). Textlänge: 495 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.166 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.06.2019.
Lieblingstext von:
telephassa, franky.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Begegnung Gefühl Emotion Liebe Hoffnung Innenwelt Sehnsucht Träume Tod Verderben Leidenschaft Erotik Göttin
Mehr über Mondsichel
Mehr von Mondsichel
Mail an Mondsichel
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Kurzprosatexte von Mondsichel:
Reinecke Fuchs (Sado Maso) Fick meine Seele! Es ist Wahnsinn! Wintermorgen Melodie Deines Herzens Der König unter den Blinden Nebelschwaden Das Licht im Dunkel Wüste der Möglichkeiten Kleckerburg
Mehr zum Thema "Mystik" von Mondsichel:
Der Engel vor meiner Tür Kristalltanz Oh Orion Ruf der Engel Erinnerungen Das Geheimnis Ein Attentat als Zugabe
Was schreiben andere zum Thema "Mystik"?
Das mystische Alphabet (Piroschki) Dich möchte ich (Teichhüpfer) Ehr-würdig (Agneta) Die Wahrheit des böhmischen Sauerbratens (Willibald) Brilli(w)ant (Ralf_Renkking) Sumberbar (Kleist) Eine seltsame Vorahnung (Bluebird) Hopp, hopp, Onyx, mach mich extravertiert! Aber ein bisschen plötzlich! (Access) Merkwürdige Begebenheiten (Bluebird) unruhige seele (Perry) und 79 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de