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Mondenlicht und DunkelheitInhaltsverzeichnisKinder der Dunkelheit

Ruf der Engel

Prosagedicht zum Thema Mystik


von Mondsichel

Einsam fallen die Erinnerungen des Sommers von den Bäumen,
ein buntes Leuchten ist geblieben, von der einst blühenden Pracht.
Doch bald wird nur Staub davon bleiben, der mit dem Winde,
in eine Zeit hinfort weht, die schon längst mir vergessen ist.
Das Sonnenlicht leuchtet gefangen zwischen den Farbenmeeren,
wo ich in den blauen Meeren des Himmels sehnsuchtsvoll versinke.
Spüre den Ruf der Engel auf meinen weichen Lippen brennen,
wie das goldne Sonnenlicht meine Haut mit sachter Liebe streichelt.
Lass fallen den grauen Schleier, der mein Gesicht mir bedeckte,
und meine Augen glanzlos vor der Welt erscheinen lassen wollte.

Es öffnen sich die Flügeltore, die so lange Zeit verschlossen waren,
egal welch prunkvoller Schlüssel sich auch im Schlosse drehen wollte.
Mein Herz verschlossen vor dem Blick, der mich nicht wirklich sah,
mein Sein verborgen vor dem Willen, der nur in Träumen lebte.
Das Dunkel wandelt sich zum klaren Wege unter meinen Füßen,
doch tragen mich die Flügel meiner Engel von Licht und Dunkelheit.
Geleitet von meinem Schatten und dem Sternenmeer der Galaxien,
werde ich niemals mehr am Boden vor meiner Selbst zerbrechen.
Und der Wind weht die Farbenmeere mir vor die lächelnden Augen,
dass im letzten Zweifel sich das Licht in einer einzigen Träne bricht.

Einsam fallen die Erinnerungen des Sommers von den Bäumen,
doch spüre ich nun die Hände meiner Engel auf den müden Schultern.
Der Traum verging und ich empfing das Leben mit offenen Armen,
so werden die Schatten meiner Gedanken stets an meiner Seite weilen.
Egal wo ich mich auch hinwende im Licht oder in der Dunkelheit,
sie sind stets bei mir, sind ihre Gesichter mir auch unendlich fern.
Ihre Stimmen werden niemals verstummen in meinem Innersten,
ihre mächtigen Schemen werden zu jeder Zeit neben mir verweilen.
Verbunden auf jeglichen Pfaden, die unsere Füße beschreiten,
wird keine Macht unsere Schatten mehr auseinanderreißen können...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Meinen Engeln gewidmet...


Mondenlicht und DunkelheitInhaltsverzeichnisKinder der Dunkelheit
Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Zeit des Erwachens.
Veröffentlicht am 22.10.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.11.2007). Textlänge: 309 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.998 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.08.2019.
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