Rabenschwarz

Gedankengedicht zum Thema Alleinsein

von  Martina

Da ging ich den Feldweg
einsam sinnierend entlang
Alles war mir so egal
vor nichts mehr war ich bang

Ob Diebe meinen Weg nun kreuzten
hatte ich doch nichts zu geben
ausser meinem ziemlich faden
von dir verlassenen scheiß Leben

Gesocks und Gesindel was kümmerts mich
mir liegt doch hier an gar nichts mehr
Seit mit dir die Farbe wich
bin ich nicht mehr meiner Herr

So zieh ich durch des Nebels Schwaden
feucht die Hände und das Hirn
Hab verlorn des Lebens Faden
ohne dich ists nur ein Friern

Auf einer Wiese alten Pfahl
sah ich eine Krähe sitzen
sie schaute mich schwarzäugig an
als gäbs bei mir was zu stibitzen

Sag willst du mir etwa Unheil bringen
dann bist du bei mir verkehrt
weil es überhaubt nichts gibt
was mein Leben mehr erschwert

Vielleicht will ich dir Weisheit bringen
so scheint mir zu sagen ihr Augenpaar
und auf einmal ich weiß nicht wie
war der Platz leer wo jenes Vieh grad war

Leicht verwirrt über unerklärliche Sachen
ging ich weiter mit wackligen Schritten
Ich könnte schwören ich hörte sie lachen
und ich fing an um Wunder zu bitten

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Kommentare zu diesem Text

masterkuki (70)
(24.10.07)
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 Martina meinte dazu am 24.10.07:
Dann wird das LI noch etwas Geduld haben müssen :0) Danke Curt und schönen Abend dir, Tina
Woolf71 (44)
(24.10.07)
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 Martina antwortete darauf am 24.10.07:
..ja..auch das sagt man der Krähe nach... :0) Schön, dass du da warst...Lg Tina
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