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Leben - Tod - Gericht (Predigt vom 28.10.07

Predigt zum Thema Tod


von tulpenrot

Leben mit Tod und Gericht

Unsterblich sei die Seele. Sie könne die Welt verbressern,  glauben viele. So, als ob es in der Seele eines Menschen nur Gutes gäbe,  als ob die Seelen vieler Verstorbener etwas bewirken könnten, was sie zu Lebzeiten wohl nicht geschafft haben. Man glaubt, der Mensch sei in seinem Kern gut, er wolle immer nur das Gute. Die Seele könne nicht sterben und wirke im Guten weiter.

Eine vage Vorstellung wohnt in vielen Köpfen, dass nach dem Tod etwas wie eine Erlösung vom Bösen geschehen könnte. Es gibt in ihrer Vorstellung kein Gericht – damit könne man ja Menschen verunsichern - keine Rechtfertigung, keinen Erlöser.
Das mag irgendwie tröstlich klingen – worauf gründet sich die Hoffnung?

Meine Blickrichtung ist das Neue Testament - und ich werde darin Antworten suchen.

1. Mitten im Leben vom Tod umgeben

Paulus beschreibt eine Situation, die er als Tod bezeichnet im 2. Kor. 4,8 ff
„In allem werden wir bedrängt, …. in Zweifel versetzt, … verfolgt, … zu Boden geworfen, … allezeit tragen wir das Sterben Jesu  am Leibe herum … denn immerfort werden wir bei Leibes Leben dem Tod überliefert um Jesu willen…“

Hier zeigt sich: Tod und Leben gehören zusammen. Natürlich ist das eine Binsenweisheit. Unser Leben ist gefährdet, jederzeit kann etwas geschehen, was uns das Leben nimmt. Es ist gut, wenn wir diese Tatsache bedenken, um nicht oberflächlich dahin zu leben, es ist aber auch gut, wenn wir es vergessen, sonst wären wir dauernd zu ernst und verspannt und könnten kaum aufatmen.

Doch was hier mit dem Tod gemeint ist, sind offenbar Anfeindungen von Menschen, die Paulus das Leben schwer machen, die ihm um des Glaubens willen nach dem Leben trachten – körperlich und gefühlsmäßig. Paulus sagt uns mit seinen Worten eigentlich, er stirbt täglich tausend Tode um Jesu willen, das heißt: um des Glaubens willen kann er nicht ruhig leben.

Auch wir kennen diesen täglichen Tod:
Wenn ein Mensch isoliert leben muss, wenn er keine Gemeinschaft mit anderen hat, ist er tot. „Der ist für mich tot“, sagen wir, wenn wir mit einer Person nichts mehr zu tun haben wollen.

Überhaupt jede Minderung des Daseins ist ein Stück Todeserfahrung. Der Tod steht oft als Schatten da, wenn jemand krank ist. Verlassenwerden, Traurigsein, Probleme mit und in unserer Welt, in unserem Umfeld, Katastrophen, Nöte jeglicher Art. Sie erschüttern unser Leben, wir fühlen uns machtlos, hilflos, ausgeliefert, wütend, bis ins Innerste verletzt. Von Gott und Menschen verlassen. Tödlich getroffen. Das ist Tod mitten im Leben. Und mancher erleidet um des Glaubens willen diesen täglichen Tod, wenn er missverstanden wird und wenn er selber in seinem Glauben ins Wanken gerät.

2. Tod und Sünde

In anderen Texten lesen wir von einem Zusammenhang zwischen Tod und Sünde.
Die berühmteste Stelle steht im Römerbrief Kap. 6,23.
Paulus schreibt so: „Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben.“ Paulus vergleicht es so: der Mensch hat sich freiwillig in ein Dienstbarkeitsverhältnis begeben und ist Sklave der Sünde geworden. Sie beherrscht ihn. Der Sünde Sklave sein, heißt auch der Sünde Lohn zu empfangen.
Bezahlung auf der einen Seite: Die Sünde händigt eine "Lohntüte" aus mit dem Tod darin. Sie ist darin gerecht und hält sich an die Regeln. Es ist bitter, hart und unbarmherzig.

Auf der anderen Seite steht ein freies Geschenk aus Gottes Hand aus Gnade: das ewige Leben. Nicht verdient, nicht erarbeitet. Aus einem anderen Verhältnis heraus … einem Verhältnis, das aus Liebe entstand.

In Jak. 1, 15 heißt es: „Die Sünde gebiert den Tod.“ Auch dieses Bild ist sehr anschaulich. Jakobus beschreibt, was aus einer Haltung heraus geschieht, die Gottes Weisungen ablehnt. „Die Sünde“ bedeutet nicht irgendeine bestimmte sündige Tat, sondern ein innerer Wille, sich gegen Gott aufzulehnen. Dass daraus „die Sünden“ entstehen, dass sich ein Mensch in den Alltäglichkeiten dann auch sündig verhält, ist eine Folge „der Sünde“.
Sünde ist eine Haltung der Feindschaft Gott gegenüber.
Sie ist der Tod der Beziehungen zwischen Mensch und Gott - und daraus folgend auch zwischen Mensch und Mensch. So kann man schlussfolgern. Leben dagegen bedeutet, Gemeinschaft haben können, sich gegenseitig vertrauen und anvertrauen können, angenommen sein. Auch dieser Tod oder dieses Leben ist zu Lebzeiten erfahrbare Wirklichkeit.

Was kann man tun?
Der Sünde sterben ( Kol.3,3; Röm. 6,11). Also die Gemeinschaft mit Gott leben und sich der Sünde, der Ablehnung Gottes  gegenüber tot stellen. Der Sünde keinen Nährboden geben. Tot sein für die Sünde, um zu leben! Solch ein Tod ist ein Segen!

3. Der leibliche, biologische Tod

Wir sind sterblich. Unser Leib ist dem Altern und dem Verfall unterworfen. Und eines Tages sterben wir, völlig und ganz. Das ist der eigentliche Schrecken des Todes, wenn nichts mehr bleibt, was wir noch ändern können. Und wenn wir das Gefühl haben müssten, dass wir in ein Nichts fallen.
Der Tod ist durch die Sünde gekommen. Auch der leibliche, körperliche, biologische Tod. So lesen wir in den neutestamentlichen Texten.

Aber da gibt es doch die unsterbliche Seele, mögen wir einwenden

Als Gott den Menschen machte, ihn anhauchte und ihn zu einer lebendigen Seele machte (1. Kor. 15,45), hat er ihm kein unsterbliches Teil verliehen, keinen göttlichen Atem oder Funken, den wir nun in uns tragen. Das NT kennt keine unsterbliche Seele, die außerhalb des Körpers weiterleben könnte. Was nach unserem Tod mit uns, mit dem, was uns als Person ausmacht, geschieht, liegt in Gottes Hand. Im Tod überantworten wir uns ganz ihm. Unsere irdische Hülle legen wir ab, wie ein Kleid, unser irdisches Haus wird abgebrochen, und Gott verfügt über uns, wie es weiter geht.

„Denn wir wissen: wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.“ (2. Kor. 5, 1-7) Dorthin gehen wir.

Der Tod ist ein Geheimnis. Müssen wir alles wissen? Eines dürfen wir wissen: Wir fallen nicht ins Nichts, sondern in Gottes Hände. Mehr können wir nicht sagen, mehr brauchen wir nicht zu wissen. Das Ende des Lebens ist jedenfalls nicht das Ende der Beziehung zu Gott.

4. Die Macht des Todes, unser letzter Feind

„Ich bin dann mal weg“ – für immer. Manch einer geht mit dem Gedanken an seinen Tod sehr cool um. Jeder muss sterben – was soll’s? „Angst vor dem Tod? Nein, die hab ich nicht“, hört man bisweilen. „Höchstens Angst vor dem Leiden, vor Schmerzen.“

Das Hinübergehen in den Tod, ein Sterben kann ein Prozess sein, ein Nach-und-nach-Abschiednehmen. Die Kräfte nehmen ab, ein körperliches oder seelisches Leiden vermindert die Lebensqualität. Nicht jeder stirbt von einem Tag auf den anderen. Es ist ein langer Weg.

Doch diese Wegstrecke möchte man umgehen. „Hauptsache, es geht schnell“, wünschen sich die meisten. Andere brauchen Zeit vor ihrem Tod. Sie möchten ihr Haus bestellen, alles regeln, was nötig ist für die Hinterbliebenen, damit sie ohne den Menschen weiter leben können. Sie möchten auch bewusst Abschied nehmen können und sich vorbereiten auf die letzte Stunde.

Welche Wünsche wir in dieser Hinsicht auch haben, letztlich haben wir es nicht in der Hand. Die Entscheidung über den Zeitpunkt unserer letzten Stunde können und sollten wir nicht selbst fällen. Ich weiß, dass sich nun eine ganze Menge Fragen um die Ethik des Sterbenkönnens auftun. Die Frage nach dem Lebenswert einer Situation, nach lebensverlängernden Maßnahmen. Dass wir vor einer solchen Frage stehen, ist ein Fluch, der neben dem Segen der medizinischen Technik entstanden ist. Ich selber würde mich immer für das Leben entscheiden.

Eines kann der Tod nicht, so grausam er manchmal ist: er kann dem Menschen seine Würde nicht nehmen. Die Würde des Menschen endet nicht mit seinem Tod.

Manche starren die Macht des Todes an und verstummen davor. Man kann sich gegen den Tod letztlich nicht wehren. Er setzt dem Leben ein unwiederbringliches Ende. Daran kann man nicht mehr rütteln.
Wenn wir aber ins Neue Testament schauen, finden wir, dass es einen Stärkeren gibt als den Tod, einen, der ihm die Macht genommen hat. Der ihm auch den Stachel genommen hat. Es ist Jesus, der Sohn Gottes.
Durch seinen Tod und seine Auferstehung  ist dem Tod die Macht genommen. Der Tod ist vom Sieg verschlungen – ein kraftvolles Bild. (1. Kor. 15,55. Römer 6,9) Der Tod wird nicht mehr herrschen.
Und am Ende der Tage heißt es: Der Tod wird nicht mehr sein. (Offb.21,4; 24,4)  Die Herrschaft des Todes hat und wird ein Ende haben, der Feind ist und wird besiegt.

5. Der zweite Tod

„…dem soll kein Leid geschehen vom zweiten Tod“ (Offb. 2,11) „Der andere Tod hat keine Macht.“ (Offb.20,6)
Was ist damit gemeint? Der zweite Tod wird gleichgesetzt mit der endgültigen Verdammnis. Für Menschen und für den Tod gibt es keine Auferstehung. Sie werden verbrannt – ein Sinnbild für die endgültige Vernichtung.
Auf der einen Seite stehen die, die sich Gott und dem Glauben widersetzt haben, die Unkeuschen, Unzüchtigen, Götzendiener, Habsüchtigen, die Lügner, Mörder und Zauberer. Diejenigen also, die sich schwer vergangen haben und davon nicht umgekehrt sind  Sie können keinen Anteil haben an Gottes Reich. Sie haben durch ihre Entscheidung den ewigen Tod gewählt und sich vom ewigen Leben abgeschnitten.
Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die als die Braut bezeichnet werden. Die ihre Kleider rein gewaschen haben, d.h. die Vergebung gesucht und empfangen haben. (Offb. 7,14.)

Dieser Gedanke der Trennung und der ewigen Verdammnis ist so hart, so furchtbar, dass man ihn nicht zu denken wagt. Man möchte sich auch nicht vorstellen, dass ein Mensch, den man lieb hatte, dieser Konsequenz ausgesetzt ist. Deshalb neigen viele dazu, daran zu glauben, dass Gottes Gnade ausreicht, auch diese Menschen nach ihrem Tod noch zu erreichen und zu erlösen. Dass sie teilhaben können an der himmlischen Herrlichkeit.

Ich möchte daran erinnern, dass die Offenbarung dazu geschrieben ist, dass Christen, die in Verfolgung leben mussten, ein Trostbuch erhielten. Sie wurden darauf hingewiesen, dass Gott nicht tatenlos oder ratlos zusieht, welch Unrecht auf der Welt geschieht und geschah. Wenn Gott eingreift, ist das Gnade, wenn er etwas verändert und wenn er Dinge bewegt. Es ist manchmal viel erschreckender, dass er wirklich den Dingen , also den eigenen Gesetzmäßigkeiten seinen Lauf lässt und Konsequenzen spüren lässt.  Das ist schon Gericht genug! Sie sollten damals – und wir heute – wissen, dass das menschliche Handeln Konsequenzen hat, die in die Ewigkeit hineinreichen. Dass es nicht gleichgültig ist, wie man sein Leben lebt. Dass es einen Unterschied macht, wie man zu Gott, zu Jesus steht. Es gibt also eine Grenze zwischen denen, die Gott angehören und denen, die ihn bewusst ablehnen und verspotten.
Es sollte aber nicht dazu dienen, dass wir nun hergehen und anderen Menschen ein Etikett aufdrücken, dass wir richtend und urteilend durch unseren Ort ziehen und die Menschen verdammen und sie der Hölle oder dem Himmel zuweisen. Eines jedoch können wir tun: Unser eigenes Leben hinterfragen, uns einen Spiegel vorhalten lassen und nach Gottes Weg fragen. Was möchte er? Und dass wir uns Vergebung bei Gott suchen, uns unserer Sünde stellen und sie nicht verharmlosen. Gott nimmt uns ernst – auch unser Versagen. Doch einen reumütigen Sünder wird er aufnehmen und ihm aufhelfen.

6. Wo sind wir nach dem Tod?

„Wer an mich glaubt, wird leben, ob er gleich stirbt.“ Sagt Jesus (Joh. 11,25)
Leben und Tod – die Grenze ist aufgehoben in Christus.  Wir haben ewiges Leben in uns, wenn wir uns von Gott berühren ließen. Dieses Leben geht nach dem Tod weiter. Wer an Gott glaubt, hat das ewige Leben ererbt.

„(Heute noch) wirst du mit mir im Paradiese sein“ (Luk 23,43)
Je nach Lesart verheißt Jesus dem Schächer, dass er (noch heute) im Paradies sein wird.
Jesus weist dem reumütigen Menschen seinen Platz zu, den er (gleich) nach dem Tode haben wird – in Gottes Nähe = im Paradies oder anders ausgedrückt im Reich Gottes.
Es gibt einen Zustand nach dem Tod, den wir mit diesem Ausdruck Paradies umschreiben. Leben im völligen Segen Gottes. Dort können wir glücklich sein.
Das, was du als Person warst, wird im Paradies sein – (gleich) nach dem Tod. Also das, was den Menschen ausmachte … sein Wesen, seine Gedanken, sein Wille, alles das geht hinein in die Ewigkeit. Wir werden bei Christus sein.

Jesus ist an der Schwelle unseres Todes da. Er hat uns nie verlassen und das auch im Tod nicht. „Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn“ schreibt Paulus im Römerbrief (8,38+39)

7. Wann kommt das Gericht?

„Er wird kommen zu richten die Toten und die Lebenden.“ So sprechen wir im Glaubensbekenntnis.
Hebr. 9,27 „Es ist dem Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“

Gott übt sein Richteramt aus und er macht offenkundig, dass er die Fäden der Weltgeschichte in der Hand hat.
Gott verharmlost das Böse nicht. Sein Gericht ist auch keine harmlose Massenveranstaltung, bei der es um nichts geht.

Es wird ein Gericht geben – das bekennen wir jeden Sonntag. Wir sagen damit: Gott wird einmal allem Bösen Einhalt gebieten. Und wir bekennen, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem offenbar wird, wie der Mensch wirklich ist. Und wie Gott wirklich ist. Unser Leben wird offenbar – mit allem Guten und mit all unserem Versagen, unserer Sünde.

Wir reden gerne über Gottes Liebe, über seine Barmherzigkeit und Vergebungsbereitschaft. Das ist heilsam. Es ist aber auch heilsam zu wissen, dass wir es mit einem Gott zu tun haben, der heilig ist. Vor dem Ehrfurcht angebracht ist. Der mächtig ist und erhaben. Der hoch über uns steht.

Menschen, die wie Luther sich Gottes Heiligkeit bewusst wurden, sind davor erschrocken. Wie kann ich vor diesem Gott bestehen? Wie kann ich vor ihn treten in all meiner Unzulänglichkeit? Sie haben schon zu Lebzeiten Gericht erlebt. Sie erlebten aber, dass sie in Jesus Erlösung haben und einen Fürsprecher haben am Ende der Tage, wenn der Verkläger kommt und sie anklagen will.
Sie haben Trost gefunden: „Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten.“ (Jes. 53,5). „So gibt es keine Verdammnis mehr für die, die in Christus Jesus sind.“ (Röm 8,1)

Weil Gottes Gericht eine Wirklichkeit ist, darum kommen nicht automatisch alle Menschen in den Himmel. Weil Gottes Liebe eine Wirklichkeit ist, die uns Jesus als Retter anbietet, darum müssen nicht alle Menschen unausweichlich in die Hölle. (s. Brockhaus, Biblisches Wörterbuch).

Amen.

(c) Angelika Scholz

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Dies ist ein Beitrag des mehrteiligen Textes Predigten.
Veröffentlicht am 28.10.2007, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.02.2015). Dieser Text wurde bereits 1.237 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.01.2018.
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