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Genre des Tages, 06.04.2020:
Schüttelreim
Der Schüttelreim ist eine Reimform, bei der die Anfangskonsonanten der letzten beiden betonten Silben miteinander vertauscht... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

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Recht lang:  Dreiecksbeziehungen (I) von Didi.Costaire (535 Worte)
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Die Geschichte von Papi, Töchterchen und der Sonderausgabe des Playboy...

Kurzgeschichte zum Thema Alltag


von Mondsichel

So begab es sich das ich vor einigen Tagen einkaufen gehen wollte. Ich streifte mir gelangweilt die Jacke über, hing mir meine Tasche über die Schulter, zückte den Hausschlüssel und trat vor die Tür. Ich schloss sie ab und ging die Treppen hinunter, trat an das schummrige Licht das mich da draußen begrüsste und murmelte was von ”Scheiss Wetter!”. Es war feucht und es nieselte so vor sich hin, immer grauer und dichter wölbten sich die Wolken über dem Himmelszelt. Oh meine Laune war wirklich auf dem Tiefpunkt und ich war totmüde. Die graue Landschaft tat ihr Übriges... So kam ich also im Supermarkt an, schnappte mir aus den Regalen das was ich brauchte, stellte mich an und bezahlte schließlich auch. Ich ging hinüber zum Abstellplatz um dort meine Sachen einzupacken, da fiel mein Blick auf einen Mann mit seiner Tochter. Die hielt freudestrahlend mehrere Hefte und ein kleines Spielzeug in ihrer Hand. Papa legte alles auf das Band und grinste der Verkäuferin neckisch zu. Und dann hielt sie ein gold gewirktes Heft in der Hand, das irgendwie meinen Blick auf sich zog. Töchterchen schnappte sich die Hefte wieder und ihr Spielzeug, während Papi grinsend an der Kasse bezahlte. Die Kleine hüpfte wie eine wilde um ihren Papi rum, dabei rutschen ihr die Hefte in den Armen hin und her und plötzlich las ich ein altbekanntes Wörtchen auf dem goldenen Cover. PLAYBOY Sonderausgabe.......... Papi nahm Töchterchen liebevoll an die Hand und verließ noch abartig grinsender den Supermarkt. Ich blickte irgendwie ein wenig neben der Strecke hinterher. Ich fragte mich echt wie man so skupellos sein kann, ich glaub nicht das die Kleine schon verstanden hat was Papi da gekauft hat. In meinem Kopf flüsterte eine Stimme: ”Dat arme Kind!” Ich hoffe echt nur das es nur beim Wichsen über dem Playboy bleibt... Kopfschüttelnd packte ich meine Sachen und ging wieder nach Hause, durch den grauen und nieselnden Tag...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Dies ist eine wahre Begebenheit und ich denke heute noch oft drüber nach...


 
 

Kommentare zu diesem Text


Lena
Kommentar von Lena (03.12.2004)
Ich hoffe mit dir, das kannst du mir glauben...solche Texte wühlen mich immer auf, liegt an meiner Geschichte...du hast ihn gut geschrieben. Habe deine Selbstdarstellung gelesen, vielleicht berühren dich auch meine Texte...Liebe Grüße, Lena
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Mondsichel meinte dazu am 03.12.2004:
Das Schlimme ist, es ist wie ein Alltagsgeschehen und doch reißt es einen völlig aus der Fassung. Ich war geschockt in dem Augenblick, vor allem über die Skrupellosigkeit. So nach dem Motto: "Mama darf nicht wisen das Papa solch ein Heft kauft!" Und das Kind tat mir echt leid... Ich werde bei Dir die Tage auch mal vorbei schauen. Liebe Grüße
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