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Heimweh

Text


von wupperzeit


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Und als sie vor dem Bild standen, Magritte: „Heimweh“, fragte er sie, wie gefällt Dir das Bild, und sie sagte, der Löwe muss weg, der Löwe?, fragte er, oder der Mann, sagte sie, der Mann?, oder beide, beide?, fragte er, oder die Lampe, sagte sie, die Lampe?, oder das Geländer, das Geländer?, oder die ganze Brücke, die Brücke?, fragte er, oder der Hintergrund, sagte sie, der Hintergrund?,  denn er ist zu gelb, zu gelb?, fragte er, weil: das Heimweh ist doch wie eine leere Leinwand, leere Leinwand?, fragte er, man weiß nicht: wonach, wonach?, fragte er,  ich weiß das nicht ,sagte sie, Du?, und dann fragte er, willst Du mich heiraten, und sie, sie lächelte, oder sollen wir weitergehen zum nächsten Bild, fragte er,  und sie, sie: lächelte.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Isaban
Kommentar von Isaban (24.11.2007)
Jede Menge Ambivalenz, ziemlich viele Alternativen, Unmengen an Kommata - und der Text steckt an, mit seinem Lächeln zum Schluss.
Man hat die passende Lesestimme im Ohr.

Liebe Grüße,
Sabine
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wupperzeit meinte dazu am 24.11.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Der Text entstand übrigens auf Anregung einer Bekannten, eine Seminararbeit an der Ruhr Universität Bochum, es sollte ein Text zu Magrittes Bild "Heimweh" geschrieben werden, dies ist also mein Beitrag dazu, außer Konkurrenz, natürlich, da ich ja kein Student bin. Und nie einer war, leider.

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
(Antwort korrigiert am 24.11.2007)
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Maya_Gähler
Kommentar von Maya_Gähler (24.11.2007)
das ist ja ein herrlicher Text...
musste ihm mehrmals lesen, zum einen, weil ich Angst hatte, dass ich vor lauter Kommata, Wortwiederholungen etc. etwas überlesen haben könnte und weil mich der Text auch irgendwie erheiterte.
Liebe Grüsse,
Maya
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wupperzeit antwortete darauf am 25.11.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen freundlichen Kommentar, ich habe mich sehr darüber gefreut. Ja, die "Wupperzeitischen Kommata und Punktata", wie es eine liebe Freundin einmal genannt hat, sind ein wenig gewöhnungsbedürftig: Tut mir leid.

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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Maya_Gähler schrieb daraufhin am 25.11.2007:
Neee, Andreas... das muss dir ganz sicher nicht leid tun... eine neue, aber sehr schöne Erfahrung für mich... klasse
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Kommentar von angyal (44) (24.11.2007)
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wupperzeit äußerte darauf am 25.11.2007:
Nun, ich habe als Vorlage diesen Link benutzt, falls Dir das weiterhelfen sollte:

  Magritte,

ganz herzlichen Dank für das Kommentieren und Favorisieren, natürlich gibt es noch andere Antworten auf die "Ratlosigkeiten des Lebens" als einen Heiratsantrag, nicht wahr,

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
(Antwort korrigiert am 25.11.2007)
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (24.11.2007)
Lustig, witzig. Schöner Einfall.
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wupperzeit ergänzte dazu am 25.11.2007:
Ganz herzlichen Dank für das Lob, ich habe mich sehr darüber gefreut,

Andreas
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Bergmann meinte dazu am 23.02.2008:
Eben auf deiner Webseite wieder gelesen. Bleibt frisch. Das Magritte-Bild kannte ich noch nicht. Bild-Geschichten - gute Sache!
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wupperzeit meinte dazu am 23.02.2008:
Wie ich schon geschrieben habe: Das Projekt geht auf eine Anregung einer ehemaligen KV-Kollegin zurück, ein Schreibprojekt der Ruhr Universität Bochum, wie Du lesen kannst, sind hier bei KV ganz unterschiedliche Texte dabei entstanden, das Bild weckt anscheinend unterschiedlichste Fantasien. Ich kannte es übrigens auch vorher nicht.

Ganz herzlichen Dank für die Empfehlung, und für das Lob, ich habe mich sehr darüber gefreut,

Andreas
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Kommentar von locido (21) (25.11.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 25.11.2007:
Vielen Dank für das Lob, ich habe mich sehr darüber gefreut. Und dann gleich "super"...

Vielen Dank.
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paradoxa
Kommentar von paradoxa (28.11.2007)
das licht, die lebewesen, die steine und das unterm abgrund sind zu viel, der rest ist ganz pasabel. theoretisch heißts ja "home is where the heart is", also dann wohl eher herzensucht statt heimweh, naja aber ich sehs lieber anders, heimat ist da wo man wohnt, also "home is the heart you live in" ;)

und was war das nächste bild?

baibai
dein paralinchen
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wupperzeit meinte dazu am 28.11.2007:
Ganz passabel, vielen Dank, ich verstehe Deinen Kommentar einmal so, dass Du meinen Text meinst. Aber: Heimat ist dort, wo man geliebt wird, oder nicht, und wo man selbst liebt, also eher: "home is where the love is", - meine ich, denke ich.

Das nächste Bild heißt dann, falls es das Bild überhaupt gibt, zu dem die Beiden gehen: "Die blöde Frage" von Hans ("Hänschen") Homag, dem bekannten Wuppertaler Künstler,

selber baibai,

Dein

Andreas
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Kommentar von Janine (22) (01.12.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 02.12.2007:
Ganz herzlichen Dank für Dein freundliches Lob und besonders auch für die Empfehlung, ich habe mich sehr darüber gefreut,

Andreas
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Kommentar von scalidoro (58) (02.12.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 03.12.2007:
Ganz herzlichen Dank für Dein freundliches Lob, darüber habe ich mich sehr gefreut, besonders auch für die Empfehlung: Vielen Dank, noch einmal,

Andreas
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Kommentar von Cat (21) (03.12.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 03.12.2007:
Ganz herzlichen Dank für Deinen ausführlichen und vor allem auch kritischen Kommentar, einige Fragen kann ich hier einmal beantworten, ich mache das gerne.

Es handelt sich ja nur um einen einzigen Satz, ein Satz zu einem Bild, durch die Zwischenfragen verliert er seine scheinbare Harmlosigkeit, der Satz, deshalb die Kommata, es soll wie dahin geplaudert klingen.

Die Protagonistin lächelt zum Schluss, das heißt: auf zwei verschiedene Arten, auch das soll die Interpunktion ausdrücken, sie antwortet nichts mehr, sie gibt die Antworten durch ihr Lächeln.

Und die leere Leinwand: Sie hat eben Heimweh nach gar nichts, deshalb würde sie selbst die Leinwand auch leer lassen, wenn sie ein Bild dazu gestalten sollte.

Ich hoffe sehr, dass Dir meine Antworten einiges erklären konnten, was der Text anscheinend nicht auszudrücken vermag,

noch einmal: Ganz herzlichen Dank für den Kommentar,

Andreas
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Cat (21) meinte dazu am 04.12.2007:
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wupperzeit meinte dazu am 04.12.2007:
Ganz herzlichen Dank für die Mühe, die Du Dir mit meinem kleinen Text gemacht hast, ich weiß das sehr zu schätzen, natürlich.

Deine Mail habe ich beantwortet, auch dafür vielen Dank, ich werde darüber nachdenken, wie man so schön sagt, vielleicht entsteht eine Kombination,

Dir auch alles Liebe,

Andreas
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Kommentar von The_black_Death (31) (03.12.2007)
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wupperzeit meinte dazu am 04.12.2007:
Hallo, B.D.,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar: 50 : 50, darüber freue ich mich,

Dir auch einen schönen Gruß,

Andreas
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Kommentar von daniela (39) (29.01.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 30.01.2008:
Eine sehr, sehr frohe Nachricht für mich: Du lebst also noch, und es geht Dir gut, wie ich sehr hoffe, aber das besprechen wir woanders, demnächst, bald, hoffe ich.

Und ein Lächeln von Dir: Dafür war es die Riesenmühe ja überhaupt erst wert, dass ich den Text geschrieben habe, trotz der genannten Mängel, und, wie wir uns früher immer zu schreiben pflegten:

Dir die liebsten grüße,

Andreas
(Antwort korrigiert am 30.01.2008)
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Kommentar von octave (24) (03.02.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 03.02.2008:
Selber Ooh. Selber Smiley, und ganz herzlichen Dank für diesen Kommentar und für die Empfehlung, gerade von Dir: Eine Ehre für mich, wie Du weißt,

Dir auch die besten Grüße,

Andreas
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Melancholic.
Kommentar von Melancholic. (28.10.2008)
Auch sehr gut & dein Text zaubert mir auch ein Laecheln ins Gesicht. (:
Liebe Morgengrueße, B.I.
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wupperzeit meinte dazu am 30.10.2008:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und für das Favorisieren meines kleinen Textes; - ein Lächeln, das ist ja das größte Kompliment überhaupt,

Danke schön und auch liebe Grüße,

Andreas
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Kommentar von Teichhüpfer (56) (08.01.2013)
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wupperzeit meinte dazu am 10.01.2013:
Heimweh nach dieser Burg also...

Vielen Dank für Deinen Kommentar.
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wupperzeit
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Veröffentlicht am 24.11.2007, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.07.2013). Dieser Text wurde bereits 4.325 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 12.12.2018.
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