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Das ewige SterbenInhaltsverzeichnisDas Gesetz des Untergangs

Von falschen Propheten

Prosagedicht zum Thema Alles und Nichts...


von Mondsichel

Wenn Erwachen sich auf Lippen küsst,
angetrieben von Sehnsucht im Geheimen.
Wird sich offenbaren das wahre Selbst,
all jener, die den selben Namen tragen.
Unter dem Leuchten des Mondes geboren,
im Antlitz der Sonne auf ewig gebrannt.
Die Kinder, die von der Nacht gekleidet,
Engel und Dämonen des einen Gottes.
Der sich in ihren Spiegelbildern zeigt,
und eins ist, mit den Gesichtern der Zeit.

Niemals werden sie sich beugen dem Gericht,
das als jüngstes geführt von Menschenhand.
Sie werden sprechen in der Sprache der Götter,
die nur ihre Herzen wahrhaft begreifen können.
So wird ihr Atem den letzten Sturm entfachen,
von dem kein Wesen jemals zu träumen wagte.
Das Ende wird der Anfang der Dimensionen sein,
die in den Köpfen der Denkenden explodieren.
Denn nicht verstanden das Wort der Wissenden,
zu beschränkt ergießt sich menschliches Begreifen.

Auf der Suche nach der einzig wahren Offenbarung,
sind sie doch nur Marionetten ihres Wunschdenkens.
Blasphemische Träume, die niemals erkennen lassen,
welch Willen das Handeln ihres Seins wahrhaftig ist.
Fern von der Liebe, von den Lettern des Gesetzes,
das aus Orions Macht im Zeichen der Götter niederliegt.
Auf der Seele der Auserwählten, in der Masse all jener,
die da glauben das Wissen um die Zwischenwelten,
fest in ihrem Glauben und Denken verankert zu halten.
Bewahren sie doch nur eine Mumie des Verstehens,
ihr Kopf erfüllt von Grenzen die niemals existent waren.

So ist doch nur das streben nach der einzigen Freiheit,
der Wille der niedergeschrieben steht im endlosen Raum.
Wo nur jene, die schweigend sich Geschichten erzählen,
verweilen vor der Welt, die kein Auge je ertragen kann.
Denn das Licht zu sehen, welches die wahre Dunkelheit ist,
brennt all jenen das Leben aus den Seelenspiegeln hinaus.
Die da selbst noch mit abgeschnittener Zunge glauben,
prophetisch in den Ohren ihrer erschaffenen Kreise zu sein,
die im Grunde längst taub vor der Wahrheit geworden sind.

Die Geflügelten leben das Gesetz
anstatt es verstehen zu wollen,
Denn einzig sie sind die Gesandten
es wahren Willens und der Liebe.
Von der noch Legenden sprechen werden,
wenn der Tag der letzten Offenbarung,
die ewige Stille liebkost...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (01.12.2007)
Hey liebe Arcy,

Wieder ein wunderbarer Text, wo jede Zeile eine Perlenkette darstellt. Die letzten zwei:
"wenn der Tag der letzten Offenbarung,
die ewige Stille liebkost..."
Eine friedliche auflösung in Gedanken des Lebens.
Liebe Abendgrüsse
Franky)))
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Das ewige SterbenInhaltsverzeichnisDas Gesetz des Untergangs
Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Zeit des Erwachens.
Veröffentlicht am 01.12.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 16.12.2007). Textlänge: 351 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.313 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 26.05.2019.
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