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Die Frau aus dem Roman

Skizze zum Thema Eigene Welt


von NormanM.

Ja, sie war wunderbar. So eine Frau hatte er noch nie erlebt. Sie war so lieb, so nett, so offen, so einer Frau wollte er schon immer begegnen.
Je weiter er in diesem Roman las, desto größer wurde seine Sympathie für diese Frau. Er las immer weiter, konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Immer mehr merkte er, dass diese Frau genau dem Bild seiner Traumfrau entsprach. Er konnte sie nicht sehen, aber durch ihre innere Schönheit nahm sie Gestalt für ihn an. Eines Tages verliebte er sich in sie.
Das Buch war längst ausgelesen, doch er las es immer wieder. Tag und Nacht dachte er an die Frau aus dem Roman, er wollte bei ihr sein, mit ihr zusammen sein, sein Leben mit ihr verbringen. Er wurde unglücklich, ließ sich immer mehr gehen, zu sehr quälte ihn der Kummer, dass er niemals bei ihr sein konnte. Was mit ihm los war, erzählte er niemanden, wem auch, den meisten Menschen war er doch egal, wie es ihm ging, interessierte sowieso niemanden.
Eines Tages hatte er eine Idee. Er beschloss, den Roman fortzusetzen, mit ihm als zweite Hauptperson. Endlich lernte er sie kennen, er beschrieb es so real, als sei er wirklich dabei. Sie gingen miteinander aus und es war nach kurzer Zeit so, als kannten sie sich schon eine Weile. Sie plauderten über Gott und die Welt, lachten und verbrachten einen schönen und langen Abend. Von da an unternahmen sie regelmäßig etwas miteinander. Bald verliebte sie sich auch in ihn.
Er war einfach glücklich, seine reale Welt um sich herum nahm er schon gar nicht mehr wahr. Er schrieb immer weiter, die nächsten Tage, Wochen, Monate, Jahre, bis an sein Lebensende. Er starb ganz plötzlich, zu plötzlich, um seinen Roman zu beenden. Aber er war in dem Moment glücklich.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Elline (64) (07.12.2007)
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NormanM. meinte dazu am 08.12.2007:
Ja, das sehe ich auch so. Danke dir, Gruß Norman
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Kommentar von JeanDark (21) (18.12.2007)
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NormanM. antwortete darauf am 19.12.2007:
Oh ja, die teenagerzeit, da war ich in eine sängerin verknallt.
Da hast du recht, das ist das schöne an geschichten.

LG Norman
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NormanM. schrieb daraufhin am 19.12.2007:
Manchmal schreibe ich da auch von einer welt, wie ich sie mir gern wünsche oder meine träume nieder. Dann fühl ich mich oft besser, das ist das gute am schreiben.
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Kommentar von Omnahmashivaya (20.12.2007)
Da kann ich mich den anderen nur anschließen. Schön erzählt. Kannte die Geschichte zwar shcon, aber habe sie gern wieder gelesen. Lg Sabine
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NormanM. äußerte darauf am 21.12.2007:
Hallo,

danke, ich freu mich, wenn die geschichte dir gefällt, ist auch eine meiner mir wichtigsten geschichten. Danke auch für den privaten kom. Lg Norman
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Kommentar von Lacrima (20) (21.12.2007)
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NormanM. ergänzte dazu am 21.12.2007:
Danke, das freut mich Lg Norman
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (14.01.2020)
Eskapistischer Literaturkitsch.

Nichts für ungut!
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Veröffentlicht am 07.12.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 17.12.2007). Textlänge: 299 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.503 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 10.04.2021.
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