Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
ARACHNAE (17.10.), Girlsgirlsgirls (16.10.), HirschHeinrich (16.10.), Wilbur (16.10.), Tim2104 (16.10.), Eta (13.10.), finnegans.cake (13.10.), Earlibutz (12.10.), miarose (12.10.), Lexia (08.10.), Christia (07.10.), Mohamed (07.10.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 802 Autoren und 129 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 21.10.2018:
Historisches Drama
Drama mit geschichtlichen Stoffen und geschichtsphilosophischen Aussageabsichten
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Schon wieder Bücher (12 Stück), die es geben sollte von TrekanBelluvitsh (23.06.18)
Recht lang:  Die frohe Botschaft von Lala (674 Worte)
Wenig kommentiert:  sprechen meister!? von drhumoriscausa (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  12 Bücher mehr, die es geben sollte von TrekanBelluvitsh (nur 90 Aufrufe)
alle Historischen Dramen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Herzjuwelen
von AnneSeltmann
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich nicht unwillkommen bin." (wa Bash)

Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil sechs: Metabetrachtung

Erörterung zum Thema Kommunikation/ Dialog


von JoBo72

So, da bin ich wieder. Das Mobiltelefon dient nicht nur als Gesprächshilfe, sondern auch als Gesprächsinhalt. Ähnlich wie sich die Theologie allmählich bildete und nicht nur das Gespräch mit Gott (Gebet), sondern auch über Gott suchte,[1] unterhalten sich Menschen nicht nur durch das Handy, sondern auch über das Handy. Das Mittel wird zum Zweck. Die Meta-Ebene der Handymanie ist erreicht.

Welche Eigenschaft hat Deine Gottheit bzw. Dein Handy? Kann es x, vermeidet es y? Es geht um die Überlegenheit von Konzepten, eine Niederlage tut weh, so wie es einem Christen weh tut, wenn er zugeben muss, dass ein alttestamentlicher Vorgang durchaus mit dem Stichwort „Gewalt“ in Verbindung gebracht werden kann, nicht nur so manche Koran-Sure. Doch Allah und Gott, Gerechtigkeit und Gnade – der Diskurs war einmal. Was gilt, ist der Klingelton. Ist es der neuste Hit? Auch der Ritus folgt strengen Regeln! Es bilden sich Konfessionen.

*klingel*
Entschuldigung!


Anmerkung:

[1] Dass Menschen Theologie treiben, sich mit Gott auseinandersetzen, ist keine Selbstverständlichkeit wie etwa die Religion eine Selbstverständlichkeit ist (im Sinne einer natürlichen Daseinskonfiguration des Menschen). Den Juden z. B. war/ist es nicht erlaubt, den Namen Gottes auch nur zu nennen, weil darin schon eine unzulässige Herabsetzung des Höchsten gesehen wurde (Das Zweite Gebot des Dekalogs lautet: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.“, Ex 20, 7). So kann kein freilich Theologe arbeiten, ohen Bezug zum Gegenstand seines Logos, so kann keine Reflexion entstehen, sondern nur religiöse Praxis des tradierten Rituals am Laufen gehalten werden, nach dem Motto: Anbetung: ja, Hinterfragung: nein.

JoBo72
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 08.01.2008. Dieser Text wurde bereits 1.546 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.10.2018.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Mobiltelefon
Mehr über JoBo72
Mehr von JoBo72
Mail an JoBo72
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Erörterungen von JoBo72:
Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil neun: Sozialemissionen Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil drei: Intention Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil sieben: Erreichbarkeit Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil zwölf: Fazit Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil acht: Mitteilungspflicht Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil zehn: Kommunikationsstörung Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil vier: Allgegenwart Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil fünf: Erlösungsmetaphorik Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil elf: Fragmentierung Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil zwei: Bekenntnis
Mehr zum Thema "Kommunikation/ Dialog" von JoBo72:
Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil fünf: Erlösungsmetaphorik Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil zwölf: Fazit Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil elf: Fragmentierung Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil zehn: Kommunikationsstörung Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil neun: Sozialemissionen Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil acht: Mitteilungspflicht Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil sieben: Erreichbarkeit Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil vier: Allgegenwart Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil drei: Intention Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil zwei: Bekenntnis Wo bis’n Du g’rade? Zur Phänomenologie des Mobiltelefons – Teil eins: Tatsachen Wenn es zu Shakespeares Zeiten schon Handys gegeben hätte
Was schreiben andere zum Thema "Kommunikation/ Dialog"?
touchscreen versus Händeschütteln (IngeWrobel) schwierige gespräche (Bohemien) Auf der Suche (Xenia) verlust (Sternenpferd) Verschwendete Energie! (SKARA666) DER AUSRUTSCHER (JennoCasali) Sprechgitter Pfullingen 18.10.17 (blauefrau) Satz und Wort (Obstinator) Mangel (Obstinator) Die wütende Schauspielerin (Sätzer) und 194 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2018 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2018 keinVerlag.de