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Tanz im Silbermond

Bild zum Thema Abendstimmung


von kata

Kühl, die Abende,
in denen wir mit dem Mond tanzen.
Wir rücken näher,
halten uns warm und weich,
in einer Seele.

Die Nacht bläst die roten Feuer aus,
es duftet nach Gras und  Klee.
Deine Arme schlingen sich um mich,
bringen mir Unerfahrenes nah.

Augen weben Sehnsucht,
ich strebe nach ungeahnten Tiefen.
Lust und Laute schwingen
aus meiner Kehle,
die Lippen brennen in Sternenlichtern.

Für Stunden überwinden wir alles,
was uns trennt und vereinen uns,
offenbaren Worte,
benommen von Zärtlichkeiten
unserer Berührungen.

Unter dem Himmel voller Violinen
begehre ich dich hemmungslos
und ringe nach Luft an deinen Lippen.

Selbst das Schweigen, das Stöhnen,
die Schreie durch die blaue Nacht -
alles rauscht in Melodien.

Eine Nacht lang
verteilt sich unser Lächeln
über Raum und Zeit,
dicht bei dicht, in eins,
Hände und silberfarbenen Körper

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von kkaskkak (38) (13.01.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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kata meinte dazu am 16.01.2008:
Ich renoviere selten meine Gefühle
Entweder sind sie da oder nirgends
Danke für Deine Meinung
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Prinky
Kommentar von Prinky (13.01.2008)
Ich finde diesen Text gelungen.
Zu lang? Nein, denn mit der Zeit "erleidet" man mit dir,
und möchte einfach mehr als NUR Lesender sein.
Ich denke, wenn der Text kürzer wäre, bekäm man die Tiefe deiner Gedanken viel weniger mit.
Geschmackssache! Ich finde Aussage und Länge passend
zu diesem innigen Thema. Micha
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kata antwortete darauf am 16.01.2008:
Gar nichts will ich hier verkürzen
Amputation würde bedeuten, dass es nie wieder ganz wird
So prolongiere ich die Wirkung, runde es auf

Vielen Dank an Dich für die Verteidigung diesen Textes
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