Schleichende Eroberung

Ballade zum Thema Fantasie(n)

von  Henning

Zur Zeytenwende wars
vor den Thyren des Mondes Mars

schickte sich an ein Keym der Substanz
zu setzen in den Pelz wie eine Wanz

in den Landen des Ursprungs der Tuatha
obwohl man heuth keinen find’ mehr da

der schwarze Keym wie eine Geißel sich beißt
in Erins Haut, die langsam reißt

der dunkle Drachen aus den Thiefen der Erde
auf dass Mhjin immer mächtiger werde

trägt eine seltsame Macht in sich,
halb mythanisch, halb Sumpf, ja m i c h –

der Drachen, er grollt, der Boden vibriert,
der Schwanz, er zittert und zuckt im Gevierth,

wenn die Eischale bricht, jeder weiß –
unaufhaltsam der Drache bricht durch den Gneis

durch die Kruste der Erde sich windet
und den Weg nach Magira findet

verborgen und mächtig
dunkel und prächtig

es ist an der Zeyth,
der Drach’ ist soweit –

im Erntemond kommt er mit schleichender Gewalt –
kein bekanntes Wesen kann bieten ihm Halth…


Anmerkung von Henning:

Eigentlich wäre auch eine Einfordnung in den Bereich Humor/Sarkasmus möglich gewesen - aber 'historisch' gesehen - stammt dieser Beitrag aus dem Bereich der Fantasy/Sword&Sorcery-Literatur (hier: aus der Fantasiewelt Magira des Fantasy-Clubs Follow). Daher diese Einordnung als Priorität.

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