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Schreibsucht

Innerer Monolog


von praith

Bin seit Anfang meiner Schulheit von einer shcrecklichen und sehr aufruettelnden Krankheit befallen. Diese Krankheit heisst:Schreibsucht

Alles wa sin mir vorfaellt muss frueher oder spaeter auf Papier, sonst zerreist es mich.

Das Schlimmste was man mir antun kann ist mich beim Schreiben stoeren.Leider pasiert das immer,als haette sich ganz Kanada darauf verschworen anzurufen oder vorbeizukommen gerade wenn ich so richtig in meinem Gedankenfluss bin, konzentriert und fest im Sattel meiner idee ,DANN klingelt das telephon oder es klopft und meist ist es nicht nur einmal, oh nein eine prelude von klopern und anrufern folgt:''  Patricia dies ,Patricia das !''

Schreiben ist fuer mch eine Notwendigkeit.

Um mich herum wimmelt es von netten langeweilern die trotz Schulausbildung Analphabeten geblieben sind und nicht lesen..und noch weniger Schreiben.

Selten kann jemand verstehen weshalb ich nicht in's Schwimmbad oder auf einen Drink wohin will.
Wenn ich wahrheitsgemaess sage dass ich an diesem Nachmittag schreiben will dann hat man mich sogar auch schon ausgelacht.

Ich bombardiere meine Freunde, meine Eltern meinen Bruder mit langen emails.

Jetzt hab ich es herausgefunden ich bin ein AA ein Anonymer Autor.

In meinem Hausstand schleife ich eine Kiste mit unzaehligen liedern Gedichten Tagebuechern und saetzen,eine solche kiste ist auch bei meinen Eltern und drinnen wimmelt es vom Gleichen.

Selten habe ich Geichgesinnte getroffen, Eigenbroetler wie ich die denken was sie denken wollen und schreiben wie ihnen die Feder gewachsen ist.

Mir gehen Typen auf den Geist die sofort bekraeftigen das sie gerne schreiben wenn sie an mir ein huebsches Maedchen finden und mir dann ihren Namen auf einem speckigen zettel gekrakelt und einer Nachricht mit 4 Fehlern im selben Satz..No way man, das sind nicht solche die wirklich gerne schreiben.

Seit ich mich in der Liedermacherscene umtue habe ich nie so viele Leute kennengelernt die alle auch Lieder schreiben und meist wenn ich seh was sie tun ist es wie ich mit sechs jahren.

Allerdings gehen mir aufgeblasene Arroganzlitteraten auch auf den Geist. So wie der der immer das Zentnerwort finden muss das 150 Personen nichteinmal zusammen verstehen um sich
auf die Arche des Intellekts vor der Sintflut zu retten.

Dieser gehetzte Wahnsinnige der die Sprache prostituiert um Unsinn und Doppelboedigkeiten zu verzapfen damit andere unter seiner Rhetorik in die Knie gehen und in bewundern.

Wir haben alle einen Kopf und koennen denken und uns ausdruecken...fuer mich geht es seit Anfang meines lebens besser auf dem Papier als auf muendlicher Weise

Jener der am liebsten wollte dass jeder Beifall klatscht weil er einmal einen luciden Gedanken auf papier verewigt hat geht mir auch auf die Nerven.

Im Grunde lasse ich die Mittelmaessigkeit des Denkens und der allgemeinen Normen hinter mir wenn ich mir einen genussvollen Zug an schriftlicher Gegenwartsbewaeltigung goenne.

Natuerlich verhindert das nicht das mein Schreiben auch mittelmaessig und dies oder jenes sein kann, aber ich spreche hier eher von der Verfassung meines geistigen Zustands ,der,statt von Informationen von aussen bombardiert zu werden dann selber auch mal auspannt.

Schreibsucht ist warscheinlich krankhaft doch niemand hat mir das bisher bestaetigen koennen.

aber ich bin halt so.

praith
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Veröffentlicht am 30.04.2008. Textlänge: 510 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.281 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2019.
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