am seidenen faden

Gedicht zum Thema Freiheit/ Unfreiheit

von  michelle

einst lebte ich als marionettenfigur
um mein eigenes leben betrogen
jedes glied gefesselt an eine schnur
von dunklen mächten gezogen

ich wusste damals nicht wer ich bin
kannte gefühle nicht, die ich spüre
nur ein kind ganz tief in mir drin
war noch nicht sklave der schnüre

dieses kind wuchs langsam heran
und sprach, es wird mich vermissen

und als es fragen zu stellen begann
war der erste faden gerissen

von da an tobte ein krieg in mir
denn ich hatte zu lange gelitten
und auch wenn ich dabei den halt verlier
habe ich alle fäden durchschnitten

so habe ich endlich freiheit gewonnen
doch alles ist neu und unbekannt
ich habe ein eigenes leben begonnen
mit allen fäden in meiner hand

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Kommentare zu diesem Text

Reverend_Elation (42)
(08.06.08)
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träumerle (55)
(08.06.08)
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 AZU20 (08.06.08)
Ich denke, die Rhythmus- und Tempiwechsel könnte man hier auch inhaltlich rechtfertigen und z.gr.T. dann belassen, denn die Idee trägt. LG
astromant (62)
(08.06.08)
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 JohndeGraph (08.06.08)
Dann herzlich willkommen in Deinem neuen selbstbestimmten Leben. Lass Dich durch nichts mehr aufhalten ... Liebe Grüße J.d.G.
Herzwärmegefühl (53)
(11.06.08)
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 Sylvia (11.06.08)
Die wertvolle Freiheit kann warscheinlich nur jmd. schätzen, der sie mal verlor bzw. nie besessen hatte. Ein sehr sinniges und aussagekräftiges Gedicht, sehr verständig, sogar für mich...lach dich an....gratuliere dir, lieben Gruß Sylvia
Lady_Harmony (43)
(31.07.08)
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Graeculus (69)
(14.05.17)
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