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Versöhnliches ... oder, der Liebesbrief

Gedicht zum Thema Liebe, lieben


von JohndeGraph

Ich schrieb Dir einen Liebesbrief,
seit heute Nacht um eins,
die Schrift ist nun ein wenig schief,
ein Ende fand ich keins.

Ich schrieb Dir einen Liebesbrief,
seit heute Nacht um zwei
und als die erste Träne lief,
da riss ich ihn entzwei.

Ich schrieb Dir einen Liebesbrief,
seit heute Nacht um drei,
was mich bewegt, geht wirklich tief,
es geht um Dich dabei.

Ich schrieb Dir einen Liebesbrief,
seit heute Nacht um vier,
in dem alles nur nach Dir rief,
auf viel zu viel Papier.

Ich schrieb Dir einen Liebesbrief,
seit heute Nacht um fünf,
so schrieb ich, bis ich endlich schlief,
damit Du nicht mehr schimpfst.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von artemidor (58) (09.06.2008)
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JohndeGraph meinte dazu am 09.06.2008:
Oh, also ich würde Mascha Kaléko von Dir grüßen wenn ich könnte, die auch solch einen zumindest ähnlichen Liebesbrief schrieb.
Auszug aus "Ich schrieb Dir einen Liebesbrief von Mascha Kaléko": "Ich schrieb Dir einen Liebesbrief, seit heute Nacht um acht und hab die ganze Nacht an nichts, als Dich dabei gedacht."
Diese Zeilen waren unter anderem meine Inspiration für dieses Gedicht, aber das weißt Du ja alles besser, als zum Beispiel diese großartige Dichterin Arti ^^.
Was die "Zwangs-Reimerei angeht", unterstelle ich Dir, dass Du dessen Sinn nicht verstanden hast und ich finde, dass wird auch sehr schön deutlich in Deinem gesamten Kommentar dazu.
"Die Träne des Monats" ist dagegen eine schöne Idee und ich wäre wohl im Gegensatz zu Dir, froh darüber diesen Preis zu besitzen, da ich nicht versuchen würde ihn abzuwerten, oder lächerlich zu machen wie Du ;).

Kurz ich habe Dich auch lieb Arti.
J.d.G.
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BrigitteG antwortete darauf am 09.06.2008:
Ja, der Inhalt ist trivial, Arti - aber das ist "Pretty Woman" auch... Natürlich lässt es sich ein bisschen verfeinern, z.B. bei den Zeiten, aber ich finde es trotzdem ganz knuffig-albern.
Und im Übrigen: "Die Träne des Monats" - die Idee ist erstklassig, Arti!!
(Außerdem finde ich das schön, wenn Männer sich liebhaben, und nicht immer nur Frauen!)
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artemidor (58) schrieb daraufhin am 09.06.2008:
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JohndeGraph äußerte darauf am 09.06.2008:
Arti: Entschuldigung angenommen, grins.

BrigitteG: Du siehst, ich bemühe mich ihn lieb zu haben ;).

Grüße J.d.G.
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Kommentar von Ninotschka (42) (09.06.2008)
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JohndeGraph ergänzte dazu am 09.06.2008:
Manchmal ist es ja so, dass man nicht in den Schlaf findet ;). Aber ein wenig habe ich dann doch noch geschlafen und Du triffst mit Deinem Kommentar dazu genau den Kern der Dinge. Ich freu mich darüber. Liebe Grüße auch zurück J.d.G.
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Ninotschka (42) meinte dazu am 10.06.2008:
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JohndeGraph meinte dazu am 10.06.2008:
Du schenkst mir etwas von Deinen Gedanken mit jedem Kommentar von Dir und ich finde das toll ;). Liebe Grüße auch zurück J.d.G.
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Kommentar von Supermario (44) (09.06.2008)
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janna (60) meinte dazu am 09.06.2008:
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JohndeGraph meinte dazu am 09.06.2008:
Konstruktive Kritik finde ich immer gut und das Du Dich so sehr mit dem Text auseinander setzt, dass Du sogar eine eigene Version dazu schreibst finde ich klasse. Hab vielen Dank dafür, aber ich finde meine Version natürlich schöner ;( Das mußt Du mir nachsehen wenn Du kannst. Ich werde aber noch mehr über das Nachdenken was Du inhaltlich dazu geschrieben hast, versprochen.

Bis jetzt ist der Tempus-Fehler wie Du schreibst, aber schlicht Absicht und für mich kein Fehler ... jedenfalls bisher. Es symbolisiert für mich, dass ich etwas schrieb und damit geschrieben habe, aber noch immer dabei bin, da ich ständig neu anfange. Das steht aber mehr zwischen den Zeilen.

Und dann geht es mir noch um die Aussage. Du endest ja auf "Strümpf" und als Wort finde ich das schon ganz schön schrecklich wenn ich ehrlich bin, aber der Titel war "Versöhnliches ... oder, der Liebesbrief." Wie kann es versöhnlich sein, wenn Du nicht mehr in die Strümpfe kommst? Während "damit Du nicht mehr schimpfst." Einfach nur ehrlich ist ...

Was das Reim-Dich-oder-ich fress-Dich angeht: Mir geht es darum in möglichst einfachen Worten viel Auszusagen. Oft auch etwas, was sich nicht auf den ersten Blick erschließt.

Dritte Strophe als Beispiel:

Ich schrieb Dir einen Liebesbrief,
seit heute Nacht um drei,
was mich bewegt, geht wirklich tief,
es geht um Dich dabei.

Das ist die Mitte des Gedichts und deshalb setze ich hier in der Dritten Zeile eine Pause. In der Mitte der Mitte sozusagen und um die Betonung beim laut Vorlesen zu wechseln, denn natürlich habe ich dazu meine eigene Melodie.
Ziel war es hier wie in den anderen Absätzen das Silbenmaß 8,6,8,6 einzuhalten und eine Aussage über ehrliche Gefühle so einzubauen, dass sie etwas bedeutet und darin andeutet, dass ich immer wieder neu angefangen habe zu schreiben. Daher schrieb ich ihr auch jede Stunde einen neuen Anfang.
So auch in der vierten Strophe, die endet auf: "auf viel zu viel Papier." Sprich schon wieder alles noch mal von vorn, da es nicht und nicht gelingen will wirklich das zu sagen, was ich eigentlich sagen wollte. Nah ja, das ist ja auch oft schwierig ;).
Hinzu kommt, ich gebe zu das ich ein Ideen Jäger bin und kein Dichter, aber zu schreiben bringt mir halt Spaß. Ist das nicht die Hauptsache?

Liebe Grüße auch zurück und ich fand das nett von Dir das Du Dich so damit auseinander gesetzt hast. J.d.G.
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JohndeGraph meinte dazu am 09.06.2008:
Dankeschön Janna, ich freu mich ;). Liebe Grüße auch zurück J.d.G.
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Lena
Kommentar von Lena (10.06.2008)
Trivial für den Einen, nett für den Anderen, ich finde es verspielt...ja, manchmal haken die Zeilen ein wenig, aber es kommt so locker rüber, deshalb hab ich es mit einem Lächeln auf den Lippen gelesen...dir noch einen schönen Tag, liebe Grüße, Arja
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JohndeGraph meinte dazu am 10.06.2008:
Den wünsche ich Dir auch liebe Arja und ich freu mich über Dein Lächeln beim Lesen. Liebe Grüße J.d.G.
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Kommentar von Peewee (43) (10.06.2008)
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JohndeGraph meinte dazu am 10.06.2008:
Da sind wir uns scheinbar ähnlich ;). Liebe Grüße auch zurück J.d.G.
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Kommentar von clownfrancesco† (59) (10.06.2008)
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JohndeGraph meinte dazu am 10.06.2008:
Heinrich Heine he he, Du packst mich ja in Samt und Seide ;). Liebe Grüße auch zurück J.d.G.
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Kommentar von MarieM (55) (10.06.2008)
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JohndeGraph meinte dazu am 02.07.2008:
Erst war ich sprachlos und ehrlich gesagt bin ich es noch ... bevor ich hier zu viel schreibe, lass mich einfach Dankeschön sagen Marie. Du machst mir da ein echt schönes Geschenk mit Deinem Kommentar. Ich habe mich riesig darüber gefreut. Liebe Grüße J.d.G.
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Kommentar von Fabian_Probst (44) (11.06.2008)
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JohndeGraph meinte dazu am 13.07.2008:
Fabian, ich habe jetzt sehr lange über die dritte Zeile der vierten Strophe nach gedacht. Deinen Vorschlag finde ich an sich ganz klasse, aber ... ja wenn das Wörtchen "aber" nicht wäre. Dem der das erfunden hat, dem möchte ich gerne mal im Dunklen begegnen. Ich glaube, ich hätte da das eine oder andere schlagende Argument für ihn, doch Spaß beiseite.
Ich habe hin und her überlegt und bin dabei zu dem Entschluss gekommen, dass Du an sich Recht hast, aber es mir so wie es im Moment ist am besten gefällt. Das letzte Wort dazu soll es noch nicht sein, vielleicht ändere ich ja später noch. Habe erstmal vielen Dank für den Vorschlag. Liebe Grüße J.d.G.
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Kommentar von steyk. (55) (20.06.2008)
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JohndeGraph meinte dazu am 13.07.2008:
So mag ich es auch am liebsten ;). Liebe Grüße auch zurück J.d.G.
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Kommentar von whisper (41) (25.07.2008)
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JohndeGraph meinte dazu am 30.08.2008:
Und das ist doch auch das wichtigste daran. Liebe Grüße J.d.G.
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Veröffentlicht am 09.06.2008. Textlänge: 108 Wörter; dieser Text wurde bereits 3.262 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.09.2021.
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