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Neuester Bericht aus der Hirnforschung

Kommentar zum Thema Frauen/ Männer


von Momo

Vor einigen Tagen las ich einen Artikel in Spiegel-Online:

Gehirne von Schwulen und Frauen ähneln sich

in der Rubrik Hirnforschung, vom 18.06.08.

Wissenschaftler haben in einer Untersuchung festgestellt, dass die rechte und linke Gehirnhälfte von heterosexuellen Frauen und homosexuellen Männern annähernd gleich groß sind – die Gehirne von Lesben und heterosexuellen Männern hingegen eine Asymmetrie aufweisen, und zwar ist die rechte Hirnhälfte, die, die den Frauen zugeordnet wird, etwas größer.

Die große Frage ist nun: „Unterscheiden sich die Gehirne heterosexueller Männer von denen homosexueller Männer? Und gibt es auch Unterschiede in den Gehirnen von Frauen mit unterschiedlicher sexueller Präferenz?“

Ja, das ist die Frage, aber wie immer ist die Wissenschaft leicht dazu geneigt, die falschen Fragen zu stellen und Ursache und Wirkung miteinander zu verwechseln.

Ich möchte einmal eine weitere Frage hinzufügen: Unterscheiden sich die Gehirne von Kindern, die kaum äußeren Reizen ausgesetzt sind von denen von Kindern, die in einer liebevollen, anregenden Atmosphäre aufwachsen? Man weiß doch mittlerweile, dass das Gehirn kein fertig ausgestattetes Organ ist, sondern dass es sich Zeit seines Lebens ständig verändert, weiterentwickelt und neue Verbindungen schafft. Daraus ergibt sich auch zwangsläufig eine andere Struktur des Gehirns.
Wenn man nun z.B. das Gehirn eines Künstlers untersucht und sich dabei Unterschiede zu den Gehirnen von Menschen, die sich nicht kreativ betätigen, herausstellen, und man daraus dann den Schluss zieht, dass das wohl die Ursache sei, warum jemand so schöne Bilder malen könne, hat man eindeutig Ursache und Wirkung verwechselt.

Nun fragt man sich: „Wie kommt es zu diesen Unterschieden?“
Man weiß nur, dass es schon geschlechtsbedingte Unterschiede im Hirn eines Babys und wahrscheinlich auch schon im Fötus gibt.
Fest steht, dass die linke Hirnhälfte (Logik, Intellekt etc.) heterosexueller Männer größer ist als die von heterosexueller Frauen, wohingegen bei homosexuellen Männern keine Asymmetrie festzustellen ist, dafür aber bei den lesbischen Frauen. Sie besitzen eine größere rechte Hirnhälfte (Ganzheitserfassung, Intuition etc.).  Ansonsten fischt man völlig im Trüben.

Da ich mich schon länger mit den ganz offensichtlichen Unterschieden zwischen männlicher und weiblicher Weltsicht beschäftigt habe, ließ mich diese wissenschaftliche Feststellung innehalten und ich machte mir Gedanken, was wohl die Ursache für die unterschiedliche Ausprägung der Hirne von Mann und Frau in Abhängigkeit  zu ihrer geschlechtsspezifischen Ausrichtung sein könnte.

Da selbst die Wissenschaft noch keine Antwort gefunden hat, obwohl sie ja meistens immer recht schnell Antworten parat hat, erlaube ich mir einmal eine kleine Reflexion – mehr nicht.

Eine Frau verfügt über die Fähigkeit, sowohl die rechte als auch die linke Gehirnhälfte zu benutzen, wohingegen der Mann weitgehend die linke Hirnhälfte, die für analytische Fähigkeiten wie Logik, Sprache, digitales Denken, lineares Denken, Zeitabhängigkeit und Intelligenz benutzt.
In der rechten Hemisphäre sind Gestaltwahrnehmung, Ganzheitserfassung, Raumempfinden, archaische Sprachformen, Musik, Geruch, Muster, geschlossenes Weltbild, analoges Denken, Symbolik, Zeitlosigkeit, Holistik, logische Mengen und Intuition angelegt, also alles Fähigkeiten, die es erlauben, auch dann noch das Ganze wahrzunehmen, selbst wenn es bis zur Unkenntlichkeit analysiert wurde.
Der französische Schriftsteller Henry de Montherlant (1896 – 1972) sagte einmal: „Der Mann handelt, die Frau lebt. … Der Mann wird nur gehandelt haben. Er kann nur hinausschleudern, was die Liebe aus ihm gemacht hat – die Tat, den Gedanken, die Kunst -, wie der Hahn seinen Schrei ausstößt.“
Frauen sind in diesem Sinne eher androgyn, also zweigeschlechtlich, wie Männer.

Ich hatte, das muss ich gestehen, zuerst ziemlich schnell eine Erklärung parat, habe sie dann aber wieder verworfen, weil sie mir nicht stimmig erschien. Aber dann habe ich eine Erklärung gefunden, die ich jetzt aber nicht weiter ausführen möchte, weil ich schon ahne, dass mich dann alle wieder für esoterisch angehaucht und ziemlich durchgeknallt halten.

Nun ja, der Rede kurzer Sinn, ich habe jedenfalls aus der neuesten Entdeckung der Hirnforschung den Schluss gezogen, dass es dort, wo der Mann das Weibliche verwirft, kein Wachstum geben kann, noch nicht einmal bei dem Gehirnvolumen, wohingegen die Frau offenbar die Fähigkeit besitzt, etwas Wachsen zu lassen, sogar das Gehirn.

Abschließend möchte ich noch eine Aussage aus einem Interview eines bekannten Politikers wiedergeben, das ich vor einiger Zeit las. Er äußerte darin den Wunsch, nur einmal mit den Augen einer Frau die Welt sehen zu dürfen, fügte aber im gleichen Atemzug hinzu, dass dieser Wunsch umgekehrt wohl kaum eine neue Erkenntnis bringen würde, da eine Frau  nichts erfahren würde, was sie nicht sowieso schon wüsste.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Balu (57) (23.06.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Momo meinte dazu am 24.06.2008:
Hallo Bär,
recht hast du, auch wenn ich denke, dass die Gehirnvorräte nicht unbedingt am Volumen ablesbar sind.
Deinen Text werd ich mal lesen. Und danke für's Vorbeischauen und deinen Kommentar.
Liebe Grüße
Momo
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Momo
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Veröffentlicht am 23.06.2008. Textlänge: 706 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.391 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.07.2019.
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