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dünnstes Glas [oder: einer wie alle.]

Kurzprosa zum Thema Hass


von rebell91

Zerbrechlich wie das dünnste Glas auf Erden, stand sie wartend auf die Dämmerung, das schönste Rot, dass sie immer wieder in ihrem Blut zu suchen schien. Sie blickte stumm, als hätte sie niemals gesprochen, auf ihren immer länger werdenden Schatten. Grau auf Beton. Ketten an Händen uns Füßen sowie um das rasierklingenvernarbte Herz.
Ein Vogel flog vorbei und sie wollte ihn töten, wenn sie schon nicht fliegen konnte wie er. Sie griff nach einem Stein. Die Ungerechtigkeit nicht ertragend, verletzt wie angeschossen. Sie traf nicht.
Der Himmel färbte sich blutiger und der Schatten wuchs weiter. „Blendender Bastard.“, flüsterte sie der Sonne zu und trat gegen einen Stein vor ihren Füßen. „Vergiss mich.“ Zu lange. Sie sprang auf ihren Schatten, stürzte und zersprang in tausend Teile. Jedes Einzelne spiegelte das Licht.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Boeni (21) (30.06.2008)
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rebell91 meinte dazu am 30.06.2008:
so hab ich das noch nich gesehn,a ber interpretieren darfs jeder wie ers will.
aber äußerst interessant. lg, rebellin
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Janoschkus
Kommentar von Janoschkus (07.07.2008)
das gefällt mir, ich mag das absurde darin - irgendwie besonders, kanns nicht beschreiben verdammte axt! ;)
gruß Janosch
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rebell91 antwortete darauf am 07.07.2008:
danke dir! lg, susi
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