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Tagebuch zum Thema Jugend


von tastifix

Liebes Cafe Z.!

Wahrscheinlich wunderst Du Dich, nach so vielen Jahren von mir diesen Brief zu erhalten. Aber ich kann einfach nicht anders ...

Ich war vierzehn Jahre alt, als ich Dich kennen lernte. Meine Schülerlclique wählte Dich als gemütlichen Treffpunkt direkt nach dem Unterricht oder auch des Nachmnittags als tolles Ausrede-Ziel, um sich vor den doofen Schularbeiten zu drücken.

Schließlich waren diese Zusammenkünfte extrem wichtig. Wichtig, um sich bei einer Limo und ab und zu zusätzlich einem Stück Kuchen die Sorgen sowie Ängste, die Wut auf die Schule, die Lehrer oder auch die Eltern (Wie können die nur? Niemand versteht einen ... !) und vor allem den eventuellen, ersten Liebeskummer von der Seele zu reden.

In Deinen gemütlichen Sofaecken vor den riesigen Fensterfronten mit direktem Blick auf die Jugendboutiquen fielen die Gespräche darüber nicht ganz so schwer und außerdem waren wir eine eingeschworene Gemeinschaft, in der jeder für jeden da war und aller Kummer geteilt wurde.

Fast jeden Tag besuchten wir Dich und fühlten uns in Deinen Räumen geborgen. Der Rest der Welt konnte uns mal ...
Selbstverstäündlich überwogen nicht die traurigen Themen, sondern jeder von uns hatte etwas Lustiges beizusteuern. Wir haben viel gelacht, gemeinsame Unternehmungen und erste Parties (Wir waren ja alle noch soo schüchtern!) geplant. Keine elterlichen Ermahnungen störten uns dabei. Wir fühlten uns herrlich frei und eigentlich bereits erwachsen.

Darüber hinaus konnten wir dank Dir immer wieder neue Kontakte und Freundschaften schließen, die zum Teil heute noch bestehen - nach über vierzig Jahren.

Wenn ich es nun recht überdenke, warst Du deshalb für uns viel mehr als nur ein besonders schönes Cafe. Du warst eher wie ein guter, treuer Freund und dafür möchte ich Dir heute danken.

Wir haben uns in der Zwischenzeit ja öfters wiedergesehen. Jedes Mal, wenn ich in meine Heimatstadt Bochum fahre, führt mein Weg auch zu Dir. Du bist zwar vergrößert worden, Deine Sessel und Sofas sind auch nicht mehr die alten, aber ich sinke auf eines nieder und schwelge in Erinnerungen, wobei das Bild mancher Treffen ganz deutlich vor meinem inneren Auge steht.

Ich höre noch heute die Stimmen meiner damaligen Freunde und Freundinnen, erinnere mich an ihre typischen Eigenarten und frage mich, was aus ihnen geworden ist und wo sie wohl leben. Während ich so nachdenke, fühle ich mich für Minuten wieder in jene Zeit zurück versetzt. Ich empfinde Wehmut.

Dann naht der Abschied. Ich muss zurück nach Düsseldorf. Jedoch verspreche ich Dir: Ich vergesse Dich bestimmt nicht und komme bald wieder, zu Dir, meinem Lieblingscafe, das mich durch lange, wichtige Jahre meines Lebens hindurch "begleitet" hat.

Bis dann!
Deine Gaby

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