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von Fremdkoerper

Du rennst die Straße entlang, auf der Suche, wie immer. Menschen werden hinter dir aus dem Fenster geschmissen und verfehlen ihr Ziel. Nichts kann dich auf deiner Flucht nach vorn aufhalten. Die kaputten Seelen wird wohl jemand anderes aus den Ritzen des Pflasters kratzen müssen. Was kannst du schon dafür, nicht mal angesehen hast du sie, wenn du mit ihnen sprachst. Falls du mit ihnen sprachst.
Auch egal. Neue Straßen warten. Deine muss noch gebaut werden. Du hast sie so satt, die Pflasterstraßen und die ausgeschlagenen Zähne, die Autobahnen, an denen nie jemand anhält. Deine Straße muss eine Prachtstraße werden, die Champs-Élysées unter den Lebenswegen. Vergiss die Langeweile. Ständig werden neue Menschen über deine Straße gehen. (Vielleicht auch auf dir herumtrampeln.)
Neonreklame muss sein. Stimmen und Musik aus schwachen Kellerlichtern. Überall Leuchten. Und ich. Ich tanze zu jedem Takt. Den Rhythmus im Blut- es läuft in den Rinnstein. Ich saufe teure Cocktails auf deiner Prachtstraße. Dann kotz ich sie zu, die Straße. All meinen Dreck aus meinen Kopf heraus, mitten auf den funkelnden Asphalt. Fiebrig glänzende Augen in Rückenlage reflektieren ein Meer von Lichtern. DAS IST EINE VERDAMMTE BAUSTELLE nuschel ich den abwertend blickenden Partypeople am Straßenrand zu. (Und ich bin vermutlich die Blockade gegen weitere Bauvorhaben.)
Die Straße wird dann wohl geräumt. Jedenfalls wache ich in einem typischen dreckigen Prachtstraßenhinterhof auf, ziemlich bequem zwischen all dem anderen Müll, den die Straße hinterlassen hatte. Hier wird alles Licht aufgesaugt, um es nach vorne auf die andere Seite der Fassaden zu werfen. Gefangen in deiner Straße und trotzdem weit weg von jedem ihrer Lichter. Erdrückende geräuschvolle Stille, inhaltslos aber beengend. Hier ist auch der Geruch ganz anders, kein teures Parfüm sondern Verwesung liegt in der Luft. Hier landen die Stoffwechselendprodukte deines Lebenswegs.

Das wundert mich dann aber doch, du hast mich schließlich nicht gefressen. Vielmehr bin ich dir in den Arsch gekrochen. Die Konsequenz scheint dann wohl die selbe zu sein.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von FranziskaGabriel (44) (16.07.2008)
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Fremdkoerper meinte dazu am 16.07.2008:
danke!...war mir ziemlich unsicher in der wirkung des textes
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Kommentar von Elsa (25) (29.07.2008)
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Fremdkoerper
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Veröffentlicht am 16.07.2008, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 16.07.2008). Textlänge: 321 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.317 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.01.2020.
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