Modernde Zeiten

Gedicht zum Thema Leistungsdruck

von  Didi.Costaire

Der Chef kommt rein, mit frohen Locken
(der Gockel braucht nicht anzuknocken),
um uns mehr Arbeit einzubrocken.
Den Feierabend kann man knicken,
doch niemand wagt es rumzuzicken,

denn wer was sagt, wird ruck-zuck rausgekickt.
So wird geschuftet, bis die Socken mocken
(ein Missgeschick, wenn jemand dran erstickt).
Am Monatsende sind wir eh gefickt –
viel Fron für wenig Ocken.

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Kommentare zu diesem Text

janna (60)
(01.08.08)
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 Didi.Costaire meinte dazu am 01.08.08:
Danke, janna! Es bleibt natürlich ein Geheimnis, wie viel oder wie wenig am Monatsende auf dem Konto landet. So gesehen passt es schon. lg, didi

 thomas (01.08.08)
hallo didi,
du gibst dem verzweifelten auswurf " ich will mehr ficken" eine ganz neue bedeutung. **
vg thomas

 Didi.Costaire antwortete darauf am 01.08.08:
Thomas, Thomas -
du hast Ideen und Auswürfe...
elvis1951 (59)
(01.08.08)
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 Didi.Costaire schrieb daraufhin am 02.08.08:
Mein Motto: kürzer treten - länger durchhalten!
lg, didi

 harzgebirgler (18.12.17)
daß man vermehrt von burnout spricht
kommt drum von ungefähr auch nicht -
folge ist von druck und ducken
ebenso das pillenschlucken...

beste abendgrüße
henning

 Didi.Costaire äußerte darauf am 19.12.17:
Ja, bei der Arbeit heißt's: »Ruck-zuck!«,
das Feierabendglück »Gluck-gluck«.

Danke und beste Grüße, Dirk
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