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Nichts gesagt

Text zum Thema Abschied


von wupperzeit


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Die Blumen habe ich sofort gesehen, obwohl sie nicht auf dem Tisch mitten im Wohnzimmer standen, sondern auf der Sidebar, wie versteckt, wie sich meine Katze versteckt bei einem Gewitter, deutlich sichtbar unter einer Decke oder zumindest: erahnbar, aber in dem sicheren Gefühl: Ich sehe nichts, also sieht mich auch niemand, aber ich habe nichts gesagt. Nur gedacht: Wie piefig, rote Rosen, dazu kurzstielige, geizig und geschmacklos als Geschenk, und noch dazu als Symbol; - Astern, blaue Astern, aber das versteht man am Anfang noch nicht, warum Herbstblumen als einzige passend sind als Liebesbeweis, als Geste und so: Aussage, aber ich habe nichts gesagt und mich gesetzt wie immer, eine Zigarette angezündet, und dass die S-Bahn Verspätung hatte, entschuldige, bitte, eine Baustelle, angeblich, es ist ja vieles angeblich, wenn man nichts sagt.

Und sie ist dann aufgestanden und hat sich einen Kaffee geholt, damit ich mich ein wenig erholen konnte vom Anblick der Blumen, und ich wusste: Ein Spritzer flüssiger Süßstoff und fünf Süßstofftabletten gehörten in eine Tasse, zwei Löffel Milch, und ich würde sie nicht anschauen, wenn sie zurückkommt, weil ich dann die Blumen auch anschauen müsste während sie daran vorbeiging, und dann etwas sagen oder fragen müsste, aber ich wollte noch nicht, ich wusste aber: bald oder irgendwann, mit ein wenig Glück. Sie würde auch nichts sagen von selbst, nicht zu den Blumen, wir hatten uns darauf geeinigt, uns endlich zu schonen, ohne zu lügen, und das war eine schöne Zeit, und das war eine schwere Zeit, und: es war eine schöne Zeit. Keine Rechte und Pflichten mehr, nur freiwillige, freiwillig gegebene und eingeräumte, nicht diese Gesetze, die etwas zusammen halten sollen, müssen, was es ohnehin nicht gibt auf Dauer: Liebe, so nennt man das wohl, ich erinnere mich da kaum und will mich auch gar nicht erinnern, an diese ganzen Kriege um ein wenig Gefühl, zum Beispiel: mit ihr, wir hatten uns geeinigt, das einfach zu lassen am Schluss. Und uns nur zu erinnern: Ein Spritzer Süßstoff, und was der Andere wohl fühlen oder denken mag, wenn da plötzlich Blumen stehen, armselig und geschmacklos.

Sind schon halb verwelkt, dachte ich noch, die Blumen, sicher ein Sonderangebot, aber diese ganzen Lieben sind doch Sonderangebote auf der Schwelle zum Ramsch, riecht alles schon faulig, bevor man es zu Hause in seine Vasen gestellt hat, und ich sagte nichts dazu sondern sprach davon, dass ich keine Zeit hätte heute, nicht viel, und sie sagte: hast Du doch nie, oder sie sagte: Ich auch nicht, irgendetwas, weil es kam nicht darauf an, was wir sprachen, sondern: nicht sagten, und ich überlegte, wie ich mir einen Kaffee holen könnte, ohne an den Blumen vorbei zu gehen schon wieder, - ging nicht, und so: bat ich sie darum. Schwarz, nicht zu heiß, aber das wusste sie ja und würde es vergessen haben: bald. 

Du wirst noch ein Opfer Deiner dummen Sprüche werden, hatte sie oft prophezeit, das sei eine gefährliche Angewohnheit, alles formulieren zu wollen so knapp und kurz und eindeutig wie möglich, und dass ich irgendwann daran glauben würde, das ganze Leben sei ein Spruch oder Bonmot im besten Falle, aber so einfach sei das nicht, und wie absurd so Sätze seien wie: Zahnschmerzen sind schlimmer als Liebeskummer, zum Beispiel, und dass ich mir eines Tages einmal Zahnschmerzen wünschen würde, für die es keinen Arzt gibt, und sie sagte oft so kluge Sachen an besseren Tagen. Man stirbt an beidem nicht, war meine Antwort, und sie: Doch, manche, die sterben daran, nicht am Schmerz selbst, sondern an der Erschöpfung danach, und an der Angst vor dem neuen, dem nächsten Schmerz, diese Angst zermürbt und man wird müde zum Tod, und ich: Aber Du, Du wirst dann auf meiner Beerdigung tanzen, und sie: Da wird es genug Andere geben, ich: wohl eher nicht. Und Du auch nicht auf meiner, aber das wusste ich ohnehin.

Im Fernsehen lief ein Boulevardmagazin, und als sie abschalten wollte, sagte ich: Lass doch an, ich fand das passend, ein Boulevardmagazin am letzten Tag, am vielleicht oder wahrscheinlich letztem Tag, jedenfalls würde  etwas Neues beginnen, ob gemeinsam oder nicht, das stand noch nicht fest, überhaupt nicht oder wahrscheinlich, schon gar nicht, ob es besser werden würde, -  und das Boulevardmagazin passte auch zu den Blumen, alles billig und schäbig, diese ganzen Typen und Tussis, wie sie krank und elend in ihren dürftigen Leben hängen, und der Reiz, sie sich anzuschauen liegt nur in der Faszination ihres schnellen Verfalls, wie sie Blüte um Blüte verlieren und schon stinken bevor sie blühen wie Astern, beispielsweise, als Herbst. Der Herbst ist doch die schönste Jahreszeit, das Jahr ist vorbei aber noch nicht ganz, ein Innehalten zwischen der Hitze und der Kälte danach, eine Pause, eine freundliche Schonung der Natur.

Ich muss jetzt los, sagte ich, und stand auf, auch wenn die Bahn wieder Verspätung hat, wahrscheinlich, ich fühle mich da gerne sicher, sagte ich, und sie sagte: Ja, und sie stand auch auf, ich rufe Dich an, und wir gehen Kaffee trinken oder spazieren, es ist alles: wie schwierig im Moment, und fast hätte ich gesagt: Ich weiß, das wirst Du mir nicht glauben, aber: Ich weiß das doch, aber ich sagte: Gut, wie auch immer, und erst in dem Moment habe ich gemerkt, dass wir genau vor den Blumen standen, und dass sie aussah: Als hätte sie mich am liebsten umarmt.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Isaban
Kommentar von Isaban (21.08.2008)
Was für ein schmerzhafter Text.
Ein ganz leiser, der sich genau so anfühlt, wie Zahnschmerzen, wie Zweifel, die schleichend zunehmen. Da steht so viel Wünschen und Wollen und Wärme zwischen den Zeilen und wird genau so von ihnen verschluckt.
Der Protagonist weiß noch ganz genau, wie sich das Gute anfühlt, fühlt es noch, will nur die Kämpfe verdrängen und sich still das Positive bewahren und es liest sich so, als hätte er Angst, vergessen zu sein.
Zahnschmerzen sind nicht schlimmer als Liebeskummer. Bei Zahnschmerzen kann man zum Zahnarzt und es wird einem relativ schnell geholfen, auch wenn der Gang dorthin Überwindung kosten mag. Bei Liebeskummer muß man sich den Zahn ganz allein ziehen - und das kann dauern.
Hier in diesem Text geschieht das schweigend, so still, daß man am Ende nicht mehr weiß, ob bei den beiden wirklich alles vorbei ist oder ob sie sich nur versehentlich ins Aus schweigen.
Es ist hier beim Lesen definitiv nicht die Möglichkeit, daß da jemand anderes sein könnte, die am meisten schmerzt, sondern diese hilflose, bedrückende Sprachlosigkeit.

Liebe Grüße,
Sabine
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wupperzeit meinte dazu am 21.08.2008:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und für die Empfehlung, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Im Grunde sind alle Schmerzen schwer zu ertragen, wenn sie nicht enden wollen,

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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Maya_Gähler
Kommentar von Maya_Gähler (21.08.2008)
Lähmende Stille, weil Herz, Zunge, Seele, Hirn noch nicht bereit sind anzunehmen. Ob es eine unausweichliche Trennung wird oder der Beginn eines gemeinsamen Neustarts ist noch so offen, wie ein riesengrosses Scheunentor in der heissen Phase der Ernte. Welche Ernte die Beteiligten einfahren wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Eine Ernte wird es auf alle Fälle, doch sieht man dies erst sehr viel später.
Gut und packend geschrieben, man leidet mit den Beiden als Leser. Spürt dieses Quälen, doch auch die tiefe Ehrlichkeit und Wärme, die sich zwar noch als Kälte zeigt, aber dies nur scheinbar.
Gerne gelesen.
Liebe Grüsse,
Gudrun
(Kommentar korrigiert am 21.08.2008)
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wupperzeit antwortete darauf am 21.08.2008:
Ganz herzlichen Dank, und, ich kenne die Protagonisten zwar nicht, vermute aber einmal: Das wird nichts mehr außer einer Erinnerung, was ja auch viel ist, oft,

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (21.08.2008)
Ein sehr feinsinniger Text! Ein sehr schön durchgehaltener Ton, eine wirksame Stimmung, der innere Monolog ist sehr genau formuliert.
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wupperzeit schrieb daraufhin am 21.08.2008:
Vielen Dank, ich fühle mich: wie geschmeichelt bei einem Lob von Dir,

Andreas
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Wellblecheisenbahn (39) äußerte darauf am 26.02.2011:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit ergänzte dazu am 20.03.2011:
Danke schön. Vielen Dank.
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Kommentar von Caterina (46) (21.08.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 21.08.2008:
Vielen Dank.

Es sind die Protagonisten, die zwar wissen, was sie wollen, sie wollen aber etwas, was es nicht gibt, und als sie geglaubt hatten, da eine Lösung gefunden zu haben, kamen die Blumen, sie sind ja von einem neuen Verehrer.

Und, nein: Er mag keine (kurzstieligen) Rosen, er mag die Astern, oder besser gesagt: Er hat sich damit abgefunden, Astern als Symbol für eine Liebe mehr zu mögen als Rosen. Dachte er jedenfalls.

Ich danke Dir noch einmal sehr für Deinen Beitrag,

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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ArFeiniel (25) meinte dazu am 10.01.2009:
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wupperzeit meinte dazu am 18.01.2009:
Sie hätte sich Astern gekauft, glaube ich... Oder ihm...
a
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Kommentar von Nebeltaucher (43) (21.08.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 21.08.2008:
Vielen Dank.

Ganz merkwürdig: Tatsächlich habe ich an einem Text über ein Bargespräch gearbeitet, arbeite ich noch, und diesen Text dazwischengeschoben, sozusagen, - nun ja, noch einmal: Ganz herzlichen Dank,

Andreas
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Unbegabt
Kommentar von Unbegabt (23.08.2008)
das ist...
so viel,
dass ich es nicht alles aufzählen kann.

ja.

nele
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wupperzeit meinte dazu am 24.08.2008:
Ganz herzlichen Dank für die Empfehlung meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut. Danke schön.

Und auch für den Kommentar: Ganz herzlichen Dank,

Andreas
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Farnaby
Kommentar von Farnaby (25.08.2008)
Ein sehr sensibler, melancholischer Text.
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wupperzeit meinte dazu am 25.08.2008:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und für die Empfehlung, ich habe mich sehr darüber gefreut. Übrigens mag ich es eher, dass eine Liebe, eine so genannte, melancholisch oder traurig endet als im Krieg oder Kleinkrieg,

noch einmal ganz herzlichen Dank,

Andreas
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SimpleSteffi
Kommentar von SimpleSteffi (25.08.2008)
Ein Spritzer Süßstoff... es steckt soviel in deinem Text, lieber Andreas, soviel Wahrheit, soviel Trauer und soviel Dankbarkeit. Und vieles, das ich nicht greifen, aber ganz tief fühlen kann. Die Geschichte läd ein, eigenes zu reflektieren. So bemerkte ich, dass ich von jedem Mann, mit dem ich eine Zeit verbrachte, kurz oder länger, noch weiß, wie er seinen Kaffee trinkt. Danke.
Liebe Grüße,
Steffi
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wupperzeit meinte dazu am 26.08.2008:
Liebe Steffi,

ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar, die Empfehlung und das Favorisieren meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Leider weiß ich das nicht mehr, wie meine Exfreundinnen ihren Kaffee getrunken haben, ich kann mich aber erinnern, dass eine Dame tatsächlich ihren Kaffee mit flüssigem Süßstoff und Süßstoff in Tablettenform gemischt hat. Zuerst findet man solche Marotten liebenswert und ist ganz verzückt, später geht einem das dann auf den Geist. Dann ist es schon fast zu spät zu gehen...

Noch einmal ganz herzlichen Dank

und auch liebe Grüße,

Andreas
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Kommentar von mmazzurro (56) (26.08.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 26.08.2008:
Ganz herzlichen Dank für Dein Lob, für das Favorisieren und Empfehlen meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut,

Andreas
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Kommentar von The_black_Death (31) (26.08.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 26.08.2008:
Hallo, BD,

ganz herzlichen Dank für den Hinweis auf den Gebrauch der Adjektive und auf das "Lesetempo" des Textes, ich werde das einmal prüfen. Grundsätzlich war beides nicht beabsichtigt, als der Gebrauch von vielen Adjektiven nicht und auch nicht die Brüche im Lesetempo.

Ganz generell möchte ich Dir einmal ausdrücklich dafür danken, dass Du mir immer wieder ehrliche Kritiken schreibst, mittlerweile bist Du mein strengster Kritiker hier bei KV. Danke schön.

Dir auch einen schönen Gruß,

Andreas
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Kommentar von Cat (21) (29.08.2008)
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wupperzeit meinte dazu am 30.08.2008:
Danke schön, Geli, für den Kommentar, das Empfehlen, das Favorisieren, vielen Dank.

Eigentlich ist eine Beziehung schon vorbei, wenn man ersetzt wird, wie Du es nennst, es ist nur noch ein letztes Zeichen, und einen neuen Platz findet man dann nicht mehr dort, sondern: woanders, aber man ist nie der gleiche Mensch danach.

An die "wupperzeitischen Kommata und Punktata", wie meine Freundin paradoxa das einmal genannt hat, wirst Du Dich aber wohl bald wieder gewöhnen müssen, eine Manie, nenne es pathologisch...

Dir auch herzliche Grüße,

Andreas
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Fremdkoerper
Kommentar von Fremdkoerper (26.10.2008)
wow! viele tiefe gedanken und kleine feinheiten! deine zeichensetzung ist wirklich etwas speziell, an einigen stellen empfand ich die doppelpunkte als störend.
diesen Kommentar melden
wupperzeit meinte dazu am 27.10.2008:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und für die Empfehlung meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut. Die "wupperzeitischen Kommata und Punktata", wie das eine Kollegin einmal genannt hat, sind schon gewöhnungsbedürftig, zugegeben; - eingebildet, wie ich leider bin, halte ich das für einen persönlichen Stil.

Noch einmal ganz herzlichen Dank,

Andreas
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Fremdkoerper meinte dazu am 27.10.2008:
wobei ich sagen muss, dass mir so was in letzter zeit öfters begegnet (vielleicht ja auch nachmacher;))... genauso. wie. dieses. ständige. nach. ein bis. zwei. wörtern. einen. punkt. zu setzen. um besonders. lyrisch. zu. wirken.
nciht, dass ich grundsätzlich was dagegen hätte, aber es muss passen und über eventuelle inhaltslosigkeit täuscht es auch nicht hinweg... weiß nicht ob du weißt, was ich mein!
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wupperzeit meinte dazu am 27.10.2008:
Ist mir schon aufgefallen, gefällt mir häufig auch nicht sehr, man sollte sich überlegen, wie man die Interpunktion verwendet, auch, um es nachher wie zufällig gewählt aussehen zu lassen und durch die scheinbar zufälligen Brüche der Regeln eine neue Bedeutung der Worte zu finden.

Ein negatives Beispiel fällt mir dazu nicht ein, ich würde auch so gesehen keinen Autoren hier eben indirekt nennen, aber eine Meisterin der Interpunktion, im oben beschriebenen Sinne, ist sicherlich  ungesagt, deren Texte empfehle ich sehr zur Lektüre und mehr,

Andreas
(Antwort korrigiert am 27.10.2008)
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Melancholic.
Kommentar von Melancholic. (28.10.2008)
Hallo, wupperzeit. (:
Ich habe es nun zweimal in Ruhe gelesen & bin von deinen Text sehr angetan. Darin steckt wirklich viel. Deine Art der Artikulation gefaellt mir auch sehr gut & das Ende find ich sehr beruehrend.
Im Ganzen: Ziemlich gelugener Text zu diesem Thema & habe ihn gerne gelesen.
Liebe Grueße, Beli.
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wupperzeit meinte dazu am 30.10.2008:
Vielen Dank, für den Kommentar, die Empfehlung, das Favorisieren und überhaupt für die Worte, die Du für meinen kleinen Text gefunden hast,

Danke schön und auch liebe Grüße,

Andreas
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Kommentar von boesefee (20) (05.11.2008)
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Phantasie (93) meinte dazu am 06.11.2008:
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wupperzeit meinte dazu am 08.11.2008:
Ganz herzlichen Dank für das Kommentieren, Empfehlen und Favorisieren meines kleines Textes, Ann-Christin, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Ob am Ende "alles gut wird", ich weiß das nicht und will es nicht wissen, eigentlich, darum habe ich das Ende auch offen gelassen.

Ganz herzlichen Dank noch einmal für die Kommentare,

Andreas
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Kommentar von Christianna (49) (03.01.2009)
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wupperzeit meinte dazu am 04.01.2009:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar und für das Favorisieren meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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Kommentar von Sojafisch (18) (03.01.2009)
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wupperzeit meinte dazu am 04.01.2009:
Im Gegenteil habe ich mich natürlich sehr gefreut über Deinen Kommentar, das Empfehlen und Favorisieren meines kleinen Textes. Danke schön.

Dir auch einen lieben Gruß,

Andreas
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Kommentar von Kindermund (26) (10.03.2009)
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wupperzeit meinte dazu am 11.03.2009:
Vielen Dank für den Kommentar und für die Empfehlung, ich fühle mich geehrt. Danke schön.

Dir auch einen lieben Gruß,

Andreas
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Woelfin
Kommentar von Woelfin (30.05.2009)
Schmerzhaft gut.
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wupperzeit meinte dazu am 31.05.2009:
Vielen Dank, auch für die Empfehlung, natürlich, Andreas
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Kommentar von thammü (22) (30.10.2009)
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wupperzeit meinte dazu am 20.11.2009:
Vielen Dank. De von Dir zitierte Satz hat mir übrigens einiges Kopfzerbrechen bereitet, es ging um das Komma hinter dem "beispielsweise", - nun ja, ich habe mich schließlich entschieden, Andreas
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Kommentar von yleae (26) (29.03.2010)
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wupperzeit meinte dazu am 29.03.2010:
Ganz herzlichen Dank für den Kommentar und für die Empfehlung meines kleinen Textes. Und für den Hinweis auf eine Verbesserung des Textes, vielen Dank,

Dir auch liebe Grüße,

Andreas
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Kommentar von argot (30) (18.07.2010)
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wupperzeit meinte dazu am 19.07.2010:
Ich habe Marais noch gar nicht gelesen, eine Bildungslücke, die ich dringend nachholen muss, ich weiß. Und im Grunde genommen sind alle körperlichen Schmerzen schlimmer zu ertragen als Liebeskummer, wenn es intensive Schmerzen sind, darauf kommt es ja immer an, auf die Intensität des Schmerzes,

ganz herzlichen Dank für Dein Lob und die Empfehlung,
und auch beste Grüße

Andreas
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Kommentar von bookishasearlgrey (29) (13.10.2010)
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wupperzeit meinte dazu am 18.10.2010:
Die Götter halten die Waage eine zögernde Stunde an; - wie schön das ist, nicht wahr? Nein, ich habe nicht an benn gedacht bei den Astern, und auch nicht an Salinger bei piefig, dieser Texte enthält keine literarischen Anspielungen oder Hinweise, Verweise usw. keine bewussten.

Aber vielen Dank für den schönen und klugen Kommentar, ich habe mich sehr gefreut. Danke sehr. Und für das Wort "Herzwärmefragment" danke ich besonders.

Danke schön,

Andreas
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bookishasearlgrey (29) meinte dazu am 18.10.2010:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Vessel
Kommentar von Vessel (25.05.2011)
da eigentlich schon alles gesagt wurde, verbleibe ich mit einem schlichten: wirklich großartig und so einfach!
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wupperzeit meinte dazu am 25.05.2011:
Ganz herzlichen Dank für das Lob, für das Empfehlen und Favorisieren meines kleinen Textes, ich habe mich sehr darüber gefreut.

Danke schön,

Andreas
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Veröffentlicht am 21.08.2008, 6 mal überarbeitet (letzte Änderung am 05.07.2013). Dieser Text wurde bereits 4.836 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.12.2018.
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