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Du hast mich nicht gesehen

Kurzgeschichte zum Thema Einsamkeit


von Seelensprache

Sonnen fallen tief in jenen Stunden, die man einsam ist. Lange Schatten werfen dröge Dunkelheit. Ich sitze. Du sitzt. Sie sitzen. Bin an ihnen nicht interessiert. Doch du, schöne Traurigkeit. Mag dich nicht von mir lassen. Bist ein solch schönes Bild. Schaue zu dir - langsam. Mag dich nicht schrecken.
Du schaust das Meer, atmest Meer. Grüßt die Heimatlosen, die an das Ufer schlagen. So grüß auch mich, denn auch ich bin ohne Heimat, wie die Welle im Meer.
Röcke wehen im Wind. Haar tanzt um dein Gesicht. Hände liegen ineinander.
Ich sehe dich. Du siehst mich nicht. Ich sehe dich. Du siehst mich nicht. Ich sehe dich. Du liebst mich nicht.
Ich war grausam. Ich nahm dein Haar. Du erschrakst. Ich drehte es zu einem Strang. Ich tauchte dich tief und du hattest Furcht. Du versuchtest meine Hand zu fassen. Deine Hände krallten sich hinein. Du versuchtest meinen Arm davonzureißen. Doch ich war stark und du warst schwach. Ich zog dich hinauf und dein Atem war laut. Du flehtest, doch du hast mich nicht gesehen. Du, du hast mich nicht gesehen. Ich tauchte dich wieder und wieder und wieder. Dein Körper bebte. Ich zitterte. Dann schriest du, denn du wusstest, du würdest sterben. Ich schauderte. Das Mark mochte mir sterben. Das Wasser toste um deinen Körper. Du warst Sturm. Du warst, ja warst, warst. Ein letztes mal atmen. Ein letztes mal den Sternenhimmel sehen. Ein letztes mal Angst spüren. Ein letztes mal Mutter, Vater, Leben denken. Ein letztes mal, ein letztes mal. Ich drücke dich tief. Du bist schwach geworden, doch du kämpfst. Wasser wirbelt auf. Hände schlagen hinauf. Beine strampeln. Wie du wohl schaust? Ob du wohl weinst? Dann ist alles ruhig.
Gräser wachsen. Wolken ziehen. Schatten wandern. Ich rauche eine Zigarette. Die Glut ist hell. Ich beobachte, wie sie das Paper frisst. Meine Hand zittert.
Du sitzt noch immer, schaust das Meer und grüßt die Heimatlosen. So grüße auch mich, denn auch ich bin ohne Heimat wie die Welle im Meer.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AnastasiaCeléste
Kommentar von AnastasiaCeléste (03.09.2008)
hallo,
dein Text gefällt mir!
Dein Stil gibt dem Ganzen etwas besonderes.....und zusammen mit dem Inhalt erinnert mich der Text irgendwie an einen Sturm, der sich langsam aufbaut, dann tobt und letzendlich die Ruhe danach!

lg Anastasia Celéste
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Seelensprache meinte dazu am 03.09.2008:
Hi AnastasiaCeléste,
danke für deinen Kommentar. Interessant an was dich der Text erinnert. So habe ich das gar nicht gesehen, aber wo du es sagst, es ist was dran. Dass der Stil wirkt, freut mich am meisten. Ich probier gerade einfach ein paar Dinge aus und schaue was am besten zu mir und den Texten passt.
Lieben Gruß

Tobias
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (06.04.2020)
Alles sehr salbungsvoll-manieriert formuliert, aber irgendwie inhaltslos. Keine Ahnung, um was es gehen soll.
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