Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Palo (25.05.), Reiner_Raucher (24.05.), HiKee (14.05.), Sonic (14.05.), Lemonhead (12.05.), AchterZwerg (11.05.), Kuki (30.04.), schopenhaueriswatchingyou (30.04.), cannon_foder (30.04.), Drimys (30.04.), Philostratos (26.04.), Katastera (25.04.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 702 Autoren* und 105 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.822 Mitglieder und 426.813 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 26.05.2019:
Kurzgeschichte
Die Kurzgeschichte ist eine epische Kurzform zwischen Anekdote und Novelle. Sie ist eine kunstvolle "Wiedergabe eines... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Mt. Yasur von Hartmut (22.05.19)
Recht lang:  Deutschlands Hexen von HarryStraight (11895 Worte)
Wenig kommentiert:  Geschichten aus dem Anderen Land von kaltric (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  PKWU 1.3.7 von Manzanita (nur 16 Aufrufe)
alle Kurzgeschichten
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Ausgewählte Werke XII
von Mondsichel
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ... bin ich das ?" (desmotes)

Der Rabe

Dinggedicht zum Thema Leere


von Caryptoroth

.

Die Kälte klirrt und reißt mit Kraft
am Fenster, dessen Holz schon splittert.
Ein Rabe sitzt davor und zittert,
sein dünner Leib wirkt schemenhaft.

Die Krallen sind ganz klamm und taub
gefroren in der weißen Decke.
So sucht er Schutz in einer Ecke,
stopft unter seine Federn Laub.

Die Mühen lindern nicht die Pein.
Er spürt wie alle Wärme schwindet,
die ihn an dieses Leben bindet.
Noch sträubt er sich, dann schläft er ein.



.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Nuwanda (46) (07.10.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 07.10.2008:
Vielen Dank für deine Worte und deine Empfehlung.

Ja, dieses Bild wollte ich vermitteln. Leere, Einsamkeit, Trostlosigkeit ..

Liebe Grüße,
Caryptoroth
diese Antwort melden
Kommentar von Selene (29) (07.10.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth antwortete darauf am 07.10.2008:
Danke für deine Worte und dein Sternchen. Es ist mir wie immer eine Ehre, deine Begeisterung geweckt zu haben. Schön, dass meine Aussage so gut rüber kommt.

Ganz liebe Grüße zurück,
Caryptoroth
diese Antwort melden
DerHerrSchädel
Kommentar von DerHerrSchädel (07.10.2008)
kann mich den anderen Kritikerinnen nur anschließen. Sprachlich und bildlich kohärente Arbeit. Jedes Wort sitzt. Interessant, das du ausgerechnet den Raben für diese Geschichte nimmst, sonst ja eher ein Symbol des triumphierenden Todes und Verfalls, wenn ich da an Poe oder Trakl (oder meine eigenen Gedichte) denke. Wunderbar, weiter so!!!!

Viele Grüße

Philipp
diesen Kommentar melden
Caryptoroth schrieb daraufhin am 07.10.2008:
Danke dir
diese Antwort melden
Kommentar von chichi† (80) (07.10.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth äußerte darauf am 07.10.2008:
Ich freue mich immer über deine lieben Worte und deine Sternchen.

Liebe Grüße in eine ruhige Nacht,
Caryptoroth
diese Antwort melden
Kommentar von mathis (48) (07.10.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth ergänzte dazu am 07.10.2008:
Ersteinmal meinen herzlichen Dank für dein Lob und deine Empfehlung.

Direkt vorweg; der Kommafehler wurde behoben, danke für den Hinweis. War ein Überbleibsel von einem ursprünglich anders geplanten Vers.

Ja, ich neige zu altmodischen Worten und reimtechnisch passte es schon gut (die Pein). Das mag nicht jeder.
Und die Krallen - Zehen ist wirklich sehr übertragen. Da ist wohl das lyrische ich zu sehr durchgedrungen. Meine Heizung ist nicht gerade die Beste.

Der Rest ist wohl Geschmacksache. Aber ich finde es schön, dass du dir den Text so genau und ernsthaft vorgenommen hast.

Liebe Grüße,
Caryptoroth
(Antwort korrigiert am 07.10.2008)
diese Antwort melden
LudwigJanssen (54) meinte dazu am 08.10.2008:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Kommentar von steyk. (55) (09.10.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 09.10.2008:
Vielen Dank. Aber das soll bitte kein Lied werden, nur Worte die für sich sprechen.

Liebe Grüße, Caryptoroth
diese Antwort melden
Janoschkus
Kommentar von Janoschkus (15.10.2008)
ein rabenschwarzes frostgedicht. gefällt mir.
gruß Janosch
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 18.10.2008:
Und ich danke dir ganz lieb mit frostigen Fingern auf meiner Tastatur.
Gruß zurück!
diese Antwort melden
Arvin
Kommentar von Arvin (21.10.2008)
Ich schließe mich den Worten Selenes an, Dunkelgeistig kommt mir als Assoziation daher, lass das aber nicht Vincent Raven zukommen *g* lg Christian
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 22.10.2008:
Ich bin doch nicht wahnsinnig. Die Show war einfach nur eine Witznummer.
Ich bin viiiiel düsterer als dieser Möchtegerntrickser. Ich habe quasi die Dunkelheit erfunden. Und die Raben! ;)
Danke dir ganz lieb!
Caryptoroth
(Antwort korrigiert am 22.10.2008)
diese Antwort melden
Arvin meinte dazu am 22.10.2008:
Aha, dann weiss ich ja woher die Raben wirklich kommen! Gut zu wissen.
diese Antwort melden
Kommentar von schabbo (66) (07.11.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Kommentar von Misanthrop (31) (29.11.2008)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 30.11.2008:
Vielen Dank für dein Lob und die Sternchen.
Nein, ich persönlich finde das auch nicht gut. Deshalb u.a. schenke ich dem armen Wesen auch hiermit eine Widmung.

Erfreute Grüße zurück,
Caryptoroth
diese Antwort melden
Misanthrop (31) meinte dazu am 04.06.2009:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Kommentar von Annemonemie (24) (07.09.2009)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Caryptoroth meinte dazu am 08.09.2009:
*Taschentuch reicht und tröstet*
diese Antwort melden
Kommentar von Graeculus (69) (26.01.2015)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Martina
Kommentar von Martina (10.11.2017)
Ein wunderschöner, wenn auch trauriger Text, der mir eine Schwere auf den jungen Herbst-Morgen legt. Ich mag ihn! Hab übrigens gerade ein Kommentar gefunden, wo du einen Text von mir (der steinerne Grabwächter)verbessert hast, hab es damals nicht gesehen, Danke dafür!
diesen Kommentar melden
Borek meinte dazu am 22.01.2019:
Ein sehr schönes Gedicht, traurig und sentimental.Aber so sind die Raben nicht. Ich freue mich wenn sie jedes Jahr wieder kommen
und bin traurig wenn sie im Spät-Frühling wieder wegfliegen..
Sie bevölkern unseren großen Garten und sie werden wie alle
Vögel dieses Garten täglich gefüttert . Raben sind vorbildliche
Eltern denn ihre Kinder haben bei ihrer Geburt kein warmes
Federkleid. Aber noch nie wurde meine Frage beantwortet von
Tierärzten....Wo sterben sie, wenn ihr Leben zu Ende ist?
Wohin fliegen sie? 15 Jahre lebe ich in diesen herrlichen Garten.
Und es ist Lieblingsplatz auch für hunderte Spatzen und anderen Vögeln. Aber noch nie haben wir einen toten Vogel gefunden
Fliegen sie direkt in den Himmel ? liebe grüße Herbert
diese Antwort melden

Caryptoroth
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 07.10.2008, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 17.07.2015). Textlänge: 74 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.465 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.05.2019.
Lieblingstext von:
Tintenklexe, Borek, papier.blume, Arvin.
Leserwertung
· düster (2)
· nachdenklich (2)
· aufwühlend (1)
· depressiv (1)
· gefühlvoll (1)
· geheimnisvoll (1)
· gruselig (1)
· tiefsinnig (1)
· traurig (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Rabe Winter Kälte Einsamkeit Tod Schlaf frieren Schnee Eis Federn Wärme
Mehr über Caryptoroth
Mehr von Caryptoroth
Mail an Caryptoroth
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 7 neue Dinggedichte von Caryptoroth:
Im Garten des Zephyrus Die Statue Mondjungfer Ignis (aus meiner Reise nach Mythodea) Die Bucht Die Rose Der tote Baum
Mehr zum Thema "Leere" von Caryptoroth:
Stadt im Regen
Was schreiben andere zum Thema "Leere"?
Schleusenwehr (RainerMScholz) Gedankenverloren. (franky) plunder (harzgebirgler) Vaters Garten (Lluviagata) 'so schwafelköpfe gibt's echt sondergleichen...' (harzgebirgler) Verschwendete Zeit (Xenia) neulich beim Nachmittagstee (Stelzie) Ein Graugesicht sieht in den Spiegel (GastIltis) Ein schönes Wort (Papalagi) Heinz-Klaus’ klein’s Haus (Didi.Costaire) und 93 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de