Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Loewenpflug (14.11.), Tigerin (12.11.), Seifenblase (12.11.), Marty (05.11.), Slivovic (22.10.), C.A.Baer (19.10.), Swiftie (15.10.), georgtruk (12.10.), Amadeus (11.10.), Rege-Linde (07.10.), Markus_Scholl-Latour (02.10.), MYDOKUART (24.09.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 670 Autoren* und 81 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.908 Mitglieder und 430.873 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 15.11.2019:
Drama
Dramen sind dafür geschrieben, im Theater aufgeführt zu werden, sie wenden sich mit genauen Szenenanweisung den Schauspielern... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  misslungenes Sonett mit Anmerkung von Prof.dr.dr.dr. Mummen. Schanz** von buchtstabenphysik (15.11.19)
Recht lang:  Nwiab - Nur weil ich anders bin, Kapitel 2 von Kaiundich (10870 Worte)
Wenig kommentiert:  Nemesis von tueichler (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Gäste aus dem All (8-12) Die Chance für einen Neuanfang von solxxx (nur 11 Aufrufe)
alle Dramen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Lebensscherben, vegriffen
von FloravonBistram
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ... das wird sich erst noch zeigen." (Stelzie)

Herbstzeitlose

Naturgedicht zum Thema Traum/ Träume


von Schwarzlicht

Ich sah dich eines Tages stehen,
als hätt ich dich im Traum gesehen.
Du warst so schön und ich allein,
ich bracht dich fort von deinem Hain,
den Hügel ganz hinab ins Tal
zu meinem Haus aus Mondgestein.

Du sprachst nicht, doch dein Lächeln stahl
des Herbstes letzten Sonnenstrahl.
Mit deiner kleinen Wurzel tief
vergrub ich dich in meinem Grund
und eine zarte Träne fiel
herab auf deinen Blütenmund.

Die Zeit verging und manchmal kam
ein frischer Wind herab vom Hain.
Er trug der bunten Blätter Schar,
die tanzten gar zu sonderbar
Und die, die dir zu Füßen fielen,
gingen in dein Erdreich ein.


Ein Vogel kam zu mir im Traum,
doch was er sang, verstand ich kaum.
Ein Lied von Regenduft und Schnee,
von Sommerwind und grünem Klee.
So schön, so schön war sein Gesang,
ich stand und staunte stundenlang
und doch entschwanden bald danach
die Worte, die er zu mir sprach.


Ach, war'n wir nicht ein stetes Paar?
Der Winter kam und funkelt' gar
den Glanz von deinen Lippen.
-
So glücklich war'n wir nun zu zweit,
du zeigtest mir dein Sternenkleid.
Ein leichter Hauch und tausend Flocken
stoben dir übers Gesicht.
Es war, als könnten wir uns lieben,
nur sagen konnte ich es nicht.

Ach war'n wir nicht ein freches Paar?
Der Frühling kam und sog sogar
den Duft von deinen Wangen.
-
So glücklich waren wir zu zweit,
du zeigtest mir dein Knospenkleid.
Ein leichter Hauch und hundert Perlen
glitzerten dir auf's Gesicht.
Es war, als würden wir uns kennen
doch was ich sah, das kannt' ich nicht.

Ach, waren wir ein schönes Paar!
Der Sommer kam und labt' sich gar
am Nektar deiner Demut.
-
So glücklich waren wir zu zweit,
du zeigtest mir dein Blütenkleid.
Mit leichtem Hauch die Honigbiene
streichelt süß dir dein Gesicht.
Es war, als würden wir uns lieben,
doch sagen würdest du es nicht.


Und wieder träumt ich einen Traum
vom Vögelchen im hohen Baum.
Doch diesmal ward ich mir gewahr,
denn sein Gesang erfüllte klar
zwei Tage und zwei Nächte lang
den Wald mit trauerschwerem Klang.


Ach waren wir ein tristes Paar.
Der Herbst, er kam so ganz und gar...
-
so einsam waren wir zu zweit.
Du zeigtest mir dein Safrankleid.
Zu spät erst sah ich dich in Not,
voll glutgetriebener Liebe Wut
dein Feuerkuß brennt mein Gesicht.
Mir war, als würde ich vergehen,
doch verstehen konnt ich nicht.

Von deinem Kuß berauscht lief ich
allein zurück auf deinen Hain
Ein Funke in mir sprang und sang
und kraftberaubt fiel ich ins Moos.
Der letzte Schimmer auf den Augen,
ein schwaches Wispern: herbstzeitlos.

-

So steh ich nun auf meinem Hain,
gar strahlend schön im Sonnenschein.
So flach und biegsam wie das Gras,
geduldig wie ein Baum,
ist mir, als wärst du längst bereit,
du träumtest von der Ewigkeit,
für mich ist's noch nicht an der Zeit,
ich träumte meinen Traum.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Ria (26) (23.01.2009)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Schwarzlicht meinte dazu am 24.01.2009:
Hallo Ria! Hab vielen Dank für das Kompliment und die Empfehlungen. Ja...unheimlich find ich den Text auch. lg
diese Antwort melden

Schwarzlicht
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 13.10.2008, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.03.2014). Textlänge: 478 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.559 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.11.2019.
Lieblingstext von:
C.S.Steinberg.
Leserwertung
· ergreifend (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Schwarzlicht
Mehr von Schwarzlicht
Mail an Schwarzlicht
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 4 neue Naturgedichte von Schwarzlicht:
Snowflakes Freßt und betet Verdammt froh zu wissen, worum es geht (pubertäres Frühwerk #3) Biene Maja auf dem Weg durch Henry
Mehr zum Thema "Traum/ Träume" von Schwarzlicht:
Zuckerglas
Was schreiben andere zum Thema "Traum/ Träume"?
wer bin ich wo und wann (Perry) Folge Deinen Träumen! (klaatu) Nebulös (Moja) Geheimnis (Moja) Der Ofen ist aus (Moja) Metamorphose Papillon (Regina) Lied eines Verliebten (niemand) SCHEINbar (Moja) Fernbedienung (Moja) In den Alpen (plotzn) und 1069 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de