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InhaltsverzeichnisEpochenblick

Vom Raben und Fortgang des Lebens

Ballade zum Thema Tod


von Prinky

Dunkelheit beschlich die Landschaft,
nebelartig kroch die Luft.
Knochen pendelten am Galgen,
unnatürlich fern der Gruft.
Einen Raben sah ich sitzen,-
Kopf ging immer hin und her.
Federn blieben wie ein Umhang,
und ganz nah ging wild das Meer.

Ich schritt hin zu jenen Knochen,
befreite sie aus jenem Strick.
Da lagen sie nun auf dem Boden,
auch das gebrochene Genick.
Etwas weiter gab es Moore,
drin versank alsbald das Skelett.
Und der Rabe krächzte lauter:
"Das, mein Junge, das war nett!"

Wild verwundert blickten meine
Augen hin zu jenem Tier.
Doch der Rabe schoss zum Himmel,
und verließ das Grabrevier.
"Meine Seele," schallt` es wieder
"blieb gefangen in dem Tier,
denn ich wünschte mir im Sterben
einen Fortgang heut` und hier!"

Krächzte laut der schwarze Rabe,
und flog weiter an das Meer.
Unter hunderten von Sternen
schwand er in ein schwarzes Heer.
Jene Knochen war`n versunken,
und ich eilte nun nach Haus.
Schaute seltsam aus dem Fenster,
lieh mir mehr Gedanken aus.

 
 

Kommentare zu diesem Text


AZU20
Kommentar von AZU20 (17.10.2008)
Ich entdecke ganz neue Seiten an dir: mystisch, verborgen. Das Leben geht weiter. Gern gelesen. LG
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Prinky meinte dazu am 18.10.2008:
Das Leben geht weiter, in welcher Form auch immer. Ein wenig inspiriert hat mich natürlich Edgar Allen Poe. Wenn es schon um einen Raben geht... Micha
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Kommentar von fledermaus30 (39) (17.10.2008)
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Prinky antwortete darauf am 18.10.2008:
Der Rabe ist passend zum Thema Tod. Die Nacht sowieso.
Nebel und Moor, komisch, und ich dachte immer Klischees
waeren kitschig. Nein, sie sind eben dazugehörig. Zumindest oft!
Gruß Micha
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Kommentar von steyk. (55) (17.10.2008)
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Prinky schrieb daraufhin am 18.10.2008:
Dann hast du was verpasst! In diese Richtung gehen ca. 70 Prozent meiner Balladen, und sehr viele meiner Gedichte.
Das Thema Tod ist sehr interessant. Vielleicht verarbeitet man seine Ängste damit!? Auf jeden Fall lässt sich zu diesem Thema erfüllender schreiben als zum Thema Glück. Wo du ein Faible für hast. Schwierigkeitsgrad:
Enorm!
Es ist äußerst befriedigend sich diesem Thema zu nähern. Jedenfalls
empfinde ich so... Micha
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Kommentar von Misanthrop (31) (19.10.2008)
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Prinky äußerte darauf am 20.10.2008:
Tatsächlich weist gerade Strophe zwei einige Lücken auf.
Bekam die Form nicht so hin wie den Rest. Es ist zwar nur eine minimale Abweichung, in Form einer Silbe mehr, was die ersten vier Zeilen betrifft,
aber man merkt es halt.
Ja, in Sachen Rabe gehe ich mit dir konform.
Danke für diesen Kommentar...Micha
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Sammelsurium grenzenloser Phantasie.
Veröffentlicht am 16.10.2008, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.05.2013). Textlänge: 163 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.569 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.12.2019.
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