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Eine Hand voll Reis.

Gedanke zum Thema Vernunft/ Unvernunft


von franky

*
Eine Hand voll Reis ist Tagesration
Um nicht zu verhungern, für Menschen in Not
das so wichtige tägliche Brot.

Was benötigen wir für das tägliche Leben?
Der Supermarkt kann uns das genauest belegen.
Wir stossen den Karren vorbei an den Wahren,
Sparghetti, Gemüse, Salami, dann fahren
Wir noch ein paar längere Kurven zur Leiter.
Ganz oben habe ich was besonders gutes entdeckt,
Was bestimmt uns auch am Abend recht schmeckt. 
Der Wagen füllt sich weiter und weiter. 
Wir folgen den unsinnigen kaufsüchtigen Wahn
Eine Hand voll Reis hätte es genau so getan.

© by F. J. Puschnik

*

Anmerkung von franky:

Davon sind wir meilenweit entfernt...


 
 

Kommentare zu diesem Text


managarm
Kommentar von managarm (11.11.2008)
Was braucht der Mensch und wo liegen die wirklichen Werte?
Die von uns vergessenen Grundfragen der Existenz prägnant und eindringlich übermittelt. Gefällt mir sehr gut.
Gruß Frank
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franky meinte dazu am 12.11.2008:
Hey lieber Frank,

Danke für deinen Besuch und Kommentar und beiden Klicks, sie bedeuten mir sehr viel.
Unsere unersättliche Konsumgesellschaft will unsere wahren Werte auslöschen, damit wir durch einen dämlichen Kaufrausch wieder dieses Manko auffüllen. Da passiert aber genau das Gegenteil, es macht uns aufmerksam und wach und das Gefühl für innere Werte bleibt oben auf.
Lassen wir die Sprache unseres Herzens nicht verbieten, es bekommt zwar nie einen Gehaltsbonus, doch es sichert uns die Liebe unserer Mitmenschen. Liebe und Friede für die kommenden Tage und darüber hinaus.

Herzliche Grüsse
von
Franky)
(Antwort korrigiert am 12.11.2008)
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managarm antwortete darauf am 12.11.2008:
Du hast ja so recht. Wenn man sich immer vor Augen hält, dass Geld heute der Gott ist und sich im gleichen Zuge das "qui bono..." fragt, wird einem ziemlich klar, warum viele Dinge so sind, wie sie sind. Gruß Frank
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Kommentar von Caty (71) (11.11.2008)
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franky schrieb daraufhin am 12.11.2008:
Hey liebe Cati,

Vilen Dank für deinen Kommentar und Empfehlung.
Ja diese beiden Artikel haben sie wo anders eingereit, jetzt liegen dort verschrumpfelte Mandarinen und Kerzenwachsentfernungssprai.
Alles in Augenhöhe wird bedenkenlos in den Korb geworfen, das ist eine psychologische Studie.

Ich schicke dir aber einen herzhaften dicken Schmatz für diesen Tag
Franky mit lieben Gedanken
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Kommentar von steyk. (55) (11.11.2008)
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franky äußerte darauf am 12.11.2008:
Ja da hast du vollkommen Recht lieber Stefan,
Was das verrückte ist: Dass unsere reichen Länder an dieser Armut meist Schuld sind, da sie die landeseigenen Schätze skrupellos abbauen und sie für einen Spottpreis erstehn und mit gewinnsüchtigen Krallen ins eigene Land importieren; Die müßten für die Hungersnöte in solchen Ländern aufkommen müssen. Doch in diesen Sparten herrscht Faustrecht und kein Gesetz hat hier eine brauchbare Handhabe.
Danke dir für die Weihnachtssterne, sie schmücken meine Seele***

Herzliche Grüsse nach Berlin
von
Franky aus dem verregnetem Vorarlberg (Schnee ist auch angesagt)
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Kommentar von Caterina (46) (11.11.2008)
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franky ergänzte dazu am 12.11.2008:
Oh meine liebe Caterina,

Der Mensch muß sich auch mit Kleinigkeiten belohnen, das verlangt der stressige Alltag. Ich an deiner Stelle würde mit den Diäten aufhören, die bringen so wie so nichts, nur immer ein schlechtes Gewissen und das ist ja auch nicht der Senf des Lebens. (Oder Zuckerguss)
Es müssen große Schritte unternommen werden, sonst bewegt sich nichts auf dieser Welt.

Lass dir dein Eis schmecken es macht fröhlich...
Herzliche Grüsse
von
Franky
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Kommentar von Lucina (47) (13.11.2008)
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franky meinte dazu am 25.02.2009:
Hi liebe Lucina,
Da bin ich aber spät dran mit meiner Antwort...
Doch dieses Thema kommt zu Ostern bald wieder aufs Tablett!
Jedes nur so kleine Fest muß mit übertriebenem Speiseaufwandt einhergehn. Und der größte Witz ist: Kauf die grossen Packungen, da kannst du sparen! So was Hirnrissiges! Diese Sparmetode schaufelt nur das Geld in die Taschen der Supermarktkettenbosse!
Jetzt hüpft der Weihnachtshase zum Osterschwein am Spieß!!!

Viele liebeGrüsse
von
Franky)
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (31.05.2013)
Der Vergleich, den du hier anstellst ist natürlich erschreckend. Auf der anderen Seite sind unsere Gefühle und Lüste mit nichts so sehr, schnell und gut zu befriedigen, wie mit gutem Essen. Und wer heute noch Hunger leidet, würde sich sicherlich sehr schnell in unserer (was Lebensmittel betrifft) Überflussgesellschaft wohl fühlen, eben wegen der Freude am Essen.
Dennoch ist dein Vergleich nötig, denn auch wenn wir - so glaube ich - nicht dafür schämen müssen, dass wir nicht hungern müssen und sogar wählerisch seien können, müssen wir nicht jedes Spiel der Lebensmittelindustrie mitmachen und jeden Dreck kaufen. Und das bedeutet eben auch, keine Erdbeeren im Februar zu kaufen.

Kleine Nebenbemerkung: Für die wachsende Erdbevölkerung ist Reis ein mieses Grundnahrungsmittel, weil sein Anbau sehr viel (zu viel?) Wasser benötigt. Wie man die auch immer beurteilen mag, ein Grund für die jahrhundertelange Dominanz Europas ist auch der Getreideanbau.
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franky
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Veröffentlicht am 11.11.2008. Textlänge: 97 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.710 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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