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15. Gerettet! Fynn Lander schafft es, an Land zu kommen [15]Inhaltsverzeichnis17. Dichterfreud, Dichterleid [17]

16. Lasche macht sich ausgehfein [16]

Schundroman zum Thema Psychologische Phänomene


von DIE7

Lasche stand vor seinem Spiegelbild und musterte es ausgiebig. Er hatte seine pinken Leggings angezogen, dazu einen schwarzen Ledermini sowie schwarze Overknees. Er wusste, es war schweinekalt draußen, aber er wollte schließlich schön sein, wenn er über den Weihnachtsmarkt trippelte, ab und zu an einem Gläschen Glühwein nippte und gelegentlich irgendwelche Leute ansprach, um sich einfach nur ein bisschen zu unterhalten. Er zupfte ein wenig an seinem pinkfarbenen, bauchfreien Top und drehte sich.

Auf Außenstehende konnte Lasche sehr befremdlich wirken. Wer erwartete auch von einem hageren Vierziger, dass er Kleider am Leib hatte, für die selbst zwanzigjährige Nymphen sich schon schämten?
Diejenigen, die Lasche kannten, hatten sich an seine Schrullen gewöhnt. Es stand völlig außer Frage, dass er eine absolute Koryphäe auf dem Gebiet der Pathologie war, aber es war ebenso unzweifelhaft, dass er für jeden Psychiater  ein gefundenes Fressen darstellte. Es war nicht seine Schuld, dass er sich die meiste Zeit über für ein 14jähriges Mädchen hielt. Mama Hirnstrøm war sehr autoritär, und als man ihr eröffnete, dass sie statt des gewünschten Mädchens nur einen Jungen und aufgrund von Komplikationen darauf folgende Unfruchtbarkeit zu erwarten hatte, hatte sie sämtliche Hebel in Bewegung gesetzt, um jenem ungebetenen Jungen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Sie war an sich kein böser Mensch, aber als das Schicksal meinte, ihr übel mitspielen zu müssen, rächte sie sich, indem sie Lasche übel mitspielte.
Lasche hätte darunter leiden können, aber irgendwann beschloss eine Facette von Lasches Persönlichkeit, dass Kleider doch eigentlich ganz toll seien und dass man mit einem Namen wie „Fjord Lasche Hirnstrøm“ nichts besseres anfangen konnte, als ihn mit „F. Lasche Hirnstrøm“ abzukürzen und Gefäßchirurg und anschließend Pathologe zu werden.

Lasche tippelte arschwackelnd zu Fufus Körbchen, hob die kleine Malteserhündin mit beiden Armen in die Luft und drückte ihr einen feuchten Schmatzer auf die kalte Hundeschnauze. Dann setzte er sie zurück, stöckelte zur Anrichte, und deckte Berta, das Ei fürsorglich mit einem Stück Stoff zu, so dass vom Schriftzug nichts mehr zu sehen war. Dr. Skuletta würde stolz auf ihn sein, dachte er und lächelte selig.
„Gute Nacht, ihr zwei Süßen, seid brav. Mama kommt bald wieder nach Hause!“, säuselte er.
Das war zwar eine Lüge, aber das wusste Lasche zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Behutsam zog er die Tür hinter sich zu und schloss ab.

15. Gerettet! Fynn Lander schafft es, an Land zu kommen [15]Inhaltsverzeichnis17. Dichterfreud, Dichterleid [17]
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