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Ein Flügelschlag Zeit

Erlebnisgedicht zum Thema Zerstörung


von Ginkgoblatt

Vom Himmel
regnet Purpurrot
auf die Gräber der Gefallenen.

Schmerz
legt sich auf alle
noch atmenden Seelen.

Meine Hände riechen nach Asche.

Flehende Augen
der Überlebenden
spiegeln die tränende Zerstörung.

Doch Bomben der Agonie
zerreißen noch immer
die vergewaltigte Luft.

Denn die Verzweiflung
schürt das Feuer der Vergeltung.

Eine grausame Stille umgibt mich
- die Welt liegt in stummen Trümmern.

Voller Traurigkeit wird mir bewusst,
dass nur ein Flügelschlag gedankenlose Zeit
Millionen Menschen das Leben genommen hat.


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Kommentare zu diesem Text


Jorge
Kommentar von Jorge (24.01.2009)
Eine beeindruckende Vorahnung von Zerstörung und Tod.
Die letzen drei Zeilen sind besonders ausdrucksstark.
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AZU20 meinte dazu am 24.01.2009:
Jorges Kommentar schließe ich mich an. LG
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Ginkgoblatt antwortete darauf am 24.01.2009:
Danke euch beiden für euer Lob. Leider sind diese Gedanken nicht immer nur Vorahnung! KG Coline
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Emotionsbündel
Kommentar von Emotionsbündel (24.01.2009)
Ich denke, was du als einen "Flügelschlag gedankenlose Zeit" bezeichnest, dem liegt ein Konflikt zugrunde, der planmäßig durch gewaltsame Kämpfe und Erreichen einer Überlegenheit gelöst werden soll. Dabei wird durch gezieltes Angreifen Tod und Verletzung herbeigeführt, Infrastruktur und Lebensgrundlagen werden zerstört.
Gründe für solch einen Konflikt sind ökonomischer, politischer, ideologischer, religiöser und kultureller Art, die oftmals zusammen spielen und ineinander übergehen und sicherlich nicht ohne Vorbereitungsphase ausgetragen werden.

Dein Gedicht erzeugt in mir, durch passende Wortwahl, eine Stimmung, ein Bild, für das ich mir wünsche, es nie erleben zu müssen. Nur deinen "Flügelschlag gedankenlose Zeit" finde ich unpassend, vielleicht verstehe ich es aber auch falsch?
Liebe Grüße, Emotionsbündel
(Kommentar korrigiert am 24.01.2009)
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Ginkgoblatt schrieb daraufhin am 24.01.2009:
Ich wünsche mir auch dies niemals erleben zu müssen. Der erste Teil deines Kommentars trifft es gut. Ja, du hast Recht, dass bei einem Konflikt viele Gründe zusammenspielen und man das nicht losgelöst voneinander betrachten kann. Mit dem Flügelschlag gedankenlose Zeit wollte ich ausdrücken, dass man bestimmte Dinge nicht ändert, obwohl man weiß, dass es schlecht ist. Dass man nicht immer darüber nachdenkt oder bestimmte Dinge einfach akzeptiert oder in Kauf nimmt. Vielleicht fällt dir ja auch noch ein anderes Wort ein. Bin für Vorschläge offen. Ursprünglich hatte ich diese Zeile ohne das Wort gedankenlos gedacht.
KG Coline
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Meteor äußerte darauf am 10.02.2009:
Ich würde "Flügelschlag gedankenlose Zeit" beibehalten da meiner meinung nach eine gewisse Stimmung aufgebaut wird die einem sagt wie verherend eben diese entscheidungen sein können egal wie klein sie scheinen oder aus welchen gründen sie gemacht wurden.
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Ginkgoblatt ergänzte dazu am 12.02.2009:
Ich werde es auch so lassen, weil ich dir zustimme und denke, dass es das einfache Wort Zeit, doch näher definiert. KG Coline
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Kommentar von Elline (64) (24.01.2009)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ginkgoblatt meinte dazu am 24.01.2009:
Hallo Lea! Ein Bild der Zerstörung, dessen Teil viele Menschen auf der Welt sind. KG Coline
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Die Welt in Farben.
Veröffentlicht am 24.01.2009, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.12.2012). Textlänge: 76 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.994 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.07.2020.
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