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Du wolltest

Gedicht zum Thema Schreiben


von Lisboeta

Du wolltest,
dass ich ein Gedicht schreibe,
das nicht
nur von mir spricht.
Das sei das Merkmal
einer Schriftstellerin.

Wie kann ich aber
von der Gesellschaft
viel erzählen,
in Zeilen voll
gefühlter Poesie,
wenn mir die Augen
verschlossen bleiben
und ich so wenig sehe?

Soll ich nicht reden
über meine Gefühle 
wie auch andere
es tun,
die sich empören
über die Gesellschaft?

Gedichte sind Gefühle,
die aus Wörtern bestehen.
Die Gedichte werden
nicht gut
wenn wir nicht gefühlt haben,
was wir schreiben.

Wenn du meinst,
ich solle meinen Augen
offen halten,
so dass vielfältige Eindrücke
in mein Herz dringen,
so gebe ich dir Recht.

Meine Welt ist sehr klein
und es findet nicht
viel mehr Raum in mir,
als das Bisschen an Gefühlen,
das du von mir kennst.

Wenn ich mich
in andere hinein versetze,
ist kein Gedicht entstanden,
sondern eine Geschichte.

Um Geschichten zu schreiben,
fehlt mir an Zeit.

Du wolltest,
dass ich ein Gedicht schreibe,
das nicht
nur von mir spricht?

Dieses Gedicht schreibe ich nicht.

Dafür hast du hier eine Geschichte.
Ob sie nicht von mir spricht?

Zumindest spreche ich in ihr,
da es ja jemanden geben muss,
der sie dir erzählt:

Ein Sumpf gebar ein Mädchen…

22.04.2009


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von MarieM (55) (27.04.2009)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lisboeta meinte dazu am 28.04.2009:
Für deinen Kommentar bedanke ich mich herzlich. LG
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Gesellschaftliches.
Veröffentlicht am 26.04.2009, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.09.2009). Textlänge: 201 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.005 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.07.2020.
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