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Illusion einer Zeit

Gedicht zum Thema Zeit


von Lisboeta

Ist die Zeit das Ziel?
Ist Zeit der Anfang?


Die Kraft vergeht,
Gewässer sprudeln
das Tal hinunter
selbst nach trockenem Sommer,
nach verwelktem Herbst,
verfrorenem Winter.
Im Frühling dann 
erneut in voller Pracht
die vielen Blumen.

Wenn alles sich verändert,
und doch stets erstrahlt
in neuem Glanze,
wird es dann je zu Ende gehen?

Wir versuchen es weiter,
fahren neue Siege ein,
versagen immer wieder,
schlafen ein und wachen auf:
Vorwärts! Ein neuer Tag!

Was ist unser Alter?

Entsteht das Kind nicht jeden Tag
in neuer Gestalt?
Werden nicht mit jedem Pulsschlag
Ideen geboren?

Wo die Zeit nachlässt,
vergeht sie nicht.
Gibt es die Zeit wirklich,
oder blendet uns das Licht?

Was sind wir denn?

Neugeborene
mit jedem Sonnenstrahl,
fliegen im  Wind
auf breiten Flügeln
Richtung All,
planschende Kinder
im Fluss,
Fischer, die segeln
auf Hoher See.

Ob Schicksaal, Macht, ob Gier,
alles verliert sich in neuer Gestalt:
Ängste, Ärger, Kummer,
Freude, Freunde, Feinde.
Alte und Junge
stellen die Fragen neu.

Gedanken verbrauchen sich,
die Wörter veralten,
sind verlernt, werden vergessen,
sind bekannt,
waren schon da,
und sind doch wieder neu,
ewig neu,
beständig, aufregend
und
nicht zu fassen.

2006


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