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Lyrische Mantille

Gedichtgedicht zum Thema Abrechnung


von loslosch


Wie schleierhaft, dass inzestiöse Touren,
absonderlichste Formen von Amouren,
mit tiefen Rissen, schmerzensreichen Spuren
das lyrisch finstere Geschehen prägen.

Es bleibt kein Raum fürs nüchterne Erwägen.
Sogleich fällt tief bewegter Leser-Segen
auf derlei düstere Befindlichkeiten,
die gruselnd-schauriges Gefühl bereiten,

den Blick nicht auf das Große, Ganze leiten.

Anmerkung von loslosch:

Angeregt durch   ohne gesellschaftskritische Analyse

Malim tegere pallio Christiani amoris.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von janna (60) (07.06.2009)
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loslosch meinte dazu am 07.06.2009:
Danke für den unfreiwilligen (?) Impuls. Lo
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janna (60) antwortete darauf am 07.06.2009:
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loslosch schrieb daraufhin am 07.06.2009:
Ersma kommt mir Deiner spanisch vor, und meiner is deutsch. Weiters profitierst Du, indem ich auf den Impuls verwiesen hab. Falls gewünscht, setz ichs sogar noch in die Anmerkungen. Spießigkeit ist mir fremd. Lo
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LudwigJanssen (54) äußerte darauf am 07.06.2009:
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Kommentar von MarieM (55) (07.06.2009)
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loslosch ergänzte dazu am 07.06.2009:
Gerne zur Umstellung bereit. Konkret war der Bezug (siehe Anm.) zu einem Text. Ich hab den kleinen Lyrik-Beitrag im Affenzahn reingedonnert. Meine Seele litt und mein Magen knurrte. Und da musste ich fix auch noch dem LI zuhören. Lo
(Antwort korrigiert am 07.06.2009)
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LudwigJanssen (54) meinte dazu am 07.06.2009:
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loslosch meinte dazu am 07.06.2009:
Eigentlich wollte ich MarieM für mich faulen Hund arbeiten sehen. Nun bist Du ihr zuvorgekommen. Hat den Vorteil, dass ich den Vorschlag jetzt ungeprüft übernehme. Lo
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MarieM (55) meinte dazu am 08.06.2009:
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loslosch meinte dazu am 08.06.2009:
Warum hast Du nicht gleich "Kritik" vorgeschlagen? Wer kritisiert, ist in der Vorhand, und das bei diesem "schönen" Wort.
Dort ("hier") hab ich nicht weitergemacht, weil das Lernpotential mir zu gering schien.

Und dann hätte ich ja den Aufmerksamkeitswert verlagert.

Grüße nach Wien, auch zu Herrn Jandl posthum: "loslosch trotzt ottos mops!" Lo
(Antwort korrigiert am 08.06.2009)
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (07.06.2009)
Tja, Lothar: dreifach wiederholte Reimendungen in Quartetten, viele mehrsilbige Worte, Fremdwörter, eine lateinische Anmerkung - das sieht nach hohem Intellekt aus und unterscheidet sich von dem gefühlsbetonten und bewegenden (und m.E. gelungenen) Gedicht, das als Ausgangspunkt genannt und von dir kritisch-provokativ hinterfragt wird.

Inhaltlich würde es mir besser gefallen, wenn es sich auf plakativen Gefühlskitsch beziehen würde. Der "bewegte Leser-Segen" ist sehr klangvoll. Bis auf die Inversion in V5 stimmt das Handwerkliche.

Für den Leser wird der klare Blick bei diesem Text in erster Linie durch die Versalien an den Versanfängen, Satzverschachtelungen und die Interpunktion getrübt. In V4 fällt es einem relativ schwer, sofort an V1 anzuknüpfen. Der letzte Vers steht als unvollständiger Satz da, weil V8 mit einem Punkt anstatt einem Komma endet.

LG, Dirk
(Kommentar korrigiert am 07.06.2009)
(Kommentar korrigiert am 07.06.2009)
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loslosch meinte dazu am 07.06.2009:
Beratungsresisent bin ich nicht, wie Du den übernommenen Anregungen entnehmen kannst. Die Formulierung "... sieht nach hohem Intellekt aus ..." kritisch hinterfragt: Nicht immer ist innen drin, was außen drauf steht!

Das Komma in V. 8 war im handschriftlichen Entwurf drin. Ich nahms dann raus wegen der Leerzeile. Jetzt ists wieder drin.

Soll ich öffentlich mitteilen, wieviel Minuten ich am Erstentwurf gesessenen habe? Nein! - Plakativen Gefühlskitsch aufzuspießen macht keinen Sinn, weil das die Autor(innen) entweder nicht erreichen oder nichts bewirken würde.

Hier verhält es sich anders. Das Tabu-Thema zum wievielten Male von einer neuen (ahnungslosen?) Autorin. Die Kommentator(inn)en, jedenfalls einige, sollten das wissen und berücksichtigen. Hätten... sollen... Lo
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Didi.Costaire meinte dazu am 07.06.2009:
Die paar Minuten mehr haben diesem Gedicht jedenfalls zu mehr Klarheit und Eleganz verholfen.
Über das Tabu-Thema zu schreiben, halte ich eigentlich für berechtigt, und es hat Respekt verdient, wenn dies einfühlsam, aber nicht kitschig umgesetzt wird. Und Kommentare... das ist ein Thema, das jetzt zu weit führt.
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loslosch meinte dazu am 07.06.2009:
... berechtigt. Ja, doch! Habs aber schon mehrfach hier gefunden. In einer Version ganz ähnlich. Und das nervt. Mein Kommentar in Gestalt eines Gedichtgedichts, das ist ein anderes Thema ... auch ein lyrisches, wie Du eingeräumt hast. Lo
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loslosch meinte dazu am 07.06.2009:
Hab jetzt erst eine Wortwiederholung ("düster") entdeckt und eliminiert und einen gewissen Grad innerer Zufriedenheit erlangt. Lo
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MagunSimurgh
Kommentar von MagunSimurgh (11.07.2009)
Hm – ich finde deine in meinen Augen etwas großspurige Wortwahl beeinflusst das Verständnis des Textes, weil es intellektueller und durchdachter klingt, als es beim weiteren Nachdenken für mich scheint.

Ich finde auch deine Schreibweise hier sehr technisch, habe noch nicht viel mehr von dir gelesen, aber besonders hier finde ich es unpassend, es entindividualisiert diese absolut subjektive Stellungnahme.

Warum? Vor allem wegen dieser Stelle:

den Blick nicht auf das Große, Ganze leiten.


Das ist für mich ein Grundfehler unserer Zeit, natürlich darf man die Summe (das große Ganze) nicht aus den Augen verlieren, aber letzten Endes geht es mir viel zu oft darum und viel zu selten um den Einzelnen.
Ich mag auch keine Dudu-IchIch-Gedichte, egal um welches Thema es geht, aber sie kommen nicht von ungefähr. Sie drücken die Sehnsucht des Individuums nach Beachtung aus.
Und ich finde, auch der ist gerechtfertigt, weil es menschlich ist, Zuwendung zu wollen. Warum in dieser Öffentlichkeit? Na ja, ich denke, weil das nähere Umfeld oft keine Zeit mehr hat für so etwas, der Blick muss ja aufs große Ganze fallen?

Aber vielleicht ist das auch nur plakativ, wer weiß.

"Tiefbewegter Leser-Segen" – darin steckt eine gewisse Ironie, der ich mich nicht ganz entziehen kann, weil ich es schon sehr häufig in solchen Foren erlebt habe. ("Oh toll" "wie schön" "ich musste weinen" ...) – ja, schön und gut, wenn jemand von Lyrik ernsthaft bewegt ist, schön und gut, aber etwas ausführlichere Kommentare sind mir persönlich eigentlich auch lieber. Da stimme ich der Ironie, die ich da zu lesen glaube, zu.


Liebe Grüße,
Magun
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loslosch meinte dazu am 11.07.2009:
Immerhin, da hat einer wenigstens hingeguckt.

Den "Blick nicht auf das Große, Ganze leiten ..." Das beinhaltet weit mehr. Das Große, Ganze, das meint nicht das Weltgeschehen, sondern die inneren Brüche und Abläufe, die zu inzestiösen Handlungen führen. Das Beklagen von solchen "Facts", wie es viel zu oft in lyrischer Form produziert wird, ist zu wenig, viel zu wenig. Wenn der Opa seine Enkeltochter entehrt oder der Vater mit der Tochter oder der Onkel oder der Nachbar ... dann gibts da - neben abgrundtiefer Dummheit - auch viel Wegschauen, Nicht-wissen-Wollen (man denke an Fritzl und Gemahlin), Versagen von Partnerinnen eben, das das Fehlverhalten der "Herren" keinesfalls entschuldigt, aber miterklärt.

Jetzt könnte ich noch sagen, das das Große, Ganze dem Reim geschuldet ist. Das "Große, Ganze" in eine Anmerkung zu nehmen, das schien mir dann doch unpassend. - Jetzt ist es heraus!

Vielen Dank für die etwas versteckte Nachfrage.
Lothar
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MagunSimurgh meinte dazu am 11.07.2009:
Hallo Lothar,

na ja hingucken ist ja wohl das Mindeste vorm Meckern.

Danke für die Aufklärung, man kann es ja auch missverstehen, aber deiner Erklärung stimme ich voll zu.

Und versteckte Nachfrage? Ich hab das missverstanden, na und? Panama passieren, so lange man vernünftig darüber aufgeklärt wird, wie hier, ist doch alles okay.

Liebe Grüße.
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loslosch meinte dazu am 11.07.2009:
Oh, das pfiffige "Panama". Kannte ich nicht. - Fällt mir das berühmte Palyndrom ein:

A MAN A PLAN A CANAL PANAMA.

Laut vorlesen bitte, und dann rückwärts noch mal.

Lothar, der sich dankend davonbegibt
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MagunSimurgh meinte dazu am 11.07.2009:
Lach, das kannte ich dafür noch nicht.

Danke, das ist witzig.
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Kommentar von Tintenbub (69) (28.07.2009)
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loslosch meinte dazu am 09.08.2009:
Malim tegere pallio Christiani amoris meam culpam ...
Da hab ich Amor mit Venus verwechselt. Und der Casus knacktus kam noch dazu. Danke.
Lo
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loslosch meinte dazu am 15.08.2009:
Ach ja, und ordentlich verabschieden wollte ich mich noch:

Cum salutibus amicis
Lothar
(Antwort korrigiert am 15.08.2009)
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loslosch
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Veröffentlicht am 07.06.2009, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 09.08.2009). Textlänge: 49 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.703 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.09.2021.
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