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Was beinahe verloren war

Kurzprosa zum Thema Liebe und Vertrauen


von Mondsichel

Und so fand sie erneut den Weg zu ihrem Verlangen, angefeuert vom Drang nach Ehrlichkeit zu sich selbst. Denn die Ferne war es die sie beflügelte und sie versuchte. Noch immer den Armen der Liebe entrissen und gewandelt zur hemmungslosen Katze, die ihre Krallen an die Kehle des Objektes ihrer Begierde hielt. Forschend sah sie tief in seine Seelenspiegel, deren Glanz sie schon oft getäuscht hatte. Und je tiefer ihr Blick drang, desto mehr entglitt ihr das verliebte Lächeln.

Sie dachte in ihm das brave Hündchen gefunden zu haben, mit dem sie ausleben konnte, was vorher nicht möglich war. Wildheit nach seinem süßen Fleische bestimmte ihr Handeln. Und er brachte es ihr mit erwachsenem Verlangen zur Luststeigerung dar. Im stetigen Versprechen, all dies gehöre seiner Herrin ganz allein. Doch war sie nur eines der Eisen im Feuer, mit denen er doppelt und dreifaches Spielchen trieb. Er war ein selbstverliebtes Hündchen, dem die Kette nicht passen und der gern selbst die Leine halten wollte. Und doch schwor er ihr immerdar die Liebe, dies war der Keil zwischen ihrer Vernunft und ihrem Verstand. Ein perfides Spiel mit dem Feuer der Verschmelzung, mit der Naivität einer Verirrten. Ein Tanz der so viele schon in Unglück stürzte.

Nun musste sie dem Schmerz ins Auge blicken, nach so vielen Monaten des Kampfes. Doch sie fühlte nur unbändige Wut in sich erwachsen. Und die Katze fuhr ihre Krallen aus, die Lust und den Trieb zu richten, auf das der Blender zerrissen ihr zu Füßen liegen würde. Und sie kehrte um, ohne nur ein einzig Wort noch zu verlieren. Sie ließ ihn liegen im Schmerze seiner gebrochenen Arroganz, dort im Sumpfe seiner Lügen, der ihn schließlich verschlang. Nun wusste sie: Es würde ihm niemals mehr gelingen, ihr Herze noch einmal zu erweichen.

Und als sie heimkehrte erwartete sie schon die reuige Liebe. Die junge Frau musste sich eingestehen, dass all das Verlangen und all die Lust ihr so nahe gewesen waren, wie nichts anderes auf dieser Welt. Die Liebe konnte verzeihen, denn auch sie hatte stets gesehnt. Und nun war der Augenblick gekommen, wo die Geblendeten erkannten was sie eigentlich hatten und was sie fast verloren hätten. Sie wussten, es war ein weiter Weg gewesen und das noch einiges vor ihnen liegen würde. Doch viel schöner war es den Moment zu feiern und die Wunschbilder einer schmerzvollen Zeit endlich Realität werden zu lassen. So verschmolz was für immer zusammen gehörte und sollte niemals wieder getrennt werden...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von yodafan (47) (29.09.2009)
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