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Das Opfer lebt weiter

Elegie zum Thema Täter/Opfer


von Lisboeta

Warum wollen Menschen
mir wegnehmen,
was ich war, was ich bin,
was ich noch nicht besaß?

Sie haben alles,
was sie mir entreißen konnten.
Und weil sie nichts mehr finden,
wollen sie nun,
dass ich nichts mehr wahrnehme.

Sie wollen mir das Herz stehlen,
das Recht auf Leben,
das Vertrauen, das Sterben.
Warum wollen sie mich wie eine Kerze
auspusten und mich einfach löschen?

Wo habe ich ein zerstörerisches Feuer entfacht,
dass sie mich derart hassen?
Was habe ich ihnen weggenommen?

Wie können sie weiter leben und schlafen,
wenn sie in ihren Gedanken
schon andere Menschen ermordeten?

Doch trotz aller Bosheit wird es nicht gelingen,
meine Seele gefangen zu halten.
Der Wunsch nach Freiheit
bestimmt mein Leben.
Solang ich lebe, will ich Frieden.

Ein Opfer lebt weiter  mit seinen Schmerzen,
der Verursacher des Leidens grübelt viel,
lebt gefangen im Dunkel seines Herzens.

Weil er nicht dem Leben dienen will,
bewegt er sich noch, aber lebt nicht,
seine Augen sehen noch das Tageslicht,
doch sein Herz schlägt bereits
im Reich des Todes.

2008


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von janna (60) (19.09.2009)
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Lisboeta meinte dazu am 19.09.2009:
Ja, auch gut. Man kann die Sache, wie vieles Anderes im Leben, so oder so betrachten. Bestimmt von den Individuen und Situationen abhängig. Vermutlich hast du sogar ganz Recht. Vielen Dank für den Kommentar - anregend ist er. (Meine Schwierigkeit vorhin lag daran auch, dass ich nicht mehr wusste, welchen Text du kommentiert hattest – meine "zerstörerische Kraft" war schneller als meine "Wahrnehmung" gewesen). Dankeschön LG Lisboeta
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