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Die Stimme

Parabel zum Thema Orientierung


von Dieter Wal

Schneller und schneller führte ihn die Stimme durch Gegenden und an Menschen vorbei, die er noch nie gesehen hatte, ja die ihm vollkommen fremd waren.

Immer älter und älter fühlte und sah er sich dabei werden, bis die Bilder plötzlich anhielten und er sich vor einem ausgeschaufelten Grab stehen sah.

„Hier endet unsere Reise“, sagte die Stimme. „Das ist dein Grab“, sprach sie und begann leiser zu werden, indem sie sich entfernte.

„Aber ich habe doch noch keinen Augenblick gelebt!“ „Wer sein eigenes Leben führen will, der darf mir kein Gehör schenken“, sagte sie, bevor sie endgültig verstummte.

Anmerkung von Dieter Wal:

1988


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von ues (34) (18.06.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal meinte dazu am 18.04.2012:
Tut mir leid, dass ich die Kommentare erst jetzt bemerkt habe!
Danke für deinen Kommentar!

Mit der Stimme im Singular ist die innere Stimme gemeint. Wenn man das im Text gesagte und erzählte interpretiert, wäre eine in Richtung Warnung möglich, einerseits auf die innere Stimme zu hören (Intuition), andererseits dabei auch rationales Handeln und Denken dabei nicht zu vernachlässigen. Wo letzteres wegfällt, entsteht "Eso Light". Find ich schade.

Die Parabel ist absurd. Wer seinem Gefühl und damit sich selbst vertraut, wird leben. Der Tod im Leben ist immanent. Prinzip Leben ohne Sterben - undenkbar. Die Zeit, die uns zur Verfügung steht, möglichst sinnvoll zu nutzen, intuitiv zu handeln, aber nicht wie beschrieben nur inneren Bildern zu folgen, bis man tot ist, möchte der Kurztext anregen.

Ob man letztlich tot ist, wenn die innere Stimme ihre Klappe hält und äußere weiterquatschen, keine Ahnung. Lass mich überraschen.

Sehr schön finde ich Schweigen. Sowohl im Inneren als auch unter Menschen, z. B. wenn zwei die Natur miteinander genießen.
(Antwort korrigiert am 18.04.2012)
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princess
Kommentar von princess (22.07.2011)
"Klare Botschaft", denke ich. Sein eigenes Leben leben bedeutet, aufmerksam in sich hinein zu lauschen und der Stimme zu folgen, die dort spricht. Eine elementare Erkenntnis, die ich gerne teile.

Und dann denke ich weiter: Führt nicht auch sein eigenes Leben, wer vielleicht taub ist für diese innere Stimme? Denn auch er folgt nur dem, was er wahrnehmen kann. Und nicht jeder kann... wie er meiner Vorstellung nach können sollte.

Sehr anregende Geschichte, Dieter! Meine Gedanken purzeln.

Liebe Grüße, Ira
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Dieter Wal antwortete darauf am 18.04.2012:
Fast ein Jahr eure Kommentare nicht bemerkt. Sorry. Alle Menschen träumen, fühlen, ahnen, wissen. Es gibt kaum welche, die nicht verstehen, was mit der "inneren Stimme" gemeint ist. Faszinierend in dieser Hinsicht war für mich eine Anthologie mehr oder weniger moderner prophetischer Texte von Menschen dreier Jahrhunderte im Großraum bayerischer Berge und Alpen. Trotz moderner Medien bringen mache Menschen dort wohl etwas leichter ihre innere Stimme zum sprechen. Ob das wem was bringt oder gesund ist, keine Ahnung. Aber als Phänomen find ich's spannend. Vielen Dank für deinen Kommentar!
(Antwort korrigiert am 18.04.2012)
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Dieter Wal
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Veröffentlicht am 24.07.2009, 9 mal überarbeitet (letzte Änderung am 25.03.2017). Textlänge: 98 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.144 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.07.2020.
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