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«Die Sonne am Ende des Universums.» Texte über Literatur.

Anordnung zum Thema Literatur


von Dieter Wal

Vorwort

«Die Sonne am Ende des Universums.» aus "IV. Sein oder Nichtsein".

---



1. Amergin, 2. Merlins Stab, 3. Orange Vignetten, 4. Sein oder Nichtsein - vier lyrische Prosatexte mit literarischen Elementen der Kelten.

1. Das folgende Amergin-Gedicht (auch: Aneirin), eines walisischen Barden aus dem 6. Jh. in einer Anthologie Irischer Lyrik, inspirierte ein weiteres Amergin-Gedicht (I. Amergin).


2. Der Merlin des zweiten Gedichtes entspricht dem historischen Druiden Myrddin, einem Zeitgenossen Amergins.

Myrddin ist die historische Vorlage des Merlins der Artusromane.

3. „Orange Vignetten“ verwendet in den Worten: „Bin Hase, Fuchs, Rehbock, Esel, Wurm, Absatz, Bremse, Schnecke, Ameise, Biene, Hirsch und Bolzen, Wind und Kristall, braune Erde, grauer Ton, Schnee im Mai, Gras im Winter. Ich geh in die Vergangenheit und komme aus der Zukunft wieder.“ die druidische Reihungstechnik das historischen Amergingedichtes und seiner Ich bin-Formulierungen.

4. Die Ich bin-Reihung wie im historischen Amergin-Gedicht kommt zur Anwendung.



Das Geheimnis Amergins:


Ich bin ein Wind des Meeres
ich bin eine Welle des Meeres
ich bin Brandungsrauschen
ich bin der Ochse der sieben Schlachten
ich bin ein Falke auf einer Klippe
ich bin eine leuchtende Träne der Sonne
ich bin die schönste der Pflanzen
ich bin ein wilder Eber an Kühnheit
ich bin ein Lachs im Wasser
ich bin ein See in der Ebene
ich bin ein Wort der Weisheit
ich bin die Lanzenspitze in der Schlacht
ich bin ein Gott, der Feuer im Kopf bewirkt.

Wer kennt die Geheimnisse der unbehauenen Dolmen?
Wer kennt die Gesellschaft des Dolmenhauses auf dem Berge Slieve Miss?
Über wen lächeln die Rinder Tethras?
Wer schleudert Licht in die Versammlung auf dem Berge?
Wer kündet das Alter des Mondes?
Wer macht kund die Stelle, wo die Sonne kauert,
wenn nicht ich?


ca. 600 n. Chr.


Mix aus Hans Trausils Version in "Irische Harfe", textura, S. 15, 1957 und Robert von Ranke-Graves "Die Weiße Göttin - Sprache des Mythos", rororo, S. 240 ff. 1981. Erstmals englisch im Jahr 1948 und anderen.


Exkurs:

Was der biblische Simon Magus der Apostelgeschichte mit Dr. Faust aus Knittlingen und weiteren daraus folgenden literarischen Faustfiguren miteinander zu tun haben:

- Druide Myrddin -> Zauberer Merlin

- Simon Magus ->  Dr. Heinrich Faust aus Knittlingen, -> Faust als Legendengestalt, die sich in Puppenspielen, fliegenden Blättern und Illustrationen auf Jahrmärkten ab dem 15. Jh. äußerte, später in Faust-Volksbüchern, die mit zunehmder Etablierung der Theaterkultur an festen Spielorten um 17. Jh. als Bühnendrama bearbeitet wurden ( Marlowe), im 18. Jh. durch Goethe.



Nicht direkt mit Myrddin und Merlin vergleichbar, diente die Figur des Simon Magus der Apostelgeschichte, einem Zeitgenossen Luthers als Vorbild. Der antike Simon Magus gab sich den Beinamen „Faustus“, der Gesegnete.

Simon Magus wurde zum Vorbild des historischen Dr. Heinrich Faust aus Knittlingen. Er nannte sich Faust.

Zahlreiche Faust-Zauber- und Volksbücher ranken sich mit Legenden über den mittelalterlichen Gelehrten, Magier und Astrologen.

Die  derzeit modernste und gleichzeitig goethenahste Faust-Variante schrieb Rolf-Peter Wille, ein deutscher Konzertpianist, Universitätsdozent und Lyriker in Taipei/Taiwan.



18. Oktober 2013


Inhaltsverzeichnis

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (10.07.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal meinte dazu am 11.07.2017:
Freut mich. Danke.
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Dieter Wal
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mehrteiliger Text, bestehend aus 16 Absätzen.
Veröffentlicht am 31.07.2009, 418 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.08.2019). Textlänge: 0 Wörter; dieser Text wurde bereits 3.241 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.11.2019.
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