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InhaltsverzeichnisII. Merlins Stab

I. Amergin

Lyrischer Prosatext zum Thema Ekstase


von Dieter Wal

Die magische Frucht. 
Blitze in Eichen.
Lettern wandern
als Ameisen durchs Gehirn,
erstarren hinter Buchrücken.
Aus der Quelle sprudle ich dir entgegen.
Friss Erde, sauf Schönheit! Dein Spatenstich
legt Goldadern frei. Wo du hingreifst,
blüht Leben, pulsieren Schmetterlinge.
knistert Vergänglichkeit.
Zähne zermahlen Brotlaiber,
Zungen schmecken Orangen.
Lippen küssen Kirschen.
Die Fontäne kühlt dein Gesicht.


Dieter Wallentin

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Adrian (65) (27.01.2013)
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Dieter Wal meinte dazu am 27.01.2013:
Hallo Adrian,

freut mich, dass es jemand kommentierte. Danke. Mit Pulsieren der Schmetterlinge ist ihre Bewegung jeder Art gemeint, auch die flügelschlagende. Das Gedicht stellt eine Hommage an einen Druiden namens Amergin und ein (vermutlich für Keltologen) berühmtes Gedicht von ihm aus dem 6. Jh. dar. Mich haut's jedesmal um, wenn ich es lese.

Soll ich es zitieren?

Gruß
Dieter
(Antwort korrigiert am 27.01.2013)
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