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Uma noiteInhaltsverzeichnisÉ muita água! (mit schlechter Übersetzung)

O caixote das fotografias (mit schlechter Übersetzung)

Gedicht zum Thema Erinnerung


von Lisboeta


(von Andreas P.)
No caixote encontram-se
mil fotos desorganizadas,
montes de impressões
nuas de horas, de datas.

As fotografias no caixote,
bocados de civilização,
episódios de uma vida,
restos de uma geração.

Ninguém encontramos
olhando as imagens.
O tempo está parado,
preso no papel, fixado.

Encontramos apenas
ecos sem som nem luz.
São sombras mudas
das nossas vidas,
já tão longínquas,
em nós mesmo
p’ra sempre perdidas.

Dentro do caixote
vão ficando as cores
mais e mais esbatidas.
Nas nossas caras
vão-se as rosetas
vermelhas, afogueadas,
mais e mais lentos
caminhamos ao longo
dessas estradas.

Pacientes no caixote,
gastas pelo tempo,
que as consome,
esperam as sombras
por mãos pacientes
que as descubram.

Ainda mais sombras
juntando-se além.
Outra caixa d’imagens,
esperando que alguém
lhes dê luz, uma lupa,
e ainda essa alma
que o tempo p’ra si,
só ele, sozinho, retém. 

E nós vamos juntando
lembranças sem cara,
e sem sentimento,
num canto da alma
sem pensamento.

Só esse resto profundo,
o levamos nós connosco,
nós, os mortais viajantes
dos futuros sem regresso.

29.07.2009

Anmerkung von Lisboeta:

(selbst gemacht und unkorrekte Übersetzung aus dem Portugiesischen)



Die Fotoschachtel


In der Schachtel befinden sich
tausend von unorganisierten Bilder,
als ein Haufen von stunden-
und datenlosen Ausdrücke.

Die Fotos in der Schachtel,
sind Stücke von Zivilisation,
Episoden eines Lebens
Reste einer Generation.

Niemand treffen wir
beim Betrachten der Bilder.
Die Zeit ist gestoppt,
gefangen und festgelegt im Papier.

Wir finden nur
klang- und lichtlosen Echos.
Es sind stummen Schatten
unseres Lebens,
das schon so weit entfernt,
bereits in uns selbst
für immer verloren.

Im Inneren der Schachtel
werden die Farben
mehr und mehr verwischt.
Auf unseren Gesichtern
verschwinden die rote,
erhitzte Bäckchen,
immer langsamer
spazieren wir
die Straßen entlang.

Geduldig in der Fotoschachtel,
von der Zeit, die sie verzehrt,
verbraucht,
warten die Schatten
auf geduldigen Hände,
die sie entdecken werden.

Noch mehr Schatten
werden dort gesammelt.
Eine weitere Bilderschachtel,
die auf jemanden wartet,
der ihr Licht, eine Lupe verleiht,
und noch dazu die Seele,
die die Zeit für sich selbst,
und nur sie allein, hält.

Und wir sammeln weitere
gesichts- und gefühllosen
Erinnerungen
in einer Ecke unserer
gedankenlosen Seele.

Nur diesen tiefen Rest
nehmen wir mit uns,
wir, die sterbliche Reisenden
der Zukünfte ohne Wiederkehr.


29.07.2009



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