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Esse andar desajeitado

Gedicht zum Thema Entfremdung


von Lisboeta


(von Lisboeta)
Eu não nasço, eu morro,
Morro lá além no horizonte do sonho.
Quem disse que eu nascia?
Não nasce quem já era morto.
Os tempos passaram-se, os sonhos também.
Tudo errado, como a própria vida.

Há gente que anda e não caminha.
Há gente que chora e não sente.
Há gente que come e não tem fome.
Há gente que dorme e não sonha.

A vida corre lá fora, tão longe
De tudo o que se queria.

Devia ir pela direita, segui à esquerda.
Devia olhar em frente, fechei os olhos.
Devia cantar, gritei.
Devia abrir as mãos, fechei-as.

A porta estava aberta e eu cerrei-a.
O mundo já não me encontra
Porque eu o rejeitei.

Sonhei sem dormir,
Dormi sem sono,
Escrevi sem tinta,
Gritei sem som.

Apenas esse andar desajeitado
Com que nasci, esse ficou.


15.09.2009

Anmerkung von Lisboeta:

Übersetzung von Thomas
(mit großem Dank)

Dieser ungeschickte Gang.

Ich werde nicht geboren, ich sterbe,
Ich sterbe hinter dem Horizont des Traums.
Wer hat gesagt, dass ich geboren wurde?
Jemand, der schon tot war, wird nicht geboren.
Die Zeiten vergingen, die Träume ebenso.
Alles Irrtum, so wie das eigene Leben.

Es gibt Menschen, die gehen, sich aber nicht fortbewegen.
Es gibt Menschen, die weinen, aber nichts fühlen.
Es gibt Menschen, die essen und keinen Hunger haben.
Es gibt Menschen, die schlafen aber nicht träumen.

Das Leben vergeht da draussen, weit weg
von dem, was gewünscht war.

Ich hätte nach rechts gehen sollen, doch ging ich nach links.
Ich hätte nach vorne blicken sollen, aber verschloss die Augen.
Ich hätte singen sollen, aber schrie.
Ich hätte die Hände öffnen sollen, schloss sie aber.

Die Tür war offen und ich verschloss sie.
Die Welt findet mich nicht mehr,
weil ich mich ihr verweigert habe.

Ich träumte ohne zu schlafen,
Ich schlief ohne Traum,
Ich schrieb ohne Tinte,
Ich schrie ohne einen Laut.

Nur dieser ungeschickte Gang
mit dem ich geboren wurde, der blieb.



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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Estranhos a nós próprios.
Veröffentlicht am 15.08.2009, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.10.2009). Textlänge: 141 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.693 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 27.07.2020.
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