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Os presos

Gedicht zum Thema Entfremdung


von Lisboeta

Os presos arrastam cadeias e bolas de ferro
Os presos andam devagar mas não correm

Os presos bebem água da torneira
Mas não nadam pelo oceano afora

Os presos respiram ar no terraço
Mas não sobem alto de balão

Os presos posam os olhos no muro
Mas não o podem subir até ao alto

Os presos de pé aos raios quentes
Mas não podem ver o sol posto

Os presos dormem mal de noite
Mas sonham tudo o que perderam

Os presos acordam cada manhã
Mas querem adormecer de vez

Os presos querem ter de novo
Os seus tesouros perdidos

Os presos vivendo estão mortos
Os presos são passado e presente

Os presos vivem apertados entre outros cativos
Os presos vivem todos amontoados em solidão


21.08.2009

Anmerkung von Lisboeta:

Übersetzung von Thomas
(mit bestem Dank)

Die Gefangenen

Die Gefangenen schleppen Ketten und Eisenkugeln.
Die Gefangenen gehen langsam aber rennen nicht.

Die Gefangenen trinken Leitungswasser,
aber sie schwimmen nicht über den Ozean hinaus.

Die Gefangenen atmen die Luft auf dem Hof,
aber sie schweben nicht mit einem Ballon davon.

Die Gefangenen richten die Blicke auf Mauern,
Aber nach oben klettern können sie nicht.

Die Gefangenen stehen in der heißen Sonne
Aber den Sonnenuntergang sehen können sie nicht.

In der Nacht schlafen die Gefangenen schlecht
Aber träumen von Allem, was sie verloren haben.

Jeden Morgen wachen die Gefangenen auf.
Aber sie wollen wieder einschlafen.

Die Gefangenen wollen von Neuem
ihre verlorenen Schätze wieder

Die Gefangenen sind wie lebende Toten
Die Gefangenen sind Vergangenheit und Gegenwart

Die Gefangenen leben zusammengepfercht mit anderen Gefangenen
Die Gefangenen leben alle zusammen in Einsamkeit.



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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Estranhos a nós próprios.
Veröffentlicht am 21.08.2009, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.10.2009). Textlänge: 126 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.666 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 25.12.2019.
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