Aufruf

Sonett zum Thema Persönlichkeit

von  IngeWrobel

.

Was ist es, das die Tiefe deiner Augen
zurückhält in der unerforschten Mitte?
Verstößt es gegen herkömmliche Sitte?
Geheimnisse, die nicht für Andre taugen?


Ist denn dir selbst die Bitterkeit und Trauer
und auch der Grund bewusst für diese Schmerzen?
Warum es nagend frisst an deinem Herzen
wenn eigne Tugend legt sich auf die Lauer?


Du bist dir selbst der strengste aller Richter:
Verschließt gekonnt die Vielfalt der Gesichter,
willst es nicht hören, dieses laute Schreien.


Du kannst aus deiner Schwermut nur genesen,
wenn du sie zulässt, diese andren Wesen.
Du solltest endlich sie und dich befreien.



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Kommentare zu diesem Text

merlinpetrus (33)
(29.08.09)
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 IngeWrobel meinte dazu am 30.08.09:
Ja, das ist Arbeit!
LG, Inge
chichi† (80)
(29.08.09)
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 IngeWrobel antwortete darauf am 30.08.09:
Es zu erkennen, ist der erste Schritt.
LG, Inge
Reggy (23)
(29.08.09)
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 IngeWrobel schrieb daraufhin am 30.08.09:
Das freut mich, dass der Text Dir etwas gibt - und auch die Form anspricht.
Danke für den DK!
LG, Inge
seelenliebe (52)
(29.08.09)
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 IngeWrobel äußerte darauf am 30.08.09:
Ich hab zu danken!
AL, Inge
Sappho (48)
(30.08.09)
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 IngeWrobel ergänzte dazu am 31.08.09:
Nun: gemeint ist die Selbstkontrolle - auch ein wenig erklärt in V 9. "Auf die Lauer legen" klingt, zugegebenermaßen, hinterhältig. Was ich meine, ist der Kontrollmechanismus - beinah schon unbewusst, nicht bösartig, und insofern nicht hinterhältig, sondern nur latent lauernd, bereit.
Ist das verständlich?
Liebe Grüße,
Inge : )
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