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Sonett zum Thema Alter


von Didi.Costaire

Die Flaute ist doch eine strukturelle,
totale Ebbe überall in Sicht.
So sicher ist die Rente sicher nicht,
gleicht eher einem wachsenden Gefälle

im Angesicht der Alterspyramide,
denn deren Form - das ist der Aberwitz -
spitzt sich dramatisch zu, nach unten spitz.
Gesundheitskosten steigern sich rapide.

Das bleibt so, wenn man nichts für Kinder macht.
Gemeinhin werden wir gemeinsam älter.
Gemein ist’s auch beim Paar, das sich verkracht:

Leicht stürzt die Mutter ab zur Bettlerin.
Bei knappen Kassen wird das Klima kälter,
geprägt von Ignoranz und Eigensinn.

 
 

Kommentare zu diesem Text


plotzn
Kommentar von plotzn (10.09.2009)
Lieber Dirk, ich finde den gesamten Sonett-Reigen, der sich von der neueren Geschichte bis hin zum Zukunftsausblick erstreckt sehr gelungen.
Die trüben Aussichten in der Überschrift teile ich nicht ganz, dazu bin zu sehr Optimist (vielleicht auch, weil mich die Krise bisher persönlich noch nicht so hart getroffen hat).
Aber du legst, besonders in den letzten Sonetten, den Finger in die richtigen Wunden.
lg Stefan
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Didi.Costaire meinte dazu am 10.09.2009:
Lieber Stefan, immerhin gibt es doch Weißmacher, oder? Grauen, Grauzonen oder Grauer Star wären noch pessimistischer. Als optimistische Variante fiele mir höchstens der Grauburgunder ein.
LG, Dirk
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Jorge
Kommentar von Jorge (10.09.2009)
Ein wacher Zeitgeist verschleiert auch bei diesem Thema nichts.
Ängste sind allemal berechtigt.
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Didi.Costaire antwortete darauf am 10.09.2009:
Nichts verschleiert - das klingt gut!
Danke für deine Worte. Dirk
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modernwoman
Kommentar von modernwoman (10.09.2009)
normalerweise ist mir ein sonett für kritische texte zu verspielt und folgt zu starren zwängen. in deinem fall passt aber alles. gern gelesen. lieben gruss
conny
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Didi.Costaire schrieb daraufhin am 10.09.2009:
Ich mag es eigentlich, innerhalb gewisser Zwänge zu versuchen, die Starrheit spielerisch aufzuheben. Schön, dass dir dieses Sonett gefallen hat.
Liebe Grüße, Dirk
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Kommentar von harzgebirgler (10.07.2017)
es nehmen viele menschen längst schon schaden / doch gehen selten auf die barrikaden. beste abendgrüße von henning
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Didi.Costaire äußerte darauf am 11.07.2017:
.
Die meisten sind dann schon zu alt und grau
und neigen nicht mehr derart zu Radau.

Danke fürs Kommentieren und beste Grüße, Dirk
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Standortbestimmung (Sonettkranz).
Veröffentlicht am 10.09.2009, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.09.2009). Textlänge: 87 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.603 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.05.2019.
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