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Mein Traum

Kurzgeschichte zum Thema Traum/ Träume


von *Hexe*

Ich erwachte auf einer Rücksitzbank in einem Auto. Mein Schädel schmerzte und als ich mir durch das Haar fuhr bemerkte ich das Blut. Erschrocken sah ich meine Hand an und überlegte was passiert war. Schlagartig überkamen mich die Bilder, der Geschehnisse. Ich war spazieren gewesen, alleine im Wald. Es war ein wunderschöner Herbsttag gewesen und ich wollte noch die letzten Sonnenstrahlen genießen. Gedankenverloren war ich durch das Laub geschlurft. Der Wagen war mir nicht weiter aufgefallen und so war ich weiter meines Weges gegangen. Urplötzlich war der Wagen vor mir angehalten und zwei maskierte Personen waren heraus gestürmt. Es ging alles sehr schnell und eh ich mich versehen konnte hatte mich einer der zwei Personen auch schon niedergeschlagen. Nun lag ich hier und stöhnte leise vor mich hin. Mein Kopf dröhnte und ich hörte das Motorgeräusch und eine leise Unterhaltung.
Als sie bemerkten dass ich wieder bei Besinnung war verstummte das Gespräch. Ich verspürte eine ungekannte Angst, die ich bislang noch nie gekannt hatte.
Nach einer gewissen Zeit hielt das Fahrzeug an. Mir wurden die Augen verbunden und ich wurde in ein Gebäude geführt.
Ich wurde in eine Ecke geschleudert, wo ich unsanft zu Boden ging. Dann war es plötzlich wieder still. Lange Zeit lag ich in meiner Ecke und wagte es nicht mich zu bewegen. Die Frage Schossen mir durch den Kopf, warum ausgerechnet ich hier gelandet war. Was wollten die von mir und wie lange würden sie mich wohl hier gefangen halten.
Erschöpft döste ich etwas später ein und schreckte durch ein Geräusch aus meinem Schlaf auf.
Meine Augenbinde wurde mir entfernt und ich blinzelte erstmal. Die zwei Personen standen vor mir, immer noch maskiert. Nervös fragte ich was sie von mir wollten.
Der eine maskierte antwortete, ganz knapp und klar. Sie wollten Lösegeld für mich erpressen und mich erst dann laufen lassen wenn das Geld da wäre. Ihnen wäre es ernst und sie würden nicht spaßen. Gegebenenfalls würden sie durch Taten verdeutlichen wie ernst es ihnen wäre.
Ich schluckte und innerlich krampfte sich alles zusammen. Wer würde für mich schon Lösegeld geben? Ich kannte Niemanden der bereit, geschweige denn vermögend genug gewesen wäre um Lösegeld für mich zu zahlen.
Sie machten ein Foto von mir mit der aktuellen Tageszeitung und dann wurde ich wieder alleine gelassen. Vorsichtig stand ich auf und schaute mich in meinem Verlies um.
Scheinbar war ich in einem alten Gemäuer irgendwo in einem Wald.
Später kamen sie wieder zu mir. Irgendwas hatte sie anscheinend sehr verärgert und so bekam ich ihre ganze Wut und ihren Hass zu spüren. Sie schlugen mich zu Boden und traten auf mich ein. Nach kurzer Zeit spürte ich die Schläge und Tritte nicht mehr und war wie weggetreten. Endlich ließen sie von mir ab und ließen mich im Dreck liegen.
Mir schmerzten meine Knochen und an meiner Stirn tropfte Blut herunter.
Ich fragte mich was sie so erregt hatte und was der Auslöser für diese Attacke gewesen sei. Es wurde dunkel und ich kauerte mich in eine Ecke. An schlafen war nicht zu denken. Trotz Müdigkeit konnte ich einfach nicht einschlafen Zu groß war die Angst, das die Zwei wieder zurück kommen würden. Ich wusste ja wozu sie in der Lage waren und so befürchtete ich das Schlimmste. Ich döste dennoch später ein und erwachte von Stimmen.
Es waren wieder die Zwei die sich bemüht leise unterhielten. Sie stritten sich und soweit ich mitbekam ging es um mich. Anscheinend hatten sie jemand anderen entführen wollen und durch einen dummen Zufall hatten sie eben mich erwischt.
Sie diskutierten was sie mit mir machen wollten. Der eine bemerkte dass ich ja mich an ihre Stimmen erinnern könnte und so eine Gefahr für sie wäre. Es folgte ein für mich ewiges schweigen. Etwas später hörte ich wie der eine zum anderen sagte ok wir setzten sie ins Auto bringen sie weiter weg und dann wird sie beseitigt. Mir lief ein Schauer über den Rücken und es machte sich eine Panik in mir breit. Was hatten die zwei nur vor? Wie wollten sie mich beseitigen? Ich überlegte wie ich entkommen könnte und hoffte auf eine Idee.
Später kamen sie zu mir. Mir wurden wieder die Augen verbunden meine Hände gefesselt und ich wurde in das Auto geschubst, dann fuhren wir los.
Krampfhaft versuchte ich meine Fesseln zu lösen und nach endlos erscheinenden Minuten hatte ich es geschafft. Nun schoss mir durch den kopf raus, nur raus hier. Unbemerkt schob ich meine Augenbinde hoch und schaute mich um. Ich wartete bis wir an eine Stelle mit vielen  Büschen vorbei fuhren. Blitzschnell riss ich die Tür auf und sprang aus dem Wagen. Glücklicherweise fuhren die zwei nicht sonderlich schnell und so war der Aufprall nicht so schlimm. Als ich mich aufgerappelt hatte rannte ich direkt los ab ins Dickicht.
Der Wagen bremste und fuhr zurück an die Stelle an der ich aus dem Fahrzeug gesprungen war. Einfach nur laufen dachte ich mir, bloß nicht stehen bleiben, zurück schauen.
Die Angst trieb mich voran und ließ mich meine Schmerzen nicht spüren. Wie lang ich durch den Wald rannte weiß ich nicht mehr so genau, es schien mir ewig. Plötzlich hörte ich Stimmen. Es waren nicht meine Entführer sondern andere Stimmen, scheinbar waren es Jäger.
Ich rannte nun in Richtung der Stimmen und hoffte inständig sie würden mir helfen.
Die Stimmen wurden immer lauter, und scheinbar näherte ich mich ihnen. Meine Verfolger waren mir noch auf dem Fersen. Ich hoffte sie würden von mir ablassen, wenn sie die Menschen sehen würden.
Konzentriert auf die Stimmen rannte ich durch den Wald ohne groß zu schauen wohin ich rannte. Ich stolperte über eine Baumwurzel und konnte mich gerade noch an dem Baum klammern. Erschrocken bemerkte ich dass sich vor mir ein Abgrund befand.
Ich sah unterhalt des Abgrundes die Jäger stehen und ich spielte schon mit dem Gedanken zu rufen. Doch das war keine gute Idee, denn die Männer waren mir immer noch auf der Spur. Wenn ich gerufen hätte, so hätte ich den Jägern signalisiert wo ich bin aber gleichzeitig hätten die Entführer auch gewusst wo ich nun bin. Verzweifelt hielt ich mich am Baum fest und versuchte mich wieder hochzuziehen. Der Waldboden unter meinen Füßen gab immer mehr nach und es war eine Frage der Zeit bis ich endgültig den Halt verlieren würde.
Panisch Hörte Schritte die mir immer näher kamen. Es konnten nur meine Verfolger sein. In meiner Verzweifelung versuchte ich mich hochzuziehen um zu entkommen, doch es gelang mir nicht. Kurze Zeit später standen die Zwei vor mir.
Sie grinsten mich gehässig an und lachten mich aus. Ich wurde gefragt ob ich Probleme hätte.
Der eine näherte sich mir höhnisch lachend. Immer noch verzweifelt klammerte ich mich noch an den Baum. Der Kerl nahm einen Stock und begann auf mich einzuschlagen. Ich schrie um Hilfe, nun war es egal denn die Entführer würden nicht eher ruhe geben bis sie mich erledigt hätten. Langsam verließ mich meine Kraft und ich konnte mich kaum noch festhalten. Ein paar Schläge später verließ mich meine Kraft. Meine Hände konnten sich nicht mehr am Baum klammern und meine Füße verloren den Halt.
Ich sah kurz noch die Zwei, wie sie mich anstarrten und stürzte dann den Abhang hinunter.
Schmerzen oder Schläge spürte ich nicht ich war ganz entfernt.
Von da an sah ich alles aus der Vogelperspektive. Ich sah mir beim stürzen zu und wie ich weiter unten liegen blieb.
Die Jäger hatten meinen Sturz bemerkt und machten sich erschrocken auf den Weg zu mir nach oben. Meine Entführer hatten scheinbar die Flucht ergriffen, nachdem sie die Jäger erblickt hatten.
Es war ein merkwürdiges Gefühl zuzusehen wie die Jäger sich über mich beugten. Ich stand neben mir und schaute wie gelähmt zu wie sie mich versorgten. Plötzlich wurde es hektisch. Es wurde Reanimierende Maßnahmen ergriffen. Ein helles Licht umschmeichelte mich und ich bekam das Bedürfnis dem Licht zu folgen. Schlagartig wurde es um mich herum wieder dunkel und ich blickte in besorgte Augen. Sie beruhigten mich und sagten mir das ich in Sicherheit sei.
Ich wurde versorgt und kurze Zeit später wurde ich aus dem Wald geschafft. Ein unglaublich beruhigtes Gefühl durchflutete meinen Körper und die gesamten Gefühle die sich in mir gestaut hatten kochten hoch.
Im Krankenhaus angekommen wurde ich an meinen Brüchen operiert und vor allem sauber gemacht. Das war so ein wahnsinniges gutes Gefühl. Endlich in Sicherheit und keine Angst mehr haben zu müssen.
Die Polizei kam und befragte mich zu den Geschehnissen. Etwas später wurde mir mitgeteilt dass sie die Täter geschnappt hatten. Sie wurden dabei ertappt, wo sie die richtige Person entführen wollte. Es handelte sich dabei um eine wohlhabende Industriellentochter.
Verrückterweise sah sie mir echt verblüffend ähnlich.
Beruhigt seufzte ich auf drehte ich um und fiel in einen unglaublich tiefen und sogleich erholsamen schlaf wie schon lange nicht mehr.

*Hexe*
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Veröffentlicht am 03.10.2009, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 16.10.2009). Dieser Text wurde bereits 982 mal aufgerufen; der letzte Besucher war Graeculus am 11.10.2018.
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