Zeitloses

Gedankengedicht zum Thema Gefühle

von  Martina

Wie könnten wir uns
je aus den Augen verlieren,
wenn wir einander am Herzen liegen?

Nein, ich habe keine Angst davor!

Wir können uns aneinander erinnern,
egal in welche Gewänder
die Zeit sich gerade hüllt.

Mag sie als Winter daherkommen
oder sich in Frühlingsblumen kleiden,
auch in herbstlichen Farben
oder sommerlichen Temperaturen,
so oder so
wird sie unserem Bündnis
nichts anhaben können.

Sie wird kommen und gehen,
aber niemals bleiben,
wie Nachbars Katze.
Sie liebt den Wandel.

Ich werde ihr zuschauen,
wie sie mir Silbersträhnen
ins Haar zaubert,
aber ich werde lächeln können,
weil ich weiß,
dass sie von dir kommt,
wo sie genau die gleichen Zeichen hinterließ.

Sie wird uns mit jedem Sekundenschlag
prägen,
und doch werden wir uns
erkennen.
Immer.
Die Bedeutung,
die du für mich hast,
wird zeitlos sein.

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Kommentare zu diesem Text


 AZU20 (24.11.09)
Ja, vor allem die letzten Zeilen sind wirklich zeitlos. LG

 Martina meinte dazu am 24.11.09:
Danke Armin...immer wieder eine Freude, dich zu lesen....
Christianna (49)
(24.11.09)
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 Martina antwortete darauf am 24.11.09:
Was freut mich das, Christa...Danke dir....die ersten 3 Zeilen wollte ich auch erst so stehen lassen...aber dann gings einfach weiter =)) Liebe Dienstagsgrüße....

 princess (24.11.09)
Insbesondere die ersten drei Zeilen...
werde ich mir mal merken.
Oh ja! Liebe Grüße, Ira

 Martina schrieb daraufhin am 24.11.09:
...ich bedanke und freue mich....LG Tina

 Lala (24.11.09)
Schrödinger wird sowieso schamrot den Platz der schlausten Schlaumis verlassen müssen, und - nach diesem Strike - wird wohl auch Albert Einstein raus sein. Warum? Ganz einfach: das Lyrische Du ist anscheinend der Nachbar. Und der Nachbar ist ein Spiegel. Und der Nachbar hat eine Katze. Und der Nachbar hat eine Nachbarin. Muss ich noch mehr sagen? Ist alles logisch. Denn weil die Nachbarn sind und nur von einem Spiegel getrennt sind, können die sich auch nicht aus den Augen verlieren, denn sonst wären es ja keine Nachbarn mehr und dann gebe es auch keine Katze vom Nachbarn und auch keine sexy Time, weil die Katze ansonsten nämlich tot wäre bzw. nicht Nachbars Katze sein könnte somdern vielleicht nur Schmidts oder Nachbars Lumpi und daher muss die Katze immer durchs Bild rauschen und immer zum lyrischen Ich – der Nachbarin – streunen und das macht die aber wieder ganz wuschig und davon bekommt die Nachbarin, dann ganz viel Silber ins Haar gewuschelt, aber das macht ihr dann doch nichts aus, denn die Katze muss ja wieder zurück zum Nachbar, damit es die Nachbarkatze bleibt und nicht die eigene Muschi wird, denn sonst wäre es ja blöd, weil nämlich dann die Zeit aus wäre, wenn sie nicht zum Nachbar zurückrauschen würde, egal ob Winter, Herbst, Frühling oder Schnapszahl, aber natürlich auch nur um gleich wieder zu der wuschig gewordenen Nachbarin zurück abzuhauen, aber erst nachdem der Nachbar auch ganz viel Silber in die Haare gespuckt bekommen hat und die Nachbarin wieder beruhigt ist, weil sie sich dann wieder im Nachbarn wieder erkennen kann wie in einem Silberspiegel und die Katze muss nun immer wie blöde hin und her rennen, damit sich die Nachbarn nicht aus den Augen verlieren und doch noch tot umfallen und immer nicht immer ist und niemand Angst vor dem Tod und den grauen Haare und überhaupt haben muss, denn wenn die Muschi brummt und die Katze nicht gestorben ist, Schmidts Katze, dann sehen die sich für immer, die Nachbarn. Ganz einfach.

 Martina äußerte darauf am 25.11.09:
Aha! Na, das war ja sowas von einfach....aus deiner Sicht....welche so gar nichts mit meiner zu tun hatte....Aber interessant, anderer Leute Gedankengänge zu beobachten...
Wildhüter (51)
(26.11.09)
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 Martina ergänzte dazu am 26.11.09:
Du bist ne Süße =)) Wie schön, dass du meine Gedichte schmückst....
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