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O deus romântico

Gedicht zum Thema Gesellschaftskritik


von Lisboeta

O deus romântico
(ao meu amigo Tomás)

Do céu desceu um deus belo e romântico.
Da sua flecha, que puxava dum arco dourado,
Saltavam, como faíscas, milhares de pozinhos amarelos.
Sobre os homens, passantes nas ruas,
Pousava essa poeira cheia de brilho e oh, milagre!
Como as suas vidas se tornavam belas,
Cheias de sentido e os seus olhos pasmavam.

Com o tempo e de tanto olharem
As palavras, os quadros, as estátuas da beleza,
As casas perfeitas, os corpos e as caras bem modelados,
Os vestidos e as calças de perfeição exigente,
Foram-se os olhos cansando, acabando por cegar.

Por isso nenhum deles via naquele canto da cidade
As barracas feias crescendo em número cada dia.
Em que a noite trazia a fome e o frio,
Onde as mulheres sem beleza se vendiam
Para sustentarem os filhos feios paridos
Entre o lixo e o lodo, de tão morto o rio.
Os corpinhos cobertos de miséria e de Inverno,
Despidos de cada beleza, vestidos de martírio.
Os adultos não chegavam a velhos,
Sob o peso das maldições sem beleza,
Arrastavam os corpos mutilados de doença,
E sem muletas, pelos charcos dos caminhos
Tangentes às barracas e sem asfalto.

O deus romântico da beleza,
Ditava a guerra entre os povos
E matava os reis misericordiosos
A quem a sua beleza não interessava.

Todos, cegos como eram, corriam sorridentes,
Carregando o estandarte do seu deus, tão belo.
Só que não viam por onde corriam tão depressa.
Caíram num abismo junto ao mar,
Despedaçando-se, um a um, ao fundo
Dos mil metros de altura dos penhascos.

Morreram porém sorridentes,
Convictos dos mais belos sentimentos
Que só um deus do romantismo
Lhes podia insuflar, felizes,
Porque o Mundo tinha mudado.


01.12.2009

Anmerkung von Lisboeta:

Übersetzung von Thomas
(mit bestem Dank)

Der romantische Gott
- An meinen Freund Thomas -

Vom Himmel kam ein schöner und romantischer Gott herab.
Von seinem Pfeil, den er aus einem goldenen Bogen schoss,
sprangen wie Funken tausende gelber Staubkörnchen.
Der Staub legte sich als Glanz über die Menschen,
die auf der Strasse gingen und Oh Wunder! -
Wie wurden ihre Leben schön -
Ihre Augen waren voll Staunen und sahen überall Sinn.

Mit der Zeit und vom vielen Schauen
der Worte, der Bilder, der Statuen der Schönheit,
der perfekten Häuser, der Körper und der wohlgestalteten Antlitze,
Ermüdeten die Augen und wurden schliesslich blind.

Daher sah niemand von ihnen die hässlichen Baracken
am Rand der Stadt, die sich jeden Tag vermehrten.
Dort, wo die Nacht Hunger und Kälte brachte,
wo Frauen ohne Schönheit sich verkauften
um hässliche Kinder zu gebären -
zwischen Müll und Schlamm am toten Fluss.

Die kleinen Körper bar jeder Schönheit,
in Elend gekleidet, waren bedeckt von Not und Winter.
Die Erwachsenen wurden nicht alt.
Unter der Last der Flüche ohne Schönheit
schleppten sie die von Krankheit verstümmelten Körperleichen,
die noch lebten, ohne Krücken bei den Baracken
über die Pfützen der Wege ohne Asphalt.

Der romantische Gott der Schönheit
befahl den Krieg zwischen den Völkern
und tötete die barmherzigen Könige,
die seine Schönheit nicht interessierte.

Alle liefen, blind wie sie waren, lächelnd
der Fahne ihres wunderschönen Gottes hinterher.
Nur sahen sie nicht, wohin sie so schell liefen.
Sie fielen in eine Schlucht am Meer.
Zerrissen - einer nach dem anderen -
tausend Meter unter den Klippen.

Aber sie starben lächelnd;
überzeugt von den schönsten Gefühlen,
die nur ein Gott der Romantik
ihnen einflössen konnte - glücklich.
Die Welt hatte sich verändert.



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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Crítica social.
Veröffentlicht am 01.12.2009, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.01.2010). Textlänge: 289 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.372 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.06.2021.
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