Weihnachtlich

Text

von  Dieter_Rotmund

Dieser Text gehört zum Projekt    Stilübungen nach Raymond Queneau
Im Autobus der Linie S, zur Weihnachtszeit. Ein Weihnachtsmann von ca. 2365 Jahren, schäbiger roter Mantel und ein fuseliger, langer Bart, als hätte man ihn lange Zeit nicht gewaschen. Mütze mit blinkenden Lichtern. Leute steigen aus. Der in Frage stehende Weihnachtsmann ist über seinen Nachbarn erbost. Er wirft ihm vor, nicht barmherzig genug zu sein, weil er ihm das Geld nicht gibt, um das er ihn angepumpt hat. Weinerlicher Ton, der bösartig klingen soll. Als er sieht, wie jemand eine Flasche Holundergeist rumgehen läßt, stürzt er sich dorthin.
Zwei Stunden später sehe ich den Weihnachtsmann an der Cour de Rome, vor der Gare Saint-Lazare wieder, seine Mütze hat er abgezogen oder verloren, trotz der bitteren Kälte scheint er mit seiner rotgefärbten Halbglatze nicht zu frieren. Er ist mit einem Kameraden im Elfenkostüm zusammen. Beide scheinen sich über ihre Kleidung erbrochen zu haben und halten Glühweingläser in den Händen. Der Elf weist den Weihnachtsmann auf einen der vielen fehlenden Knöpfe am roten Mantel hin und sagt ihm, dass er einen Knopf annähen lassen soll.


Anmerkung von Dieter_Rotmund:

Dies ist ein Beitrag zum Projekt "Stilübungen nach Raymond Queneau" und ohne (Vor-) Kenntnisse, zumindest der sogenannten "Angaben", nicht zu verstehen.
Ich bitte um Verständnis!
(Die "Angaben" stehen in der Projektbeschreibung)

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