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Innerer Monolog zum Thema Liebe und Leid


von MagunSimurgh


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Rückblende:
Er hatte dieses zerfetzte alte Buch gefunden. Sie war ein merkwürdiger Mensch – merk-würdig. Ein vergoldeter Lederumschlag für eine vergilbte Antiquität. So alt sah sie gar nicht aus.
Er strich mit dem Finger über die goldenen Buchstaben. Sie setzten ein Wort zusammen: Tagebuch. Es war wirklich viel zu alt für sie – und viel zu betagt, um leer zu sein. Oder war sie zu jung? Trotzdem zu bekümmert, um nicht verletzt worden zu sein. Sie schien daran verstummt zu sein.
Niemand führt ein leeres Tagebuch, der nicht verstummt ist.
Er wusste längst, dass sie ihn nicht wollte. Und dennoch hätte er fast vertraut. Spurlos sollte er an ihr vorübergehen, darum bat sie. Vergessen wollte sie, bloß nicht realisieren müssen. Er wurde wütend beim Gedanken daran. Enttäuscht, weil sie fliehen wollte, ohne auch nur den Schein zu erwecken, sich seinen Gefühlen zu stellen. Er schämte sich für seine Wut. Sie konnte doch nichts dafür.
Für so etwas kann man nichts. So wie er nichts dafür konnte, dass er sie zu sehr mochte. Er war wütend auf sich, es ist unfair, aus verletzter Eitelkeit irgendwelche Spuren in einem fremden Leben hinterlassen zu wollen. So beginnen Kriege. Einer verletzt die Eitelkeit und ein Anderer einen Menschen. Einer bricht ein Herz und der Andere das Genick des Einen.
Gegenwart:
Er war viel zu alt für Rache. Doch es tat weh, so zurückgewiesen zu werden. Er würde ihr immer fremd bleiben, das wusste er. Er wollte unbedingt etwas hinterlassen. Voller Skrupel nahm er den Stift und setzte an. Er schämte sich schon, als die Tinte noch nicht einmal Buchstaben geformt hatte.
Denn er schrieb etwas Fremdes in ihr Tagebuch.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von blaubeermund (26) (31.01.2010)
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MagunSimurgh meinte dazu am 31.01.2010:
Ich danke dir.
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Kommentar von inua (36) (31.01.2010)
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MagunSimurgh antwortete darauf am 31.01.2010:
Ich habe mich bei dem einen Satz in deinem Text verlesen und plötzlich machte es Klick...

Danke.
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inua (36) schrieb daraufhin am 31.01.2010:
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MagunSimurgh äußerte darauf am 31.01.2010:
Dir auch.
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Kommentar von wiesel (44) (03.02.2010)
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MagunSimurgh ergänzte dazu am 03.02.2010:
Hallo mein Freund,

keine Sorge, meine Stimme gehört mir, meinen Texten und ab und an auch mal anderen Texten, aber niemals der Werbung.

Ich danke dir.

Rauschfreie Grüße,
Flori
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Kommentar von Leyla (29) (06.02.2010)
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MagunSimurgh meinte dazu am 06.02.2010:
Eigentlich ist es bedrückend, aber ich weiß, wie du es meinst. =)

Danke auch an dich.
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Leyla (29) meinte dazu am 06.02.2010:
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MagunSimurgh meinte dazu am 06.02.2010:
Eben drum.
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Leyla (29) meinte dazu am 06.02.2010:
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Kerria-japonica (22) meinte dazu am 28.02.2010:
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MagunSimurgh meinte dazu am 28.02.2010:
Ich danke dir, Jess.
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Kommentar von ArFeiniel (25) (11.01.2014)
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MagunSimurgh meinte dazu am 12.01.2014:
Du hast Recht, was die Einzelsätze betrifft - aufgrund der Vertonung lasse ich es an dieser Stelle so stehen. Ich habe es aber notiert.

Würdest du das Ansetzen des Stiftes eher am Anfang oder am Ende streichen oder beides?
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ArFeiniel (25) meinte dazu am 18.01.2014:
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MagunSimurgh meinte dazu am 18.01.2014:
Finde ich gut.
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Jorge
Kommentar von Jorge (14.11.2014)
Nun wollte ich an deinem Geburtstag deine Stimme hören.
Technisch wurde es mir verwehrt. So las ich deinen Text selbst und laut ließ mich von deinen Gedanken beeindrucken.

Felicidades
Jorge
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MagunSimurgh meinte dazu am 15.11.2014:
Vielen Dank für deine Worte.

Leider sind viele meiner Vertonungen einem Festplattenschaden zum Opfer gefallen – der auch die Sicherungskopien betraf
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MagunSimurgh
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Veröffentlicht am 31.01.2010, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.01.2014). Textlänge: 274 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.568 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.05.2020.
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