Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Lir (04.07.), Schneewittchen (02.07.), Mondscheinsonate (02.07.), hanswerner (30.06.), Gehirnmaschine (29.06.), Jedermann (29.06.), Entscheidungsrausch (26.06.), Unhaltbar87 (14.06.), HerrNadler (10.06.), Franko (06.06.), Uwe75 (06.06.), Agnete (05.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 612 Autoren* und 69 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.002 Mitglieder und 436.615 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 04.07.2020:
Aufruf
Öffentliche Aufforderung im Dienste einer Sache, Idee, Initiative etc.
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Ich weiß, dass ich nichts weiß! - oder back to analog von LuiLui (04.07.20)
Recht lang:  Die drei Basisgesetze der Natur und die Einzigartigkeit der Erde von Nachtpoet (1381 Worte)
Wenig kommentiert:  Madonnenschnitzer von Theseusel (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Die Wiedererschaffung des Paradieses von ferris (nur 30 Aufrufe)
alle Aufrufe
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Is' ja SAGENhaft! Norddeutsche Sagen voll verulkt
von Lars
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich gern schreibe" (AndroBeta)
MorgendämmerungInhaltsverzeichnis

Der kleine Kranich in der Fremde

Innerer Monolog zum Thema Allzu Menschliches


von managarm

Schrill erwacht der laute Tag,
tötet und begräbt die Nacht,
stiehlt mir alles, was ich mag,
blendet mich mit falscher Pracht.

Foltert mich und bringt mir Qual
mit dem Licht, dem Staub, dem Lärm.
Ungeziefer ohne Zahl
quetscht sich durch das Stadtgedärm.

Stellt mir meinen Schatten vor,
frisst am Magen und am Hirn,
reißt am Auge, sticht ins Ohr,
schlägt mir Nägel in die Stirn.

Nimmt mir meinen Namen fort,
raubt brutal mein schützend Zelt.
Zwingt mich an den wunden Ort,
der mich hart in Ketten hält.

Muss nur denken, soll nicht fühlen,
kann nicht schweben, darf nicht sein.
Zwischen meinesgleichen wühlen
ist mir allergrößte Pein.

Ich will Nietzsche, Baudelaire,
Brahms und andre, die mir teuer,
Cellos Klage, laut und schwer,
Trommelklang am Lagerfeuer.

Stille und Millionen Sterne,
Raum für Traum und Phantasie.
Morgennebel, lichte Ferne,
Dunkeltiefe Poesie…

Anmerkung von managarm:

© managarm, 01. Februar 2010


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von stimulanzia (48) (01.02.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 01.02.2010:
Nenn du mich nie wieder Charmeur, Freund stimu! )
Ich freue mich sehr, dass dir diese Zeilen so gut gefallen und es macht mich auch ein wenig stolz, ich gebe es zu.
Danke sehr, stimu! Danke!
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
Kommentar von Zweifler (58) (01.02.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
managarm antwortete darauf am 01.02.2010:
Vielen Dank für deinen Besuch und vor allem für deine so ausgesprochen positive Sicht auf meine Zeilen!
Danke!
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
Kommentar von Klopfstock (60) (01.02.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
managarm schrieb daraufhin am 01.02.2010:
Liebe Klopfstock, mir werden sie immer zu lang, aber ich bin ein Messie. Ich kann nichts wegwerfen.
Abgegriffen. Ja, mag sein. Aber wenn das LI nun mal Kerzen und Mondlicht liebt?
Deinen Reimvorschlag würde ich gerne übernehmen. Es ist genau die Lösung, nach der ich beim Schreiben umsonst suchte.
Ich denke darüber nach, Str. VI einzusparen.
Vielen Dank und komm gut in die Woche!

Herzliche Grüße
Frank
(Antwort korrigiert am 01.02.2010)
diese Antwort melden
Klopfstock (60) äußerte darauf am 01.02.2010:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
Martina
Kommentar von Martina (01.02.2010)
Jetzt weiß ich es...ich muss im Innern ein Kranich sein...Deine Beschreibung passt TOP! Ein Klasse Text....so passend wie selten, Lob...Lob.... Tina =)
diesen Kommentar melden
managarm ergänzte dazu am 01.02.2010:
Danke, danke, danke!
Schön, dass du dich wiederfindest, liebe Tina.
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
Martina meinte dazu am 01.02.2010:
Ja...ich war selber erstaunt =)
diese Antwort melden
AZU20
Kommentar von AZU20 (01.02.2010)
Viele kostbare Gedanken. LG
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 01.02.2010:
"Kostbar" ist ein kostbares Wort.
Danke, Armin!
Komm gut in die Woche!
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
loslosch
Kommentar von loslosch (01.02.2010)
V. 7: ... seinem Band Wurm Ungeziefer, ... sperrt sich dem Zugang. ... Seinem Bandwurm Ungeziefer oder ... seinem Band, Wurm, Ungeziefer oder noch was anderes.

Da fehlt (mir) was. Lothar
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 01.02.2010:
Ich gebe zu, mir fehlte eine Lösung. Ich sah ein Band von Autos, einen Wurm aus der U-Bahn-Haltestelle, einen Bandwurm in der Einkaufsmeile und von oben sieht alles nur noch aus wie krabbelndes Ungeziefer.
Lange habe ich hin und her überlegt und beschlossen, es der Sicht des Lesers zu überlassen. Notgedrungen.
Wenn du einen Gedankenblitz hast, immer her damit!
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
loslosch meinte dazu am 01.02.2010:
Viele Varianten, die sich aber nicht in die gewählte Sprache einfügen. Vorziehen würde ich etwas in der Art:

... blechern´ Band wie Ungeziefer ... Den Apostroph könntest Du auch weglassen, wenns stört. Lo
diese Antwort melden
managarm meinte dazu am 01.02.2010:
Danke für den Vorschlag!
Ich habe etwas umfassender umgearbeitet.
Frank
diese Antwort melden
loslosch meinte dazu am 01.02.2010:
Aus der "Antithese" wurde eine gelungene Synthese. Lo
diese Antwort melden
Kommentar von KoKa (41) (01.02.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 01.02.2010:
Entspannend?
Koka, ich bin immer wieder erstaunt, wie unterschiedlich Worte je nach Lesart wirken können. Unter dem Aspekt "Entspannung" habe ich diesen Text nie betrachtet.
Danke für diesen Denkanstoß und überhaupt!)
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
Peer
Kommentar von Peer (01.02.2010)
Bis auf Nietzsche kann ich es unterschreiben.
LG Peer
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 01.02.2010:
Nun ja. Viele Menschen - viele Bücher!
Danke sehr und eine gute Woche!
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
souldeep
Kommentar von souldeep (09.02.2010)
wie wenn dem hamster sein rad zu eng geworden wäre...
oder dem kleinen kranich die flügel gestutzt, abgewetzt,
abgenutzt durch das befremdliche im alltag...

diesen spagat schafft ein kranich wohl nur, indem er seine
langen beine trainiert, wie auch die phantasie - und dann
die flügel. die flügel!!!



hab ich mehrmals gelesen und werde es wieder tun.
sei lieb gegrüsst, Frank!
Kirsten
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 09.02.2010:
Liebe Kirsten, Lesen und "zulesen" ist nicht das Gleiche!
Danke fürs Zulesen und liebe Grüße!
Frank
diese Antwort melden
Kommentar von Samhain (23) (11.02.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 11.02.2010:
Oh....
Das freut mich sehr. Danke! )
Herzlich
Frank
diese Antwort melden
Gitana (41) meinte dazu am 30.10.2010:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
managarm meinte dazu am 08.11.2010:
Danke sehr, liebe Gitana. Es war ein typischer "von der Seele in die Finger", allerdings erst nach einem Spießrutenlauf durch die Selbstzensur. )
diese Antwort melden
Kommentar von Lila_Regenflieg (56) (08.04.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 08.04.2011:
Rimbaud wurde dem Reime geopfert.
Danke sehr!
Herzlichst
Frank
diese Antwort melden
Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 08.04.2011:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
star
Kommentar von star (26.05.2016)
Darf man in der Fremde in aller Öffentlichkeit weinen? Wieso sprichst Du mir aus der Seele? Fragen über Fragen... Die Antworten kommen frei Haus, man muss nur lange suchen... lgstar
[link]https://www.youtube.com/watch?v=1W0U6YFRUaA
(Kommentar korrigiert am 26.05.2016)
diesen Kommentar melden
managarm meinte dazu am 26.05.2016:
Schwere Fragen, Steffen. Danke!
diese Antwort melden
star meinte dazu am 27.05.2016:
Wer ist Steffen??
diese Antwort melden
managarm meinte dazu am 27.05.2016:
Dieses Autovervollständigen nervt echt, Star. Sorry.
diese Antwort melden

MorgendämmerungInhaltsverzeichnis
managarm
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zur Fotogalerie
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Sektion des mehrteiligen Textes HOTCHPOTCH.
Veröffentlicht am 01.02.2010, 16 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.06.2012). Textlänge: 138 Wörter; dieser Text wurde bereits 3.200 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.06.2020.
Lieblingstext von:
star, souldeep, Martina.
Leserwertung
· anregend (1)
· aufwühlend (1)
· berührend (1)
· beunruhigend (1)
· ergreifend (1)
· fantasievoll (1)
· gefühlvoll (1)
· kritisch (1)
· leidenschaftlich (1)
· melancholisch (1)
· nachdenklich (1)
· spannend (1)
· tiefsinnig (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Nacht Einsamkeit
Mehr über managarm
Mehr von managarm
Mail an managarm
Blättern:
voriger Text
Weitere 3 neue Innere Monologe von managarm:
Heimkehr Krank Morgendämmerung
Mehr zum Thema "Allzu Menschliches" von managarm:
POUR RIRE Patt 10-02-09 Rücken an Rücken Vorübergehend neben uns
Was schreiben andere zum Thema "Allzu Menschliches"?
Wortverwurstungen (Omnahmashivaya) Das Ende der Sklaverei, jetzt auch als Polizeistaat (DanceWith1Life) !Extrablatt!! 01 (DanceWith1Life) Scherzdamen (Ralf_Renkking) Der Himmel ist abends nicht so unschuldig wie es scheint (Morphea) Dafür oder Dagegen (Teichhüpfer) Die 80' s (Teichhüpfer) Ein paar Erkenntnisse vom gemeinen Gartentroll (DanceWith1Life) Zeit-lich begrenzt, sport-lich dagegen sehr (DanceWith1Life) Du denkst, dass ich denke, was du denkst, ist dumm (DanceWith1Life) und 1685 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de