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Befreiungsschlag

Kurzgeschichte zum Thema Gewalt


von MenschMann

Reaktion führt zu Eskalation. Die Luft ist geschwängert von Wut.
Weiß nicht wie alles begann, aber bin mittendrin.
Sehe den Schlag zu spät, schaffe es nicht ganz weg zu kommen.
Die Unterlippe platzt unbemerkt.
Spüre keinen Schmerz, Adrenalin surft schon längst durch meinen Körper, nur der wilde Geschmack von Blut in meinem Mund.
Wie ein Torero auf Speed drehe ich mich zur Seite raus und starte meine Rechte, treffe genau und glaube zu spüren wie das Jochbein bricht.
Jage die Linke hinterher.
Setze sie von unten leicht aufwärts Richtung Leber.
Verdammt, genau drin!
Muss es jetzt zu Ende bringen, solange er so gekrümmt da steht.
Ziehe das Knie hoch, mitten ins Gesicht. Habe alles reingelegt und fälle ihn wie einen Baum.
Er knallt mit dem Hinterkopf gegen die Theke und bleibt stöhnend liegen.
Einer ruft „Arschloch“ zu mir rüber, aber als mein Blick ihn trifft, dreht er sich weg.
Eine Frau fragt: „Musste das sein?“
Meine Antwort ist ein lautloser Gedanke in mir.
Nein, das musste nicht sein, aber lebendiger wie jetzt, habe ich mich noch nie gefühlt

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von seelenliebe (52) (13.02.2010)
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MenschMann meinte dazu am 13.02.2010:
Hallo Anne, genau darauf wollte ich hinaus. Ich weiß, das so etwas beklemment ist, vielleicht sogar Angst macht, aber es ist eine Tatsache, das es sehr viele Menschen gibt, die daraus Erfüllung ziehen. Darüber sollte man nachdenken.
LG, Frank
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Kommentar von Georg (54) (13.02.2010)
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MenschMann antwortete darauf am 13.02.2010:
Danke für den Beitrag. Deine Anmerkungen sind sehr hilfreich für mich.
Zum Text Selber: Ich wollte den Kampf ganz bewusst so isoliert stehen lassen. Beweggründe haben da keinen Platz. Außerdem, ein Grund für Gewalt wird immer gefunden. Der Ablauf der Szene war mir wichtig. Moralisiert wird der Text ohnehin. Solche Themen werden immer moralisiert. Die Gründe sind doch egal, wenn die Empfindung in diesem Moment den ganzen Raum des Denkens und Fühlens ausfüllt.
Ist dieser Typ brutal und rücksichtslos oder hat er einfach die Kontrolle verloren? Egal! Wichtiger ist doch wirklich weshalb der Pro sich danach so frei und lebendig fühlt. Wie ist der Mensch, wenn Eskalation so reinigend auf ihn wirkt? Warum ist Mensch so?
Vielleicht wirft man mir jetzt vor, das wäre unrealistisch, wer das jedoch macht, hat vom Leben keine Ahnung.
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Kommentar von Maskitow (25) (13.02.2010)
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MenschMann schrieb daraufhin am 14.02.2010:
Ich danke für das Interesse. Es ist ein schwieriges Thema, aber es bringt generell nichts Gewalt zu verteufeln, dafür ist sie mittlerweile zu sehr Bestandteil unseres Alltags geworden. Vielmehr muß man sie hinterfragen und sich äußerst kritisch mit ihr und ihren Ursachen auseinandersetzen.
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Kommentar von LilofeeFlowerbirdMoonwind (61) (18.10.2010)
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Veröffentlicht am 13.02.2010, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.02.2010). Textlänge: 178 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.247 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.04.2021.
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